Joseph Tanga pulverisiert in Köln seine 800-Meter-Bestzeit

Der ASV Runners Day ist für die Läuferinnen und Läufer der TLG seit Jahren ein beliebter Wettkampf, um kurz vor den Sommerferien die aktuelle Form zu überprüfen.

In diesem Jahr machten sich aufgrund von Terminüberschneidungen lediglich Mittelstrecken-Ass Joseph Tanga und Langstreckenspezialistin Mia Haubrichs auf den Weg ins ASV-Stadion nach Köln-Müngersdorf.

Joseph ging am Donnerstagabend im vorletzten und damit zweitschnellsten Zeitlauf über 800 Meter an den Start. Schon anhand der Meldezeiten war klar, dass ihn ein stark besetztes Teilnehmerfeld erwartete. Nach dem Start ordnete er sich zunächst im hinteren Teil des Feldes ein, arbeitete sich jedoch im Rennverlauf Position um Position nach vorne. Rund 300 Meter vor dem Ziel, nach etwa 500 Metern Renndistanz, griff Joseph als Zweitplatzierter den führenden Luca Böhmer (TV Herkenrath) an, der sich bereits rund zehn Meter vom Verfolgerfeld abgesetzt hatte. Mit einem beeindruckenden Schlussspurt zog Joseph noch vorbei und gewann seinen Lauf in herausragenden 1:54,44 Minuten. Damit verbesserte er seine bisherige Bestzeit, die er im Winter in der Halle aufgestellt hatte, um mehr als fünf Sekunden.

Später am Abend fiel der Startschuss für Mia Haubrichs über die 1.500 Meter. Im ersten von zwei Zeitläufen traf sie ebenfalls auf starke Konkurrenz und ging das Rennen von Beginn an mutig an. Die Belastungen der Deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid aus den vergangenen Tagen machten sich jedoch mit schweren Beinen bemerkbar. Dennoch kämpfte sich Mia entschlossen durch das Feld und erreichte nach 4:51,78 Minuten als Fünfte ihres Laufes das Ziel. Als Belohnung durfte sie sich über eine neue persönliche Bestzeit freuen.

Wertvolle internationale Erfahrungen: Troisdorfer Hochspringer Jannik Gerhardy feiert EM- Debüt in Rieti

Nur eine Woche nach seinem Titelgewinn bei den Deutschen U18-Meisterschaften in Bochum stand für Jannik Gerhardy von der Troisdorfer LG bereits der nächste sportliche Höhepunkt auf dem Programm: Bei den U18-Europameisterschaften im italienischen Rieti gab der Deutsche Meister sein Debüt im Nationaltrikot. Auch wenn der Wettkampf für den 17-Jährigen nicht den erhofften Verlauf nahm, überwogen am Ende die wertvollen Erfahrungen auf internationaler Bühne.

Bereits vor dem ersten Sprung verlief der Auftakt alles andere als optimal. Nach dem offiziellen Einspringen stellten die Kampfrichter fest, dass Jannik versehentlich der falschen Qualifikationsgruppe zugeordnet worden war. Kurzfristig musste er die Wettkampfanlage wechseln und ohne einen weiteren Probesprung auf der neuen Matte in den Wettbewerb starten – keine ideale Ausgangslage für seinen ersten internationalen Einsatz.

Beim ersten Versuch über die Einstiegshöhe von 1,84 Metern verletzte sich der Troisdorfer an seinem bereits im Saisonverlauf belasteten Knie. Trotz starker Schmerzen setzte Jannik den Wettkampf mit großem Kampfgeist fort. Die Einstiegshöhe meisterte er im zweiten Versuch, verzichtete anschließend taktisch auf die Höhe von 1,90 Metern und übersprang 1,96 Meter ebenfalls im zweiten Anlauf. Bei 2,01 Metern machte sich die Knieverletzung jedoch endgültig bemerkbar, sodass der Wettkampf für ihn beendet war.

