7. M.U.T.-Trainingslager Kondition und Ausdauer wurden verbessert

Troisdorf, Arnsberg: 1794 wurden die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Arnsberg gebracht, um sie vor der Plünderung durch französische Revolutionstruppen zu retten. Erst neun Jahre später wurden sie zurück nach Köln gebracht. – War dieses geschichtliche Ereignis ein Grund, dass das diesjährige M.U.T.-Trainingslager in Arnsberg stattgefunden hat? Gemeinsam mit Mattin Becker aus unserer „Außenstelle“ Arnsberg organisierte Jürgen Titze das Trainingslager. 12 M.U.T.lerinnen und M.U.T.ler nahmen in diesem Jahr teil. Angeboten wurden an beiden Trainingstagen Walk- und Laufstrecken von 14 – 36 km mit bis zu 760 Höhenmetern. Die Strecken führten durch Wälder, über viele Höhen mit Weitblick in das Sauerland. Mattin, begleitete die Walker und Walkerinnen Elke Atorf, Elke Duda, Jenny Sydorowski, Dieter Nießen und Richard Müller auf der 21 km langen Strecke und konnte einiges über das Sauerland berichten. Gemeinsam starteten Andrea Weitemeier, Sabine Schäfer, Christiana Lange, Jürgen Mosler (Mo), Frank Breuer und Jürgen Titze. Andrea und Sabine „kürzten“ ab und kamen nach 26 km mit vielen schönen Eindrücken zurück im SGV-Jugendhof Arnsberg an. Bis zum Möhnesee führte die Samstags- Laufeinheit für Christiana, Jürgen, Frank und Mo. Nach 36 km wurden in der Jugendherberge Christiana und Jürgen von Mo und Frank erwartet, die die letzten Kilometer etwas „flotter“ zurücklegten. Bei Erfrischungsgetränken in der Jugendherberge wurde über die zurückgelegten Einheiten und den zweiten Trainingstag gesprochen. Wie immer gehört zu einem Trainingslager neben dem Austausch, auch eine gute Verpflegung. Bei den „Braubrüdern“ in Arnsberg wurden alle leeren Speicher wieder aufgefüllt. Aus privaten und beruflichen Gründen mussten einige M.U.T.lerInnen und M.U.T.ler bereits am Abend, bzw. nach dem Frühstück wieder zurück ins Rheinland fahren. Ausgeruht starteten am nächsten Tag Frank und Mo die zweite anspruchsvolle 23 km lange Laufeinheit mit über 500 Höhenmetern. Elke A., Sabine und Jürgen wählten die knapp 15 km lange Distanz mit 400 Höhenmetern. Müde, aber auch mit vielen km-Erfahrungen machten sich die fünf auf den Heimweg.

„Dank an alle, die zum Gelingen des 7. M.U.T.-Trainingslagers beigetragen haben!““

 

Einladung zur Abteilungsversammlung MUT

Die Abteilung MUT lädt herzlich ein zur Abteilungsversammlung. Diese findet statt am Dienstag, 11.03.2025 im Sportjugendheim am Aggerstadion.

Einladung & Tagesordnung

40. Winterlaufserie des LSV Porz: Erfolgreiche Teilnahme

Troisdorf, Köln-Porz: am vergangenen Sonntag fand der dritte Lauf der Porzer Winterlaufserie statt. Bei Sonnenschein und eisigen Temperaturen waren unter den 323 Finishern des 10-km Laufs Andrea Weitemeier und Sabine Schäfer. Start und Ziel waren das Gut Leidenhausen; zweimal wurde die Rennbahn umrundet. Die vom DLV vermessene Strecke, die zu Bestzeiten anspornte und gerne von Top-Läufern zur Formüberprüfung genutzt wird, lockte auch Freunde und Angehörige an die Strecke. Andrea kam nach 57:51 min ins Ziel, belegte Platz 7 in ihrer AK W55 und Sabine finishte nach 1:01:55 h auf Platz 3 der AK W60. Beide waren von der guten Stimmung während des Laufs begeistert und überlegen, im kommenden Jahr wieder dort zu starten. Bereits am 02.02.2025 fand der zweite Lauf der Winterserie in Porz statt. Sonnenschein und begeisterte Zuschauer feuerten die 219 Finisher des 5-km Laufs an. Jonas Schäfer, der zum zweiten Mal die flache und schnelle Distanz ausgewählt hatte, lief strahlend nach 17:50 min über die Ziellinie und belegte in seiner AK M35 den 1. Platz und den 8. Platz in der Gesamtwertung der Männer. Ist Jonas die Begeisterung für das Laufen bereits in die Wiege gelegt worden?

