Senioren der Troisdorfer LG starten mit DAMM in die Saison 2013

Nach einigen Jahren Pause war es wieder soweit: Mit frischen Kräften in der M40 starteten die „Alten Herren“ der TLG wieder einmal bei einem Durchgang der „Deutschen Altersklassen-Meisterschaften. Obwohl der Altersdurchschnitt nicht ideal für die
Zusammensetzung der Mannschaft ist – schließlich bewegen sich die meisten in der TLG-Gruppe in den Klassen zwischen M50 und knapp M70 – starteten wir am 1. Mai in Meckenheim zusammen mit der Startgemeinschaft Meckenheim/Rheinbach zu einem
DAMM-Durchgang.

In der freundlichen und familiären Atmosphäre entwickelten sich bei freundlichem Wetter interessante Wettkämpfe.

Insgesamt erzielte die Startgemeinschaft Meckenheim/Rheinbach 9250 Punkte, die TLG 8622 Punkte (Ergebnisse s. Unten).
Die besten TLG-Leistungen verbuchte Wolfgang Krechel mit den 5000m (16:59,12 Min.) und 800m (2:10,79), dem stand kaum nach Mark Neusser mit seinem Weitsprung (5,77m). Auch wenn altersbedingt in den Würfen nicht mehr die ganz großen Weiten erzielt werden konnten, machte es doch allen Teilnehmern viel Spaß, der Trainer war zufrieden, daß alle Disziplinen gewertet werden konnten, weil in jeder Disziplin mindestens 2 Teilnehmer
starteten.

Nach dem gelungenem Saisonauftakt freut sich die Gruppe auf die in den nächsten Monaten anstehenden Landes- und Deutschen Meisterschaften der Altersklassen.

Frühling, Sonne, Strand und Mee(h)r …. Trainingslager!

Wie auch in den vergangenen Jahren organisierten Trainingsgruppen der Troisdorfer LG ein Trainingslager für ihre Athleten. Das Ziel des diesjährigen war die spanische Insel Palma de Mallorca. Für eine Woche (30.
März bis zum 6. April) war die Stadt Capdepera ihre Heimatstadt. 18 hochmotivierte Sportlerinnen und Sportler flogen gemeinsam mit ihren Trainern Samstagmorgen gen Süden.

Die erste Trainingseinheit wurde bereits am Nachmittag absolviert. Insgesamt planten die Trainerelf Einheiten. Sie vermittelten ihren Sportlern von Anfang an, dass sie eine hohe Leistungsbereitschaft
sehen möchten. Schließlich sei ein Trainingslager etwas anderes als das normale Training.

Dank des guten Wetters und den hervorragenden Trainingsbedingungenwurden die Erwartungen der Trainer voll und ganz erfüllt wurden. Zahlreiche Leistungssteigerungen lassen einen erfolgreichen Saisonverlauf erwarten.

Das Stadion, welches sieben Tage lang das „zweite Aggerstadion“ war, lag gut 2.5Km vom Quartier der Leichtathleten entfernt. Somit begann jede Einheit mit einem lockeren Lauf zum Stadion und hörte ebenso mit einem Lauf zur Finka wieder auf. Im Stadion selbst ergaben sich viele Möglichkeiten die einzelnen Bereiche, die der Leichtathletik zugehören, gezielt zu trainieren. So wurde konzentriertes Techniktraining im Kugelstoßen, Weitsprung und Hochsprung absolviert werden. Auch die Läufer kamen auf Grund einer sechsspurigen Tartanbahn auf ihre Kosten.

Die Resonanz war bei allen Beteiligten sehr gut. Alle würden nächstes Jahr wieder mitfahren, da das Erlebnis Trainingslager für viel einen Motivationsschub herbei geführt hat und sie sich nun noch mehr freuen, in die Freiluft-Saison zu starten. Allen Sportlerinnen und Sportlern bleibt nun nur noch eine
erfolgreiche und verletzungsfreie Saison zu wünschen, damit die Früchte des harten Trainings
eingefahren werden können.