Mit einer Höhe von 1,96 Metern belegte Jannik im Gesamtklassement den 19. Platz. Entsprechend groß war zunächst die Enttäuschung, denn seine persönliche Bestleistung von 2,08 Metern hätte unter normalen Bedingungen für den Einzug ins Finale gereicht. Dennoch nahm der junge Athlet das Ergebnis sportlich und richtete den Blick schnell nach vorne.

Vor Ort wurde Jannik vom Trainerteam des Deutschen Leichtathletik-Verbandes betreut, während sein Heimtrainer die Qualifikation per Livestream aus Troisdorf verfolgte. Nach seinem Ausscheiden blieb der Hochspringer in Rieti und unterstützte das deutsche Team von der Tribüne aus. Besonders erfreulich war dabei der Erfolg seines Teamkollegen Jan Ungeheuer, der sich für das Finale qualifizierte und dort mit einer persönlichen Bestleistung von 2,09 Metern die Bronzemedaille gewann.

Mit dem Deutschen Meistertitel und dem ersten internationalen Einsatz endet für Jannik Gerhardy eine äußerst erfolgreiche Freiluftsaison. In den kommenden Wochen steht zunächst die vollständige Regeneration seines Knies im Mittelpunkt. Nach einer verletzungsfreien Vorbereitung möchte der Troisdorfer im kommenden Jahr den nächsten Schritt gehen und die Qualifikation für die U20-Europameisterschaften in Angriff nehmen.

Auch wenn in Rieti das erhoffte Finalticket ausblieb, hat Jannik Gerhardy bewiesen, dass er bereits zur europäischen Spitze seines Jahrgangs gehört. Das EM-Debüt lieferte ihm wichtige Erfahrungen und zusätzliche Motivation, seinen erfolgreichen Weg in den kommenden Jahren konsequent fortzusetzen.

Erfolgreiche Jugend DM

An den vergangenen beiden Wochenenden fanden in Bochum-Wattenscheid die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen U16 bis U23 statt. Die Troisdorfer LG war mit vier Athlet*innen vertreten und konnte dabei starke Leistungen präsentieren.

Den größten Erfolg feierte Jannik Gerhardy, der den Hochsprung der MU18 gewann und sich damit den Deutschen Meistertitel sicherte. Für ihn geht es nun direkt weiter zu den U18-Europameisterschaften nach Italien, wo er bereits am Donnerstag an den Start geht.

Nieke Andersson (WU20) zeigte einen starken Wettkampf und blieb bis einschließlich 1,68 m ohne Fehlversuch. An der neuen persönlichen Bestleistung von 1,72 m scheiterte sie diesmal zwar noch, dennoch belegte sie einen hervorragenden 8. Platz und durfte sich erneut über eine Urkunde bei Deutschen Meisterschaften freuen.

Adanma Nwachukwu, im ersten Jahr der U18, erwischte über die 100 m Hürden einen starken Start und lag bis zur siebten Hürde auf Rang zwei. An der achten Hürde blieb sie jedoch hängen und verlor dadurch ihren Rhythmus. Trotz dieses Missgeschicks lief sie mit 14,62 Sekunden noch eine gute Zeit und belegte am Ende Platz 24.

Mia Haubrichs startete in der WU23 über 5.000 m. Nach einem leichten Infekt ging sie leicht geschwächt ins Rennen. Wie geplant ordnete sie sich nach dem Start im Mittelfeld der zweiten Gruppe ein und fand schnell einen gleichmäßigen Rhythmus. Auch wenn die Rundenzeiten in der zweiten Rennhälfte allmählich etwas langsamer wurden, zeigte sie ein engagiertes Rennen und erreichte nach 18:14,24 Minuten als 15. das Ziel.

Wir gratulieren zu diesen tollen Leistungen und wünschen den Athlet*innen alles Gute für die Zukunft.