SintAnnen240 Michael Irrgang beendet sein Ultra-Laufjahr 2024 in den Niederlanden

Troisdorf, Sint Annen, NL: 9:00 Uhr, 4 Grad und Nieselregen hielten sieben 240 km-Läufer und acht 80 km-Läufer nicht davon ab, das Jahr 2024 laufend zu verabschieden.

Michael Irrgang entschied sich für die lange Strecke: drei Runden à 82 Kilometer, Zeitlimit: dreieinhalb Tage. Lokale Läufer liefen tagsüber, schliefen und erholten sich nachts Zuhause. Michaels Plan sah anders aus: zwei längere Pausen beim Rundenwechsel einlegen, nach 36 bis 39 Stunden finishen. „Im Nachhinein kann ich mich gar nicht daran erinnern, was mich zu einer Anmeldung bewegte, denn ich mag weder Dunkelheit, Regen, Wind noch Kälte,“ – schrieb Michael in seinem ausführlichen Bericht. Obwohl Michael ein erfahrener Ultra-Läufer ist, musste er nach zwei Runden und 165 km aufgeben. Die erste Runde beendete Michael nach 9:45 Stunden, für die zweite Runde hatte er 11:30 Stunden vorgesehen. Doch die nächtliche Kälte, der Nieselregen und der dichte Nebel erschwerten ihm die zweite Runde. Nach den eingelegten Pausen brauchte Michael sehr lange, um wieder auf Betriebstemperatur zu kommen. „130 km konnte ich dem Wetter trotzen, aber dann nicht mehr. Als der Wind plötzlich drehte, war die Temperatur sofort gefühlt 10 Grad kälter,“ so Michael. Also entschied er sich, den Ultralauf nach 166 km und 22:41 Stunden zu beenden. „Aktuell höre ich zwei starke Stimmen in mir. Die eine sagt: Winterläufe sind nichts für dich, mach das nie wieder! Die andere meint: Das kannst du besser, also probiere es nächstes Jahr wieder. Mal sehen, was ich am 27.12.2025 mache? Groningen ist auch Ende Dezember sehr schön…“, Michaels Worte.

„Respekt! Herzlichen Glückwunsch! “

Sportlicher Jahresausklang 7. Bonner Silvesterlauf & 48. Kölner GAG-Silvesterlauf

Troisdorf, Bonn: bei sonnigen 2 Grad starteten knapp 1300 Läuferinnen und Läufer beim traditionellen Bonner Silvesterlauf. Zunächst viel der Startschuss am Brassertufer für die Teilnehmer der 5 km Distanz. Entlang des Rheins ging es mit Blick auf das Siebengebirge in die Rheinaue und dann zurück zum Start, ins Ziel.
Andrea Weitemeier, Sabine Schäfer und Christiana Lange wählten die 10 km Distanz. Die Runde in die Rheinaue und zurück wurde zweimal gelaufen. Andrea finishte nach 56:54 min, Christiana nach 57:27 min und Sabine nach 1:00:27 h. Der sportliche Jahresausklang gelang den drei M.U.T.lerinnen. – Das neue Jahr konnte kommen!
Troisdorf, Köln: über 1300 Läufer und Läuferinnen nahmen sich in Köln beim 48. GAG-Silvesterlauf vor, das alte Jahr läuferisch zu beenden. Die Strecke führte über die flachen und verkehrsfreien Wege der Parkanlage Merheimer Heide. M.U.T., vertreten durch Jonas Schäfer wählte die 10 km Distanz und kam nach 36:34 min mit seiner persönlichen Bestzeit im Stadion ins Ziel. Ein guter Jahresabschluss – Ziele für 2025 sind bestimmt schon gesteckt!
„Ein erfolgreicher Jahresabschluss Herzlichen Glückwunsch! “

24. Siebengebirgsmarathon: erfolgreiche Teilnahme!

Am vergangenen Sonntag fand der 24. Siebengebirgsmarathon in Troisdorf und Bad Honnef statt, bei dem die Läuferinnen und Läufer von idealen Wetterbedingungen profitierten. Es wurden weder Minusgrade, Schnee noch starker Wind erwartet, sodass der Tag für alle Teilnehmer angenehm verlief. Der Start erfolgte wie gewohnt am Gangpferdezentrum in Aegidienberg, von wo aus die Marathonis über 850 Höhenmeter und die Halbmarathonis über 410 Höhenmeter durch das landschaftlich wunderschöne Naturschutzgebiet bei Bad Honnef führten.