Erfolge für Troisdorfer LG bei LVN-Meisterschaften

Die LVN-Meisterschaften in Leverkusen am vergangenen Wochenende waren für die Jugendlichen der Troisdorfer LG sehr erfolgreich: Zwei Vize-Meistertitel gab es in der w U20 für Edith Baader im Dreisprung mit 10,61 m sowie für die 4 x 200 m Staffel der m U18 mit Niklas Golbach, Sebastian Dreesbach, Lennart Kneip und Hendrik Hüners.
Die verbesserten Sprintleistungen zeigten sich auch in den Einzeldisziplinen. So erreichte Sebastian Dreesbach in der m U18 den Endlauf über 60 m in 7,50 s, nachdem er schon im Vorlauf in 7,52 s und im Zwischenlauf in 7,53 s überzeugt hatte. Nur um ein paar Hundertstel verpasste Lennart Kneip den 60 m Endlauf in guten 7,59 s. Auch Hendrik Hüners und Tobias Schick rechtfertigten ihre Teilnahme durch überzeugende 7,74 s und 7,89 s.
Edith Baader verbesserte in der w U20 in 9,95 s und Björn von Wernsdorff in 9,53 s erheblich ihre persönlichen Bestleistungen im 60 m-Hürdenlauf. In die Zwischenläufe gelangten Lennart Kneip in 8,97 s und Sebastian Dreesbach in 8,86 s, der in der Gesamtwertung einen hervorragenden 8. Platz belegte.
Selina Neusser verpasste in ihrem ersten Jahr in der Jugend nur hauchdünn das Finale über 60m Hürden. Dabei verbesserte sie ihre erst vor zwei Wochen aufgestellte Bestleistung um 0,6 s auf sehr gute 9,53 s. Zudem belegte sie im Hochsprung einen guten 7. Platz mit übersprungenen 1,55 m.

Erfahrungen als „Student-Athlete“ an der Iowa State University

Der Kugelstoßer Jan Jeuschede von der Troisdorfer LG studiert derzeit in den USA. Ein Sportstipendium ermöglicht ihm, dort Leistungssport und Studium zu verknüpfen. Der 19-jährige belegte letztes Jahr den zweiten Platz bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach und war im Sommer Mitglied des DLV-Teams bei der U20-WM in Barcelona. Die 6-kg-Kugel stieß er im letzten Jahr auf 18,92 m und erreichte damit seine persönliche Bestleistung. Bei einem Hallen-Meeting in Ames (USA) hat er mit der Männer-Kugel eine neue Bestleistung von 17,46 m erzielt. Seine Erfahrungen als Student in den USA schildert er im folgenden Bericht:

Aufgrund der recht schlechten Verknüpfung zwischen Studium und Leistungssport an deutschen Universitäten, habe ich mich entschieden, nach dem Abitur an eine Amerikanische Universität zu gehen. Seit August 2012 studiere ich Biologie an der Iowa State University in Ames, Iowa. Durch meine sportlichen Leistungen habe ich ein volles Sportstipendium bekommen, welches mir ermöglicht, die Universitätskosten zu tragen und dort mein Studentenleben ohne Probleme und große Nebenkosten zu finanzieren.

Im Rahmen der NCAA (Amerikanische College Sport Organisation) trainiere ich dort und bestreite auch für die Iowa State University Wettkämpfe. Die Sportabteilung der amerikanischen Universitäten ist im Prinzip wie ein großer Sportverein organisiert. Student-Athletes von allen Universitäten starten auf Wettkämpfen für ihre Uni und repräsentieren diese. Weiterhin hat jede Uni auch Trainer für jede Sportart, die wie in einem Verein von der Universität eingestellt und auch von dieser bezahlt werden.