Sensation in Bochum: Jannik Gerhardy fliegt zu DM-Gold und bucht das EM-Ticket

Bochum – Bei den Deutschen U18-Leichtathletik-Meisterschaften im Lohrheidestadion in Bochum hat Hochspringer Jannik Gerhardy von der Troisdorfer LG sensationell den deutschen Meistertitel gewonnen. Mit übersprungenen 2,08 Metern setzte sich der Troisdorfer in einem hochklassigen Wettkampf gegen die nationale Elite durch. Der Erfolg ist das Resultat einer außergewöhnlichen Teamleistung, eiskalter Nervenstärke und einer punktgenauen sportlichen Planung. Das Timing passte perfekt: Zeitgleich feierte die Troisdorfer LG in der Heimat ihr 60-jähriges Vereinsbestehen – Gerhardy lieferte dazu das passende sportliche Geburtstagsgeschenk.

Die Vorbereitung: Eine trainingswissenschaftliche Punktlandung

Hinter dem Triumph liegt eine monatelange Leidenszeit. Ein hartnäckiges Patellaspitzensyndrom am Stemmbein bremste Gerhardy die gesamte Saison über aus. Um das Knie zu schonen, musste Jannik auf wichtige Wettkämpfe und Landesmeisterschaften verzichten. Die Vorbereitung war eine medizinische und trainingswissenschaftliche Punktlandung. Da Heimtrainer Michael tom Felde zeitgleich seine eigenen Kinder beim Pau Gasol Basketball Camp in Barcelona begleitete, konnte er in Bochum nicht an der Bande stehen. Die sportliche Planung und der Fahrplan für diesen Wettkampf standen jedoch. Die Umsetzung und Betreuung vor Ort wurde durch Landestrainer Roman Buhl kompetent übernommen. Für die medizinische Stabilität in den letzten Monaten sorgte die physiotherapeutische Praxis „Balance Point“ (Sebastian Sohns) in Bonn. Die klare Marschroute für Bochum lautete: Das offizielle EM-Limit von 2,01 Metern springen und Platz eins oder zwei für die sichere Nominierung absichern.

15-Sprung-Marathon und Nervenkrimi bei 1,94 Metern

Der Wettkampfverlauf verlangte Jannik alles ab. Da er verletzungsbedingt kaum Hochsprungtraining absolvieren konnte, war ein ungewöhnlich früher Einstieg bei 1,85 m notwendig, um im großen Teilnehmerfeld Rhythmus und Anlauf aufzubauen. Das führte zu einem enormen Pensum: Während die Konkurrenz im Schnitt mit maximal neun Versuchen durchkam (normal sind 8-10 Sprünge), musste der Troisdorfer 15-mal anlaufen – eine extreme Belastung für sein Knie.

Bei 1,94 m folgte der Moment, der den EM-Traum fast platzen ließ. Jannik leistete sich zwei Fehlversuche. Mit dem Rücken zur Wand bewies der U18-Athlet jedoch die Nervenstärke eines Routiniers, behielt trotz böiger Windverhältnisse seine Routine und rettete sich im dritten Versuch im Wettbewerb.

Taktisches Finale und der Sprung nach Europa

Bei der internationalen Spitzenhöhe von 2,06 Metern folgte der sportliche Wendepunkt. Während der Top-Favorit und amtierende deutsche U20-Hallenmeister Jan Ungeheuer (Turnklub Grevenbroich) mit den Bedingungen kämpfte, flog Jannik direkt im ersten Anlauf fehlerfrei über die Latte. Dieser perfekte Erstversuch erhöhte den Druck auf Ungeheuer massiv. Um im Kampf um Gold zu bleiben, nahm der Grevenbroicher seine verbleibenden Versuche mit auf die nächste Höhe von 2,08 m.

Das Risiko des Favoriten wurde nicht belohnt – Jan Ungeheuer riss die Höhe. Damit stand Jannik Gerhardy vorzeitig als Deutscher Meister fest. Befreit von jeglicher Last überquerte der frischgebackene Champion im dritten Versuch auch die 2,08 Meter und untermauerte sein EM-Ticket meisterlich. Auf weitere Sprünge bei 2,10 m verzichtete das Trainerteam.

