3 Medaillen bei den Landesmeisterschaften

Die jährlich in Leverkusen stattfindenden Landesmeisterschaften des Leichtathletik Verbandes Nordrhein fanden im Jahr 2019 am Wochenende des 19. und 20.01. statt. In der frisch sanierten Halle wussten die TLG-Aktiven zu überzeugen. Drei Medaillen sind eine gute Ausbeute.

Allen voran überzeugte Malin Lobitz, die sich nicht nur Nordrhein-Vizemeisterin im Hochsprung nennen darf, sondern auch über die 60m-Hürden Distanz knapp Vierte wurde. Mit 1,72m im Hochsprung zeigte sie zudem eine gute Leistung. Auf die erste Medaille folgte gleich die zweite: Auch über die 800m-Distanz in der männlichen Jugend U18 gewann ein TLG-Athlet Silber. Finn Gerhardy lief in einem beherzten Rennen auf Rang zwei. Die dritte Medaille gewann Hürdensprinter Joshua Obinna. Er lief in neuer Bestzeit (8,51s) auf Rang drei und erkämpfte sich so Bronze. Auch über 60m, dieses Mal ohne Hürden, zeigte er sich stark verbessert und wurde in 7,37s Siebter. Im mit fast 60 Personen stark besetzten Feld ist diese vordere Platzierung ebenso gut zu werten. Auf Rang acht lief TLG-Neuling Ajani Jabari Mc Lawrence, sodass die TLG mit gleich zwei Startern im Finale gut vertreten war. Im Zwischenlauf gelang Ajani Jabari sogar eine neue persönliche Bestzeit (7,29s). Ebenfalls überzeugen konnte der zur TLG zurückgekehrte Alexander Dreesbach, der in der Männer-Konkurrenz Vierter im Dreisprung wurde. Die abschließende Staffel sollte das Wochenende abrunden. Leider stürzte das Quartett, obwohl man weit in Führung lag. Bei den NRW Meisterschaften will die Staffel der TLG erneut angreifen!

BERLIN 2018 – Ein Erfahrungsbericht von Leonie

Einmal auf dem blauen Tartan laufen, Athleten aus nächster Nähe erleben, hinter die Kulissen einer großen Sportveranstaltung schauen. Ein Traum, der bei der Leichtathletik EM 2018 in Berlin für mich als Volunteer wahrgeworden ist. Vor Beginn der Veranstaltung suchten die EM-Organisatoren schon über ein Jahr im Voraus nach Volunteers und wählten mich zusammen mit weiteren 2200 Freiwilligen aus.

Zu Beginn der Woche gehörte ich zum Team der „European Mile“- der Austragungsort für die Langstreckenläufe sowie für die Siegerehrungen. Zunächst war ich enttäuscht, da ich gerne im Olympiastadion helfen wollte. Doch mein Wunsch sollte in Erfüllung gehen: nach meinem dritten Tag an der European Mile am Breitscheidplatz fragte mich mein Teamleiter, ob ich nicht gerne zu einem Team ins Olympiastadion wechseln wolle, da diese Hilfe benötigen würden. Natürlich sagte ich sofort zu und war am nächsten Tag zur Abend Session im Stadion eingetragen und durfte den Bereich vor der Dopingkontrolle im Auge behalten: ein idealer Platz, um sich mit den Athleten zu unterhalten, ihnen zu ihren Siegen zu gratulieren und um Autogramme zu sammeln. Ich war dafür zuständig nur bestimmte Leute in diesen Bereich zu lassen und darauf aufzupassen, dass niemand unerlaubt die Räume der Dopingkontrolle betritt.

Die nächsten Tage war ich der Medientribüne zugeteilt: idealerweise lag diese direkt am Ziel, sodass ich das 400m Finale der Männer, den 800m Lauf der Siebenkämpferinnen und die 4x100m Staffeln hautnah erleben durfte. Von der sensationellen Stimmung im Stadion wurde ich sofort angesteckt, sodass auch ich als Volunteer gespannt die Wettkämpfe beobachtete und tatkräftig die Athleten mit anfeuerte.

Nebenbei musste ich darauf achten, nur Fotografen bzw. Personen mit der passenden Akkreditierung  in den Innenraum des Stadions zu lassen und die Zuschauer von der Medientribüne fernzuhalten. Letzteres gestaltete sich besonders schwierig, da die Medientribüne neben den Interviewstationen lag, an denen die Athleten vorbei gingen um Interviews zu geben. Natürlich stürzten sich direkt alle Fans auf die Medientribüne, um Fotos und Autogramme von ihren Idolen zu erhaschen. Aber mit der Hilfe von weitern Volunteers und der Security habe ich auch diese Aufgabe erfolgreich und mit viel Spaß meistern können.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass diese eine Woche in Berlin alle meine Erwartungen übertroffen hat und der Blick hinter die Kulissen wahnsinnig spannend war. Besonders erstaunlich ist, wie viele Menschen aus unterschiedlichen Nationen zusammen gearbeitet haben, um ein Sportevent wie dieses zu ermöglichen.