Ich persönlich finde, dass ich eine sehr gute Uni gefunden habe. Mein dortiger Trainer verfügt über genug Fachwissen, um mich sehr gut zu betreuen. Die Sportanlagen an der Iowa State University, aber auch an sehr vielen anderen großen Universitäten in den USA, sind nahezu perfekt. Wir haben dieses Jahr eine ganz neue Leichtathletikhalle sowie eine neues Leichtathletikstadion bekommen. Beide Anlagen sind wirklich sehr gut und beinhalten alles, was wir zum Training brauchen.
Darüber hinaus sind die Krafträume einfach unglaublich: Wir haben einen riesigen Kraftraum eine Etage über der Leichtathletikhalle sowie einen etwas kleineren, aber sehr gut eingerichteten Kraftraum direkt am Leichtathletikstadion. Beide Krafträume beinhalten mehrere Olympische Gewichtheber Plattformen, die es ermöglichen, Gewichte fallen zu lassen und dadurch Gewichtheben sehr gut durchzuführen. Außerdem verfügen beide Krafträume über mehrere Multifunktionskniebeugenständer, welche ebenfalls für den Bankdruck und andere Übungen umgebaut werden können. Zudem sind etliche Gummi- und Metallscheiben vorhanden sowie Kurzhanteln von 5kg bis zu 70kg. Etliche weitere Geräte sind in den dortigen Krafträumen ebenfalls vorhanden und können je nach Bedarf auch in das Training eingebaut werden. Von den Sportanlagen her werden mir dort also optimale Bedingungen geboten und es macht wirklich Spaß dort zu trainieren.

Die Trainingsbedingungen werden durch sehr effektive und ständig in unmittelbarer Nähe verfügbarer Physio-Einrichtungen und Physiotherapeuten gestützt. Zur Regeneration und zur Behandlung und Vorbeugung von Verletzungen ist das sehr hilfreich.

Ein weiterer sehr positiver Aspekt liegt in der guten Verknüpfung zwischen Studium und Sport. Die Trainingszeiten werden optimal an unseren Stundenplan angepasst, sodass immer genug Zeit für das Training bleibt. Außerdem gibt es spezielle Studienberater für Leistungssportler, die einem helfen, sein Studium optimal mit dem Training und den Wettkämpfen zu verbinden. Eine weitere Aufgabe dieser Berater ist es, sicherzustellen, dass die Leistungssportler an der Uni auch akademisch auf einem guten Weg sind und auch die Kurse gewählt werden, die zum Abschluss ihres Studiengangs benötigt werden.

Die Unterstützung, die ich hinsichtlich meines Sports und des Studiums erfahren habe, ist wirklich sehr gut und hilft mir sowohl meinen Sport als auch mein Studium optimal durchzuführen.

Zusätzlich zu der herausragenden Unterstützung sind auch die kurzen Wege zu erwähnen. Alle Sportanlagen sowie die Vorlesungssäle sind sehr nah beieinander (etwa 10 bis 15 Minuten Fußweg), wodurch lange Anfahrtszeiten nicht anfallen. Dieses Jahr wohne ich noch in einem Wohngebäude der Universität mit mehreren hundert Studenten, die in Zweibettzimmern untergebracht sind. Dieses Wohngebäude liegt auch auf dem Campus und ist circa drei Minuten zu Fuß von der Leichtathletikhalle und der Mensa entfernt. Meine Vorlesungssäle kann ich innerhalb von 10 Minuten zu Fuß erreichen. Aufgrund dieser kurzen Wege, kann ich meine Zeit optimal nutzen und sie ermöglichen mir umso mehr, mein Studium mit meinem Sport zu verbinden.