„Nach den Monaten voller Knieschmerzen war dieser Wettkampf unglaublich“, erklärte Jannik Gerhardy. „Als ich bei 1,94 m im dritten Versuch stand, ging es um alles oder nichts, da war ich schon nervös“. „Dass es dann sogar noch zu 2,08 Metern und Gold gereicht hat, kann ich selbst kaum fassen.“

Heimtrainer Michael tom Felde ergänzte aus Barcelona: „Nach dem starken Wettkampf in Siegburg wussten wir: Wenn das Knie hält, ist eine Punktlandung bei 2,06 Metern drin. Der Plan stand in der Theorie und Roman Buhl hat ihn vor Ort mit Jannik super umgesetzt. Ich bin unglaublich stolz auf Janniks mentale Stärke – er hat das selbst absolut stark gelöst. Mein besonderer Dank gilt unserer Troisdorfer LG: Dass der Verein uns komplett freie Hand gelassen und vertraut hat, war das unschätzbare Fundament für diesen Erfolg.“

Mit seiner Siegerhöhe von 2,08 Metern wird Gerhardy aktuell auf Platz 9 in Europa geführt. Vom 16. bis 19. Juli 2026 wird er nun das Nationaltrikot bei der U18-Europameisterschaft in Rieti (Italien) vertreten.

Starke Leistungen der TLG beim Alwin-Herrmann-Schülersportfest

Bei unserem traditionellen Alwin-Herrmann-Schülersportfest am 28. Juni präsentierten sich die Nachwuchsathletinnen und -athleten der Troisdorfer LG in hervorragender Form. Mit 400 Teilnehmern war der Wettkampf gut besucht und verlief trotz der herausfordernden Hitze ohne Probleme.
Mit zahlreichen Podestplätzen, persönlichen Bestleistungen und überzeugenden Auftritten in den verschiedensten Disziplinen zeigte das TLG-Team einmal mehr seine Vielseitigkeit.

Bereits in der Altersklasse M8 sorgten die jungen Sprinter und Springer für starke Ergebnisse. Über 50 Meter sprintete Joscha Gebauer in 8,31 Sekunden auf den 2. Platz. Im Weitsprung ließ er der Konkurrenz keine Chance und gewann mit 3,71 Metern souverän den Wettbewerb. Moritz Kamp erreichte über 50 Meter in 8,51 Sekunden den 3. Platz und wurde mit 3,45 Metern Zweiter im Weitsprung. Auch Nora Bernards durfte sich über einen Podestplatz freuen: In der W8 belegte sie über 50 Meter in 8,91 Sekunden Rang drei und sprang mit 3,13 Metern ebenfalls auf den 3. Platz im Weitsprung.
Die W11 der TLG war nicht weniger erfolgreich: Im Ballwurf überzeugte Nele Schlebusch mit 31 Metern und sicherte sich den 2. Platz. Gleich doppelt erfolgreich war Hümeyra Kurt, die über 800 Meter in 3:01,70 Minuten Zweite wurde und zusätzlich mit 27,50 Metern den 3. Platz im Ballwurf erreichte. Im Hochsprung überquerte Finja Winkler starke 1,10 Meter und belegte damit Rang drei.