Danke Berlin 2018 für diese tolle Zeit.

BERLIN 2018 – Ein Erfahrungsbericht von Greta

Die Erfahrung „Berlin2018“ begann eigentlich direkt mit etwas Positivem. Wir durften uns nämlich unsere Volunteerkleidung, die komplett von Nike gesponsert wurde, abholen.
Ich war am Breitscheidplatz, an der sogenannten „European-Mile“ eingesetzt, an der Siegerehrungen stattfanden und andere kleine Events.
Der erste Tag meiner Arbeit bestand daraus, die Leute auf den Tribünen einzuweisen und bei Siegerehrungen die Treppen freizuhalten.
An den Tagen danach durfte ich teilweise auch vor der Bühne, auf der die Medaillenzeremonien stattfanden, im Teambereich stehen und mit den Athleten abklatschen.
Wenn ich mal nicht in diesem Bereich stand, wurde mir aufgetragen, die Familien und Teammitglieder dorthin zu bringen und zu gucken, dass jeder seinen Platz vor der Bühne hat. Das war ganz interessant, weil man dadurch mitbekommen hat, wie die verschiedenen Länder so feiern.
Nach den Schichten ist man dann mit anderen Volunteers ins Olympiastadion gefahren und hat sich die Wettkämpfe angeguckt. Es war in unserem Volunteer-Block auf der Tribüne immer ziemlich gute Stimmung, weil alle auf einer Wellenlänge waren und die meisten Volunteers auch Leichtathletik machen oder gemacht haben.
Ob jetzt live dabei zu sein, wenn deutsche Athleten und Athletinnen
Europameister/-innen werden, oder bei einem Gewitter einfach noch mit allen Volunteers eine Polonäse durchs Stadion zu machen; es gab einfach genug Gänsehautmomente.
Obwohl am Breitscheidplatz nur ausgelagerte Events waren, war das Staraufgebot groß. Ob man nach der Kugelstoßquali mit David Storl abklatscht, Thomas Röhler nach seinem Sieg an einem vorbei läuft und einfach so „Hallo“ sagt, oder man seinen eigenen leider doch mickrigen Bizeps mit dem von Andreas Hofmann vergleicht.
Im Backstage Bereich traf man dann noch mehr, wie zum Beispiel Arthur Abele und Fabian Heinle. Morgens vor der Arbeit rennt man dann auch zufälligerweise in Rico Freimuth und Michael Schrader, obwohl sie dieses Jahr nicht dabei sein konnten. Interessant war aber auch, auf der Closing-Party mit internationalen Athleten zu feiern und zum Beispiel Gregor Traber zu treffen, der brav sein eigenes TetraPack Wasser mitgebracht hat.
Mein absolutes Highlight war es, Robert Harting zu treffen, da ich ihn seit Kindheitstagen als Vorbild sehe. Er hat mir dann kurzerhand eine ziemlich motivierende Rede zum Thema „niemals aufgeben“ gehalten und gesagt, dass egal wie viele Verletzungen ich noch bekomme, ich nicht mit Leichtathletik aufhören soll.
Ich komme aus Berlin dann also hoch motiviert, aber trotzdem mit der nächsten Verletzung zurück.

TLG U10 im Final-Cup gestartet!

Beim Finale des U10-Cups hat die TLG mit 177 Punkten in der Gesamtwertung einen sehr erfreulichen 5. Platz belegt. Der Wettkampf ist reibungslos verlaufen und alle Athleten haben sehr gute Leistungen erzielt. Eine vordere Platzierung wurde somit nur knapp verpasst. Dennoch war es ein sehr erfolgreicher Wettkampf für die Altersklasse U10 der Troisdorfer LG. Für die TLG an den Start gingen: Konstantin Mühlbauer, Eyke Schult, Kai Orth, Adanma Nwachukwu, Leonie Schulz, Emilian Eckel, Mia Bruckmann, Lina Breitbach, Anabel Breitbach, Sara Kulle und Paul Odenthal. Wir freuen uns schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

Evelin Nagel erneut Senioren-Weltmeisterin!