Abschließend möchte ich noch einen weiteren, sehr angenehmen Aspekt des Studiums an einer Amerikanischen Universität erwähnen. Die Amerikaner sind extrem sportbegeistert und Universitätssport hat einen sehr hohen Stellenwert in den USA. American Football und Basketball sind die zwei beliebtesten Sportarten und Universitätsspiele werden ständig im Fernsehen übertragen. Das Footballstadion der Iowa State University hat ein Fassungsvermögen von circa 55.000 Zuschauern und das Stadion ist bei fast allen Spielen nahezu ausverkauft. Das „Feeling“ in dem Stadion ist einfach unglaublich und die Begeisterung für den Sport überträgt sich auch auf alle anderen Sportarten. Zwar ist der Stellenwert von Leichtathletik überhaupt nicht mit dem von American Football oder Basketball zu vergleichen, aber als Sportler jeder Sportart erfährt man an amerikanischen Universitäten ein sehr hohes Ansehen. Der Leistungssport wird finanziell extrem stark unterstützt und deshalb ist es Universitäten möglich, solch hervorragende Sportanlagen zu beherbergen. Darüber hinaus sind auch die meisten Professoren sehr sportbegeistert und unterstützen die Sportler an ihrer Universität stark. Das trifft zwar nicht auf alle Professoren zu, aber zumindest ist das Verständnis der Professoren gewährleistet, wenn ein Leistungssportler wegen Wettkämpfen oder Ähnlichem in Vorlesungen nicht anwesend sein kann. Aufgrund der starken finanziellen Unterstützung des Sports an den Universitäten, bekommen Sportler auch Sportbekleidung, Schuhe und das zum Training notwendige Material gestellt. In meinem Fall habe ich zum Beispiel Gewichtheberschuhe, Laufschuhe, Wurfschuhe und mehrere Ausführungen von Trainings- und Wettkampfbekleidung bekommen.

Insgesamt muss ich sagen, dass ich wirklich sehr glücklich bin, die Entscheidung getroffen zu haben, in die USA zu gehen. Die Unterstützung, die ich als Leistungssportler erfahre, ist wirklich unglaublich schön und hilft mir, mich sportlich und akademisch weiter zu entwickeln. Durch die guten Trainings- und Studienbedingungen ist eine reibungslose und optimale Verknüpfung von Studium und Leistungssport gewährleistet.

Ich habe zwar erst ein Semester in den USA absolviert, aber ich kann jetzt schon sagen, dass es auf jeden Fall die richtige Entscheidung war. Es macht mir sehr viel Spaß, dort Leistungssport zu betreiben und zu studieren. Ich habe mich persönlich und sportlich bereits enorm weiterentwickelt und bin davon überzeugt, dass diese Entwicklung in den nächsten Jahren noch weiter fortschreitet. In meinem ersten Hallenwettkampf mit der Männerkugel (7,26kg) habe ich bereits 17,46m gestoßen und ich glaube, dass ich dieses Jahr noch um einiges weiter stoßen kann. Akademisch habe ich das erste Semester mit einem Notendurchschnitt von 4.0 (=1.0 im deutschen Notensystem) abgeschlossen, was dem bestmöglichen in den USA zu erreichenden Notendurchschnitt darstellt und einem A (1) in jedem Fach entspricht.

Ich persönlich kann den Weg in die USA jedem Leistungssportler empfehlen, der neben dem Sport auch noch studieren möchte. Die Förderung, die man als Student und Leistungssportler vom amerikanischen Universitätssystem erfährt, ist beeindruckend und bietet optimale Bedingungen zur persönlichen und sportlichen Weiterentwicklung.
Mein Sportstipendium geht insgesamt fünf Jahre, wobei ich nicht dazu verpflichtet bin, die ganze Zeit dort zu bleiben. Wenn nichts dazwischen kommt, würde ich aber gerne mein Studium dort abschließen. Danach hätte ich dann meinen Bachelor of Science in Biologie.

Gelungener Jahresauftakt

Zum ersten Wettkampf des Jahres 2013 sind bei den offenen Kreismeisterschaften in Köln in der Deutschen Sporthochschule mehrere junge Athleten der TLG angetreten.

Besonders gespannt war Trainer Reiner Falk auf das Auftreten seiner jungen Hürdencrew über 60 m Hürden. Zur großen Überraschung gewannen alle drei Athleten ihren Wettbewerb. Edith Baader (weibl. Jugend A in 10,09 s), Sebastian Dreesbach (männl. Jugend B in 8,94 s) und Björn von Wernsdorff (männliche Jugend A in 9,68 s). Alle Leistungen erfüllen die Qualifikationsnormen zur LVN-Meisterschaft.