Bei den Jungen der Altersklasse M11 war Tim Wielpütz mit 35 Metern im Ballwurf erfolgreich und wurde Dritter. Im Weitsprung sprang Elian Ta mit 4,16 Metern auf einen hervorragenden 2. Platz.
Auch die älteren Athletinnen und Athleten der Troisdorfer LG sammelten zahlreiche Topplatzierungen. Über 75 Meter lief Nazarii Mazur in 10,40 Sekunden auf den 2. Platz. In den Hürdenwettbewerben zeigte die TLG ihre Stärke: Matteo Meutzner erreichte Platz zwei, während Jussi Mühlhausen siegte . Jana Feuerherm konnte sich über 60 Meter Hürden ebenfalls mit rund einer Sekunde Vorsprung gegen die Konkurrenz durchsetzen Zusätzlich sicherte sich Jussi im Weitsprung den 3. Platz, Jana lief über 75m auf Rang 3.
Lena Martins (W13) rundete das starke Gesamtergebnis der Troisdorfer LG mit dem Sieg im Hochsprung ab. Mit übersprungenen 1,35 Metern sicherte sie sich verdient den ersten Platz.
Bei unseren älteren Athleten konnte Jakob Döhler (M14) über 100 Meter in 13,06 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung aufstellen.

Mit vielen Medaillen, persönlichen Erfolgen und großem Einsatz blickt die TLG auf einen äußerst erfolgreichen Wettkampftag in Troisdorf zurück. Die gezeigten Leistungen machen Lust auf die kommenden Veranstaltungen der Sommersaison.

Nieke Andersson springt DM-Qualifikation

Am Samstag (27.06.2026) ging Nieke Andersson beim Leichtathletik-Meeting in Köln an den Start. Bei hochsommerlichen Temperaturen von 39 Grad galt es, im letzten möglichen Qualifikationswettkampf die DM-Norm von 1,71 m zu überspringen.

Nieke zeigte sich von Beginn an in starker Form. Sie stieg bei 1,55 m in den Wettkampf ein und meisterte die ersten Höhen souverän. Die 1,68 m überquerte sie im zweiten Versuch, bevor sie sich die Qualifikationshöhe von 1,71 m auflegen ließ. Diese meisterte sie im dritten Versuch mit einem technisch sauberen Sprung und sicherte sich damit die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Anschließend versuchte sie sich noch an 1,73 m, scheiterte dort jedoch nur denkbar knapp.

Im gleichen Wettbewerb ging auch Anna Mebus an den Start. Mit übersprungenen 1,55 m belegte sie den zweiten Platz. Lilly Mühlhausen (W15) sicherte sich mit 1,50 m den ersten Platz.

Samuel Krämer (M14) trat über die 80 m Hürden an und gewann die Silbermedaille.

Nun blicken wir voller Vorfreude auf die Deutschen U18/U23-Meisterschaften in der kommenden Woche. Dort werden Mia Haubrichs (5.000 m), Adanma Nwachukwu (100 m Hürden) und Jannik Gerhardy (Hochsprung) an den Start gehen. Eine Woche später folgen die Deutschen U20-Meisterschaften mit Nieke Andersson und Jannik Gerhardy im Hochsprung.

Wir wünschen allen Athletinnen und Athleten viel Erfolg!

Viele Medaillen und PBs bei den Nordrheinmeisterschaften 2026

Die TLG kann auf zwei äußerst erfolgreiche Wochenenden bei den Nordrheinmeisterschaften im Juni 2026 zurückblicken. Den Auftakt machten die Altersklassen der U16, U20 sowie Männer/Frauen bei den Titelkämpfen vom 12. bis 14. Juni in Mönchengladbach, ehe eine Woche später die U14 und U18 in Aachen an den Start ging.

In Mönchengladbach überzeugten die Athletinnen und Athleten der TLG mit einer Vielzahl an Podestplätzen und persönlichen Bestleistungen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Mia Haubrichs in der Frauenklasse, die sich über die 5000 Meter mit einem starken Rennen die Bronzemedaille sicherte und gleichzeitig die Norm für die Deutschen Meisterschaften der U23 erfüllen konnte. Für ein weiteres Highlight sorgte Joseph Tanga in der U20: Über 800 Meter lief er souverän zum Titelgewinn und krönte sich zum Nordrheinmeister. Auch über die 1500 Meter zeigte er seine Klasse und gewann nach einem spannenden Zielsprint die Silbermedaille.