An insgesamt neun Verpflegungsstationen (beim Marathon) bzw. vier Stationen (beim Halbmarathon) konnten sich die Teilnehmer mit einer Vielzahl an Snacks und Getränken wie warmen und kalten Getränken, Äpfeln, Keksen, Traubenzucker, Rosinen, Bananen und Liquid-Gel stärken. Die letzten Kilometer führten durch Aegidienberg, bevor die Läuferinnen und Läufer die letzten Meter über den roten Teppich ins Ziel im Bürgerhaus liefen.

Dort wurden die 878 Finisher nicht nur mit einer Medaille, sondern auch mit einer warmen Mütze empfangen. Zur Stärkung gab es zudem Kuchen, der von der Aegidienberger Bevölkerung gespendet wurde. Diese war durch Handzettel des neuen Orga-Teams des Siebengebirgsmarathons, bestehend aus Christian Stein, Arne Pöppel und Sabine Osterholt, über die Veranstaltung informiert worden und hatte um Kuchenspenden gebeten.

Herzlichen Glückwunsch an alle erfolgreichen Teilnehmer. Im Halbmarathon erreichte Anne Knab (W40) den 16. Platz in ihrer Altersklasse mit einer Zeit von 2:20:48 Stunden, während Christiana Lange (W60) mit einer Zeit von 2:29:35 Stunden den 2. Platz in ihrer Altersklasse belegte. Andrea Weitemeier (W55) erreichte den 12. Platz in ihrer Altersklasse mit einer Zeit von 2:29:54 Stunden. Im Marathon gewann Renate Seidel (W60) mit einer Zeit von 4:01:15 Stunden den 1. Platz in ihrer Altersklasse, während Iris Jaschky (W60) den 3. Platz mit einer Zeit von 4:47:07 Stunden belegte. Jürgen Titze (M60) erreichte den 8. Platz in seiner Altersklasse mit einer Zeit von 4:57:07 Stunden, und Mattin Becker (M60) belegte den 11. Platz mit einer Zeit von 5:08:22 Stunden.

Wir gratulieren allen herzlich!

Einen Tag auf dem Rheinsteig unterwegs – mit Michael Irrgang

Am 23. November startete um 11 Uhr auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz eine Gruppe von 48 Personen auf einer Strecke von 138 km mit etwa 4.500 Höhenmeter, um über den Rheinsteig bis nach Bonn Ramersdorf zu laufen. Wer sich zum KOBOLT (Koblenz-Bonn-Ultratrail) anmeldet, weiß in der Regel, was ihn erwartet: Kalt, nass, dunkel, schwierige Wegfindung und wenige, aber herzliche Versorgungspunkte.

Für mich war es die dritte Teilnahme nach 2013 und 2022. Aber diesmal waren die Voraussetzungen nicht so gut, da ich leicht angeschlagen bin und mit wenig Training (dafür gut ausgeruht) in den Wettkampf startete. Also Erwartungen reduzieren, vorsichtig beginnen und mal schauen, wie sich der Tag entwickelt.

Das Wetter war ganz ok. Es war kalt und windig, wobei der Wind meist aus südlicher Richtung kam und ganz gut schob. Und entgegen der Vorhersage eines zu erwarteten, abendlichen Regens blieb es trocken.

Das erste Stück führte zum ersten Versorgungspunkt nach Rengsdorf, wo es bitterkalt war. Es lagen dort 5 cm Schnee und die Wege waren teilweise vereist! Kurz nach Aufbruch wurde es dunkel und als ich wieder bei Leutesdorf den Rhein sehen konnte, war es zum Glück wieder deutlich wärmer und außerdem war die Nacht recht klar und bot so immer wieder herrliche Blicke auf die Schiffe auf dem Rhein sowie die beleuchteten Städte in Ufernähe.

Gegen 22 Uhr erreichte ich den zweiten Versorgungspunkt in Arienheller, wo ich irgendwie viel mehr Zeit als geplant brauchte, um die Flaschen und Taschen aufzufüllen und mich für die Nacht zu stärken. Seit etwa der dritten Stunde war ich alleine unterwegs und daran sollte sich bis zum Ziel auch nichts dran ändern, aber ich mag das und komme gut damit klar, alleine nachts auf unbekannten Wegen durch die Nacht zu laufen und zu wandern.