Die herausragende Seniorensportlerin der TLG, Evelin Nagel, trat am vergangenen Wochenende bei den Senioren-Weltmeisterschaften im spanischen Málaga an, um ihren Hürden-Titel zu verteidigen. Bei angenehm sommerlichen Temperaturen gelang ihr nicht nur der erneute Sieg im Weltmeisterschafts-Finale am Samstag, sondern auch ein neuer Deutscher Rekord für ihre Altersklasse über 80m-Hürden. In 11,97s blieb sie zudem unter der für ihre Altersklasse überragenden 12-Sekunden Marke. Die TLG ist stolz darauf, eine solche Athletin in ihren Reihen zu haben. Sie vertritt seit vielen Jahren nun schon die Troisdorfer LG auf international höchstem Niveau und konnte auch in Spanien ihre Klasse wieder unter Beweis stellen. Wir gratulieren Evelin ganz herzlich und wünschen ihr noch viele weitere erfolgreiche Jahre!

Malin Lobitz wird 7. bei DM

Mit großen Ambitionen gestartet, landete Malin Lobitz von der Troisdorfer LG auf einem guten 7. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Siebenkampf in Wesel. Auch wenn das Ziel, persönliche Bestleistung zu erzielen, verfehlt wurde, so kann Malin mit der erreichten Urkunde dennoch zufrieden sein.

Am ersten Tag begann der Siebenkampf wie gewohnt mit den 100m-Hürden, die Malin in 14,65s. Somit verpasste sie eine Steigerung ihrer erst kürzlich aufgestellten PB nur knapp. Punktemäßig sollte der Hürdensprint aber die stärkste Disziplin in ihrem Siebenkampf werden. Auch im Hochsprung überzeugte die TLG-Mehrkämpferin und sprang ohne einen einzigen Fehlversuch bis 1,71m. An 1,74m scheitere sie dann hauchdünn. Es folgte ein durchschnittliches Kugelstoßen sowie eine PB über 200m. So übernachtete Malin auf Platz vier mit guten Podestchancen.

Der zweite Tag begann jedoch mit einem ungültigen Versuch im Weitsprung. Der Sicherheitssprung auf 4,77m war die logische Folge. Leider wurde das Risiko des letzten Versuches nicht belohnt, sodass Malin hier im Vergleich zu ihrer erwarteten Leistung über 100 Punkte verlor. Im Speerwurf zeigte sie dann nochmals ihr Können und warf den Speer auf über 40m. Im abschließenden 800m Lauf konnte Malin sich den siebten Platz und somit eine Urkunde bei den Deutschen Meisterschaften sichern.

Nach dem ersten guten Tag von Malin wird das in ihr steckende Potential deutlich. Auch das Ziel der neuen PB war kein unrealistisches. Malin wird im nächsten Jahr wieder voll angreifen und auf das Podest schielen.

TLG bei der Leichtathletik EM in Berlin

Am Dienstag Morgen machten sich 39 TLG‘ler mit dem Zug auf in Richtung Berlin! Schließlich standen im Berliner Olympiastadion die Leichtathletik Europameisterschaften statt. Auch die TLG wollte Teil von Berlin 2018 – Leichtathletik Europameisterschaften sein!

Nach der gemeinsamen Anreise folgte ein kurzes Sightseeing-Programm in der sommerlichen Hitze. Bei 37 Grad ging es auf die Siegessäule, um die Aussicht über Berlin zu genießen und auch einen Blick auf die EM-Meile am Breitscheidplatz von oben zu werfen. Nach einem gemeinsamen Spaziergang zum Brandenburger Tor folgte das gemeinsame Essen am Alexanderplatz. Wie geplant wurden bei dem Italiener alle fündig und die ausgelassene, fröhliche Stimmung zeigte sich in allen Gesprächen im eigenen Saal, der für die TLG reserviert wurde. So fiel man abends müde und erschöpft, aber glücklich, ins Bett.

Der nächste Morgen begann früh, da der Besuch der Morning-Session im Olympiastadion auf dem Plan stand. Bei noch größerer Hitze (39 Grad) wurde bereits ein Einblick in den Zehnkampf gewonnen, auch die Speerwurf Qualifikation der Männer fand statt. So fasste man mit den mitgereisten Eltern, die zu der Zeit den Bundestag besichtigten, kurzerhand den Entschluss, auch am Mittwoch Abend eine Session zu besuchen. Hier folgte ein Highlight auf das nächste: Die Verabschiedung von Robert Harting, Silber im Kugelstoßen für Christina Schwanitz und für Fabian Heinle im Weitsprung, aber besonders die Goldmedaille für Arthur Abele im Zehnkampf. Beeindruckend!

Der Donnerstag begann mit einer Freizeit, die fast alle TLG‘ler auf der EM-Meile am Breitscheidplatz verbrachten. Dort wurden die Events wie Speerwerfen, Sprintübungen oder koordinative Übungen wahrgenommen, ehe es am Abend wieder zum Olympiastadion ging. Auch diese Abendsession war eine sehr stimmungsvolle im gut besuchten Rund. 40.000 Zuschauer wollten das Speerwurf Finale der Männer sehen, das mit einem Doppelsieg endete. Auch im Weitsprung und im Hürdensprint konnten Medaillen gewonnen werden. So endete auch dieser Abend mit einer grandiosen Stimmung und beeindruckenden Erlebnissen für alle Mitfahrer.