Der Nachwuchs präsentierte sich ebenfalls in bestechender Form. Samuel Krämer (M14) sicherte sich im Weitsprung mit 5,50 Metern die Bronzemedaille und zeigte auch über die 80 Meter Hürden ein herausragendes Rennen, das er in persönlicher Bestzeit von 11,53 Sekunden mit Silber abschloss. Sein beeindruckender Wettkampf wurde mit einer weiteren Silbermedaille im Hochsprung abgerundet.  Moritz Brenger (U20) überzeugte im Speerwurf und belohnte sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung sowie der Silbermedaille. Gleich mehrere TLG-Athletinnen sorgten zudem im Hochsprung für starke Ergebnisse: Stella tom Felde (W14) übersprang 1,58 Meter und gewann Silber, Anna Mebus (U20) stellte ihre persönliche Bestleistung ein und wurde ebenfalls Zweite, während Nieke Andersson (U20) Bronze holte. Abgerundet wurde das gute Abschneiden durch Lya Walkowiak (W14), die im Speerwurf Bronze gewann.

Jakob Döhler konnte in der M14 seine PB über 100m deutlich steigern und sich für das Halbfinale qualifizieren, einen Tag später stellte er im Kugelstoßen ebenfalls eine persönliche Bestleistung auf und belegte dort den 6. Platz.

Nur eine Woche später setzten die jüngeren Athletinnen und Athleten bei den Meisterschaften der U14 und U18 in Aachen die Erfolgsserie fort. Lya Walkowiak trat erneut im Speerwurf an – diesmal jedoch eine Altersklasse höher in der U18. Mit 30,42 Metern belegte sie einen starken fünften Platz und zeigte damit eindrucksvoll ihr großes Potenzial. Für eine weitere Top-Platzierung sorgte Adanma Nwachukwu (U18), die über die 100 Meter Hürden in 14,32 Sekunden ihre PB pulverisierte und die Silbermedaille gewann. Im Weitsprung konnte sie ihr Sprungtalent unter Beweis stellen und sich mit starken 5,41 Metern den 5. Platz sichern.

Sein großes Potential in den Wurfdisziplinen bewies Luca Weishaupt in der U18. Im Kugelstoßen sicherte er sich Bronze, bevor er im Diskuswurf mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 47,20 Metern die Konkurrenz dominierte und den Titel gewann. Auch in den jüngeren Altersklassen gab es starke Leistungen zu feiern. Nele Weishaupt (W12) wurde mit 8,50 Metern Zweite im Kugelstoßen. In derselben Altersklasse qualifizierte sich Jana Feuerherm für das A-Finale über 60 Meter Hürden und steigerte ihre persönliche Bestleistung dabei eindrucksvoll um 0,6 Sekunden. Hannah Cibis (W13) erreichte ebenfalls mit persönlicher Bestzeit das C-Finale über die gleiche Strecke. Komplettiert wurde das starke Mannschaftsergebnis durch Geert Brinkwerth, er konnte den Speer auf eine neue Bestweite werfen. Sein Highlight zeigte sich jedoch im Diskuswurf, wo er mit einer neuen Bestleistung von 24,32 Metern die Silbermedaille gewann. Mit dieser beeindruckenden Weite konnte er darüber hinaus einen neuen Vereinsrekord aufstellen.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der beiden Meisterschaftswochenenden die hervorragende Entwicklung der TLG-Athletinnen und -Athleten. Die Vielzahl an Medaillen, Bestleistungen und Qualifikationen unterstreicht nicht nur die individuelle Klasse, sondern auch die erfolgreiche und nachhaltige Trainingsarbeit im Verein.

DM – Quali für Adanma Nwachukwu

Trotz teils widriger Wetterbedingungen zeigten die Athletinnen und Athleten des Vereins starke Leistungen und zahlreiche persönliche Bestleistungen.