Einen mächtigen Schub erfuhren mehrere Athleten über 60 m flach aufgrund des intensiveren Sprinttrainings.
Sowohl Edith Baader in 8,48 s (Vorlauf 8,47 s) als auch Sebastian Dreesbach in 7,52 s (Vorlauf 7,49 s) belegten jeweils den dritten Platz.

Auch Hendrik Hübners steigerte sich auf 7,76 s (Vorlauf 7,72 s) und belegte im Endlauf den 8. Platz.

Ebenso steigerten auch Tobias Schick (männl. Jugend B) in 7,89 s und Björn von Wernsdorff (mJA) in 7,75 s ihre persönliche Bestleistungen.

Bei den Männern starteten Max Stahl (7,39 s) , Eugen Rarop (7,53 s) und Kaspar Preuss (7,75 s) hoffnungsvoll in die noch sehr junge Saison.

Josef Pees wird 90!

Josef Pees, seit 31 Jahren Mitglied in der TLG, feierte vor wenigen Wochen seinen 90. Geburtstag. Damit gehört er wie sein Sportkamerad Karl-Heinz Merkel , ebenfalls 90 Jahre jung, zu den ältesten aktiven Sportlern im Verein. Josef Pees ist eine feste Größe in der Volleyballgruppe beim Dienstagabend Männersport. Zuständig ist Josef beim Volleyball für die passgenauen Abschläge.

Josef Pees ist seit 57 Jahren verheiratet, hat eine Tochter und zwei Enkel. Er war 45 Jahre in der Fahrbereitschaft bei der Dynamit Nobel AG, inaktives Mitglied im DN-Chor, sowie aktives Mitglied bei der dortigen Pensionärsvereinigung.

Neben dem Sport in der TLG hält er sich fit mit Gartenarbeit. Sowohl im eigenen Garten als auch dem der Kinder. Daneben liebt er ausgiebige Spaziergänge mit seiner Gattin, mit der er 57 Jahre verheiratet ist. Die Enkel kommen bei Opa Josef ebenfalls nicht zu kurz. Josef Pees ist ein Familienmensch, hat das Herz am rechten Fleck, ist sehr humorvoll und immer gut gelaunt.

Die TLG gratuliert Josef recht herzlich zu seinem 90. Geburtstag und wünscht ihm weiterhin alles Gute, beste Gesundheit und noch viele Jahre voller Lebensfreude im Kreise seiner Familie und seiner TLG.

Troisdorfer Leichtathletik-Mannschaften holen Gold und Silber

Die U18-Mannschaften der Troisdorfer LG sicherten sich bei den Nordrhein-Mannschaftsendkämpfen am Sonntag, den 16. September 2012, in Kevelaer Gold und Silber. Begleitet wurden sie von ihren Fans, die zusammen mit den Athleten in einem vom Verein gemieteten Bus anreisten. Am Ende des Wettkampfes stand für die männliche Jugend Gold und für die weibliche Jugend Silber zu Buche.

Zu den besten Einzelleistungen bei der männlichen Jugend zählten Sebastian Dreesbach mit einer Weite von 5,99m im Weitsprung und der noch zur Schülerklasse gehörende Lennart Kneip mit einer Zeit von 11,89s über 100m. Bei der weiblichen Jugend überzeugte Lea Kneip mit einer Weite von 10,66m im Kugelstoßen. „Die sehr guten Mannschaftsergebnisse sind ein Indiz für die gute Nachwuchsarbeit in Troisdorf und den damit verbundenen Aufschwung der Troisdorfer LG“, so Alexander Stübner, Schülerkoordinator der Troisdorfer LG.

Troisdorfer LG erneut erfolgreichster Verein bei Mehrkampfmeisterschaften des Rhein-Sieg-Kreises

Am Sonntag, den 23. September, fanden im Troisdorfer Aggerstadion die Mehrkampfmeisterschaften des Kreises Bonn/Rhein-Sieg statt. Die 8 bis 11-jährigen Schüler traten im Dreikampf (50m, Weitsprung, Ballwurf), die 12 bis 15-jährigen Schüler im Vierkampf (75m bzw. 100m, Weitsprung, Hochsprung, Kugel) gegeneinander an.