Am späten Freitag Nachmittag ging es nach einem kurzen Kulturprogramm dann zum Bahnhof, um die Rückreise anzutreten. Um 22:30 Uhr waren alle zurück in Troisdorf und waren sich einig: die Berlin-Fahrt hat alle Erwartungen übertroffen. Nicht nur die Stimmung im Olympiastadion, sondern auch die gruppeninterne Stimmung war einfach überragend, das Programm sehr ausgewogen für Kinder und Erwachsene und die Erlebnisse unbeschreiblich.

Weitere Impressionen:

Malin Lobitz mit gelungener DM-Generalprobe

Bei den vergangenen Wettkämpfen in Duisburg (NRW-Meisterschaften) und Köln (2. Kölner Leichtathletikmeeting) konnten die TLG-Aktiven zum Ausklang der Saison gute Leistungen bringen. Für Malin Lobitz steht nun noch der Höhepunkt der Saison an: die Deutschen Meisterschaften in Siebenkampf!

Bei den NRW-Meisterschaften der Jugendlichen wusste einmal mehr Joshua Obinna im Hürdenlauf zu überzeugen: er konnte sich mit einer guten Vorlaufzeit für das Finale qualifizieren. Im Finale konnte er in neuer Bestzeit (15,16s) einen starken fünften Platz erkämpfen. Auch über 200m lief Joshua beherzt nach vorne!

Finn Gerhardy wurde nach einem mehr als beherzten Rennen über 800m starker Fünfter, ebenfalls mit Bestleistung! Loi Kühn konnte sich in einem starken Teilnehmerfeld im Kugelstoßen auf Rang vier platzieren. Sein bester Stoß landete nach 11,94m. Nina Werwie konnte sich ebenso über Rang vier freuen. Sie warf den Diskus auf 24,45m.

Am vergangenen Samstag traten einige TLG-Aktive in Köln bei starker Hitze an. Auch hier konnte Joshua Obinna in den jeweils zwei Läufen seine gute Form unter Beweis stellen und sprintete im Hürdenlauf auf den ersten Rang (15,17s und 15,18s), im Flachsprint (11,52s und 11,52s) wurde er Zweiter. Malin Lobitz sprintete über die Hürdendistanz zu gleich zwei neuen Bestzeiten: sie lief erst 14,58s, dann 14,52s. Somit scheint sie optimal für die Deutschen Meisterschaften im Siebenkampf vorbereitet!

Jetzt wieder Förder.Eier für die TLG sammeln

Bis Freitag können im Kundenzentrum der Stadtwerke Troisdorf am Bahnhof wieder Förder.Eier gesammelt werden. Gerne können die darin enthaltenen Fördercodes für die TLG eingesetzt werden. Auf geht’s TLG’ler!

Erfolgreiche NRW Gala für Malin Lobitz

Besonders erfolgreich verliefen die NRW-Meisterschaften in Bottrop für Malin Lobitz von der TLG. Sie ergatterte nicht nur einen guten fünften Platz im Hürdensprint und einen sechsten Platz im Hochsprung, sondern auch ein Bild mit dem Weltklasse-Kugelstoßer David Storl.

Bei sommerlichem Wetter fanden in Bottrop die NRW-Meisterschaften der Männer und Frauen in Bottrop statt. Bei der NRW Bottrop Gala starten nicht nur die besten Leichtathleten aus ganz NRW, sondern auch einige eingeladene Spitzensportler aus Nah und Fern. So trat in diesem Jahr auch David Storl im Kugelstoßen an, das er standesgemäß gewinnen konnte.

Für die TLG verlief der Wettkampf nicht weniger erfolgreich. Das TLG-Aushängeschild Malin Lobitz konnte gleich zwei vordere Platzierungen erreichen. Im Hochsprung platzierte sie sich in einem großen Feld mit übersprungenen 1,69m auf dem sechsten Rang. Noch ein wenig besser verlief der Hürdensprint. Dort lief sie im Vorlauf (14,77s) bis auf eine Hundertstel an ihre persönliche Bestzeit ran und qualifizierte sich für das Finale, in dem sie nur eine Hundertstel langsamer lief. Hier sicherte sie sich einen überzeugenden fünften Platz.

Als einziger männlicher Starter konnte Björn von Wernsdorff in seinem ersten Rennen seit längerer Zeit über 400m-Hürden überzeugen: er kam in 60,42s auf Rang neun ins Ziel!