Für das sportliche Highlight des Wettkampftages sorgte Adanma Nwachukwu (WU18) über die 100 Meter Hürden. Bei regulären Windbedingungen von +0,2 m/s sprintete sie in hervorragenden 14,63 Sekunden zu einer neuen persönlichen Bestleistung. Mit dieser Zeit unterbot sie gleichzeitig die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid und sicherte sich damit ihr DM-Ticket.

Auch über die 100 Meter der Frauen konnten Anne Spengler und Despoina Sidiropoulou überzeugen. Anne lief starke 12,65 Sekunden, dicht gefolgt von Despoina, die nach 12,72 Sekunden die Ziellinie überquerte.

Eine starke Leistung zeigte zudem Lilith Hauptmann (WU20). Trotz strömenden Regens steigerte sie ihre persönliche Bestleistung über 200 Meter auf 26,23 Sekunden.

Bei den männlichen U18-Athleten präsentierte sich Luca Weishaupt in den Wurfdisziplinen in guter Form. Im Speerwurf erreichte er 42,95 Meter und im Kugelstoßen 14,14 Meter. Besonders erfolgreich verlief der Diskuswurf, in dem er mit 40,23 Metern eine neue persönliche Bestleistung aufstellte.

Einen Sieg konnte Lya Walkowiak (W14) feiern. Mit einer Weite von 31 Metern gewann sie den Speerwurfwettbewerb ihrer Altersklasse und zeigt konstant weite Würfe.

Auch die jüngeren Athleten wussten zu überzeugen. Maximilian Schmidt (M12) lief über die Sprintstrecke starke 10,93 Sekunden und sicherte sich damit den dritten Platz.

Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für Geert Brikwerth (M12), der einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nahm. Im Kugelstoßen gewann er mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 9,53 Metern die Goldmedaille. Im Speerwurf erreichte er mit 25,58 Metern den zweiten Platz. Über die Hürden sprintete er in 11,24 Sekunden auf Rang drei und komplettierte damit seine eindrucksvolle Medaillensammlung.

Insgesamt blicken die Athletinnen und Athleten auf einen erfolgreichen Wettkampftag mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen, Podestplätzen und der erfreulichen DM-Qualifikation von Adanma Nwachukwu zurück.

Justus tom Felde holt Silber

Am vergangenen Wochenende fanden in Wassenberg die LVN-Meisterschaften im Blockwettkampf statt. Die Athletinnen und Athleten der TLG präsentierten sich dabei in guter Form und konnten zahlreiche persönliche Bestleistungen erzielen.

Im Blockwettkampf Wurf der Altersklasse M13 sicherte sich Justus tom Felde mit einer starken Leistung den zweiten Platz und damit den Vizemeistertitel. Besonders erfreulich: In gleich vier Disziplinen stellte er neue persönliche Bestleistungen auf. Über die Hürden lief er 11,63 Sekunden, die 75 Meter sprintete er in 11,83 Sekunden, im Weitsprung erreichte er 4,12 Meter und im Kugelstoßen 8,80 Meter.

Auch Nele Weishaupt (W12) absolvierte den Block Wurf und konnte sich über neue persönliche Bestleistungen im Sprint sowie über die Hürden freuen.

Im Block Lauf gingen Annika Barth, Jussi Mühlhausen und Jana Feuerherm an den Start. Annika Barth (W13) zeigte einen herausragenden Wettkampf und verbesserte sich gegenüber ihrem letzten Blockwettkampf im April um mehr als 200 Punkte. Mit vier neuen persönlichen Bestleistungen überzeugte sie auf ganzer Linie: Die 75 Meter lief sie in 11,19 Sekunden, über die Hürden war sie rund eine Sekunde schneller als jemals zuvor, im Weitsprung übertraf sie erstmals die Vier-Meter-Marke und über 800 Meter verbesserte sie sich um mehr als fünf Sekunden. Mit insgesamt 2.040 Punkten belegte sie einen starken neunten Platz.