Als ich am vierten und letzten Versorgungspunkt in Rhöndorf ankam, dämmerte es schon ein wenig. So konnte ich einen unspektakulären Sonnenaufgang auf dem Drachenfels erleben.

Obwohl im Kopf der Gedanke „ist nicht mehr weit“ dominierte, zogen sich die letzten 20 Kilometer schlimmer als Kaugummi, denn die Füße hatten definitiv keine Lust mehr. Aber irgendwann sind auch die letzten Kilometer abgearbeitet und so erreichte ich nach 24:02 Stunden als vierundzwanzigster das Ziel. Geschafft! Wieder einmal einen tollen Lauf erfolgreich beendet.

64 km Grüngürtel-Ultra Wanderung „vom Effzeh zum Effzeh“ von und mit Richard Müller

Morgens um 8:00 Uhr trafen sich 222 gut gelaunte Wanderer am FC Stadion, um auf der Strecke vom Kölner Grüngürtel zu wandern. Bei 1 Grad und leichter Bewölkung ging es dann auch pünktlich los. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich. Durch kleine Wälder, vorbei an Seen und durch einige Ortschaften. Nach 23 km bei Vingst, dann der erste Verpflegungspunkt, der keine Wünsche offenließ. Nachdem wir uns gut gestärkt haben, ging es weiter nach Stammheim, Mühlheim zum 2. Verpflegungspunkt nach Niehl. Von dort waren es dann nur noch 21 km bis zum FC Stadion.

Dort sind wir dann nach 11 Stunden und 32 Minuten glücklich und gut gelaunt angekommen. Im Vereinsheim des Hockeyclubs bekamen wir unsere Medaillen und haben uns ins nächste Jahr verabschiedet.

20. Drachenlauf

Troisdorf – Königswinter: – Ende Oktober und bestes Laufwetter, das ist die
richtige Zeit um im Siebengebirge den Drachen zu bezwingen. Das dachten sich
auch Iris Jaschky und Jürgen Titze und machten sich um 10:00 Uhr am Heinrich-
Imbusch-Haus auf die 26 Kilometer mit rund 1000 Höhenmetern lange Strecke.
Am Start standen insgesamt 527 Läufer für den Drachenlauf und um 7:00 Uhr
waren bereits die 78 Läufer für den Doppeldrachen, der erstmals bei diesem
Jubiläumslauf im Angebot war, gestartet.
Dabei führte die Strecke über alle Highlights des Siebengebirges (Ölberg,
Löwenburg, Drachenfels und Petersberg).
Glücklich, abgekämpft aber zufrieden haben Iris (3:35:28 3. Platz AK) und
Jürgen (3:12:38 Platz 17 AK) sich nach der Siegerehrung auf den Weg zur
Regeneration gemacht.
„Wir gratulieren herzlich!“

20. Einstein-Marathon Erfolgreiche Teilnahme von Frank Breuer

Troisdorf – Ulm: am vergangenen Sonntag fand die 20. Jubiläumsausgabe des
Einstein-Marathons statt, eine der größten Laufveranstaltungen im Süden
Deutschlands. Verschiedene Disziplinen, darunter der Marathon,
Halbmarathon, Staffelläufe und kürzere Strecken wie 10 km- und 5 km-Läufe
wurden angeboten. Der Lauf, benannt nach Albert Einstein, der in Ulm geboren
wurde, zieht jährlich Tausende von Teilnehmern und Zuschauern an.
Bei frostigen 3° ging es um 9:10 Uhr gemeinsam mit den Halbmarathon Läufern
an den Start. Zunächst ging es für das große Teilnehmerfeld stadtauswärts
entlang der Donau durch die Natur, um anschließend auf der anderen Seite der
Donau zurück Richtung Neu-Ulm zu laufen. Durch das Neu-Ulmer Zentrum ging
es erneut über die Donau, durch die malerische Innenstadt von Ulm, vorbei an
einigen Sehenswürdigkeiten, wie z. B. dem Ulmer Münster. Wieder an der
Donau angekommen, trennte sich dann das Teilnehmerfeld.
Für die knapp 1000 Marathonläufer ging es bei mittlerweile angenehmen
Temperaturen und strahlendem Sonnenschein in die zweite Runde. Diese war
im Vergleich zur ersten Runde leicht variabel vom Streckenverlauf gestaltet, so
dass es auch nicht langweilig wurde.