„Ein toller Abschluss der Saison, bei dem unseren Athletinnen und Athleten einmal mehr gezeigt haben, welches Potential in Ihnen steckt. Ein großes Lob geht auch an unsere Trainer, die die gesamte Saison über tolle Arbeit geleistet haben.“, resümiert Wolfgang Becker, Abteilungsleiter Leichtathletik.

Mit insgesamt sechs Titeln war die Troisdorfer LG dabei der erfolgreichste Verein des Kreises. Besonders erfreulich war, dass die TLG vier der fünf möglichen Mannschaftstitel holte. Eine Mannschaft besteht aus je fünf teilnehmenden Athleten.

Einen Einzeltitel sicherte sich, mit großem Vorsprung, der 15-jährige Lennart Kneip. Besonders überzeugen konnte er im Kugelstoßen mit 14,14m und im Weitsprung mit 5,59m.

Einen weiteren Titel holte sich in der Altersklasse W13 Lena Bastin. In einem großen Starterfeld setzte sie sich gegen mehr als 20 andere Athletinnen durch und sicherte sich somit die verdiente Gold-Medaille. Gute Leistungen erzielte sie im 75m Sprint in 10,68s und im Weitsprung mit 4,75m.

Insgesamt wurden beim letzten Wettkampf der Saison noch einmal viele Bestleistungen aufgestellt. So überzeugte u. a. beim 75m Sprint die 13-jährige Svenja Fenner mit einer sehr guten Zeit von 10,63s.

Belohnung für Malin Lobitz

Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften vom 25.-26. August 2012 in Hannover belegte Malin Lobitz bei den Juniorinnen einen guten vierten Platz im Siebenkampf. Ihre Vorjahresleistung verbesserte sie um 88 Punkte auf 5219 Punkte. Zum Vergleich: Gut 100 Punkte mehr hätten für eine Platzierung bei den Olympischen Spielen von London gereicht.

Ihr Ergebnis brachte sie zugleich auf Platz 5 bei den Frauen.

„Ihr ungeheurer Trainingsfleiß und ihr toller Kampfgeist haben sich ausgezahlt.“, lobte Trainer Wolfgang Becker seinen Schützling.

Die Disziplinen im Einzelnen:
100m Hürden: 14,71s bei 0,4m/s Gegenwind (persönliche Bestleistung)
Hochsprung: 1,69m (Jahresbestleistung eingestellt)
Kugelstoßen: 12, 20m (Siebenkampfbestleistung)
200m: 26,04s (Siebenkampfbestleistung)
Weitsprung: 5,46m (persönliche Bestleistung)
Speerwurf: 35,80m
800m: 2:25,21min (persönliche Bestleistung bei starkem Regen und sehr böigem Wind)

LVN-Gold für Malin und Bronze für Lennart

Bei den Nordrhein-Mehrkampfmeisterschaften in Wesel gewann die vorjährige deutsche Junioren-Vizemeisterin Malin Lobitz überlegen den Siebenkampf der Juniorinnen mit 4879 Zählern, die über 100 m Hürden (14,77 sek) ihre beste Punktauswertung hatte. Damit übetraf Malin die Qualifikation für die DM deutlich (DM-Quali: 4300 Punkte).

Bronze ging im Block Wurf der Jugend U16 an Lennart Kneip mit 2798 Punkten, der unter anderem im 100 m-Sprint auf 12,12 Sek. kam. Zur DM-Quali fehlten ihm lediglich 2 Punkte (2800)

Im Siebenkampf U16 belegte Johanna Stübner mit 3324 Punkten einen hervorragenden achten Platz.

In der Altersklasse U18 erreichte Ann-Christin Schier mit 3549 einen guten 28. Platz (bei 50 Teilnehmerinnen).