Jana Feuerherm (W12) startete mit einer guten Hürdenleistung und einer neuen Bestzeit über 75 Meter von 10,90 Sekunden in den Wettkampf. Nach der vierten Disziplin musste sie den Wettbewerb jedoch leider vorzeitig beenden.

Jussi Mühlhausen (M13) zeigte ebenfalls gute Leistungen. Besonders im Weitsprung mit 4,40 Metern, über die Hürden in 11,20 Sekunden sowie im Sprint mit 10,91 Sekunden konnte er überzeugen. Am Ende kämpfte er sich auf einen guten sechsten Platz.

Im Block Sprint/Sprung gingen Lena Martins (W13), Lya Walkowiak (W14) und Lilly Mühlhausen (W15) an den Start. Lilly Mühlhausen erfüllte dabei die geforderte Zusatznorm. Die meisten Punkte sammelte sie mit ihrem starken Hochsprung von 1,56 Metern sowie über 100 Meter in 13,67 Sekunden und über die Hürden in 13,63 Sekunden.

Lya Walkowiak präsentierte sich ebenfalls in ausgezeichneter Form. Sie begann ihren Wettkampf mit ihrer Paradedisziplin Speerwurf und gewann diese mit starken 31,20 Metern. Anschließend stellte sie über die Hürden eine neue persönliche Bestzeit auf und verbesserte sich dabei um beeindruckende 0,8 Sekunden. Am Ende belegte sie einen hervorragenden siebten Platz.

Lena Martins konnte im Block Sprint/Sprung erneut ihre Stärke im Hochsprung unter Beweis stellen und erreichte gute 1,36 Meter.

Nach den erfolgreichen Blockmeisterschaften richten sich die Blicke nun bereits auf die kommenden LVN-Einzelmeisterschaften, die in zwei bis drei Wochen in Aachen und Mönchengladbach stattfinden. Dort möchten die Athletinnen und Athleten an ihre guten Leistungen anknüpfen und weitere Erfolge feiern.

TLG-Langstrecken-Spezialistin Mia Haubrichs pulverisiert 10km Bestleistung in Schweden

Der „Lundaloppet“ ist ein traditioneller und amtlich vermessener Straßenlauf in der südschwedischen Kleinstadt Lund. Eigentlich sollte TLG-Langstreckenspezialistin und Bio-Medizinstudentin Mia Haubrichs diesen Lauf lediglich als Trainingslauf an ihrem Studienort nutzen. Ihre bestechende Form der letzten Wochen liessen jedoch auf mehr hoffen und so plante TLG-Coach Thorsten Knoch diesen Lauf als ersten echten Vorsaison-Test in ihrem aktuellen Trainingsplan ein.

Der Start erfolgte am vergangenen Samstagmorgen mit weiteren rund 3000 Teilnehmern in der Innenstadt von Lund. Mia’s Renntaktik beinhaltete primär die 38-Minuten-Grenze anzugreifen. Die teils kurvige, teils hügelige Strecke sollte aber zu einer kleinen Herausforderung für die Lokal-Matadorin werden. Verlief die Strecke auf den ersten 4km noch relativ flach, ging es auf den nächsten 4km eher bergan. Mia ließ sich davon aber nicht sonderlich beeindrucken und bewältigte auch diesen Streckenabschnitt mutig und selbstbewußt, jedoch mit entsprechenden Einbußen in der Pace. Auf den letzten beiden Kilometern konnte sie ihre prognostizierte Pace wieder aufnehmen und ein wenig Boden gut machen.

Nach 38:12 Minuten lief Mia völlig überglücklich als Dritte der Gesamtwertung über die Ziellinie, hatte sie doch ihre 10km-Bestmarke um über 2 Minuten geradezu pulverisiert. Auch Trainer Thorsten Knoch zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Mit Spannung erwarten beide nach ihrer Rückkehr Anfang Juni die Nordrhein-Meisterschaften in Mönchengladbach Mitte Juni über 1500m und 5000m um sich für die Teilnahme an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in der U23 in Bochum-Wattenscheid qualifizieren zu können.