2 neue Vereinsrekorde

Am Pfingstwochenende sorgten die Athletinnen und Athleten des Vereins gleich mehrfach für starke Leistungen und neue Bestmarken. Besonders im Fokus standen dabei zwei neue Vereinsrekorde sowie zahlreiche persönliche Bestleistungen.

Den Auftakt machte am Samstag Jannik Gerhardy in Gladbeck über die 400 Meter Hürden. Mit dem klaren Ziel vor Augen, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften sowie den Vereinsrekord seines Bruders aus dem Jahr 2019 (58,60 Sekunden) zu unterbieten, zeigte er ein starkes Rennen. In 58,03 Sekunden überquerte er die Ziellinie und durfte sich gleich doppelt freuen: DM-Norm erfüllt und neuer Vereinsrekord.

Am Montag stand dann der Wettkampf in Mönchengladbach auf dem Programm. Bei sommerlichen Temperaturen um die 27 Grad waren die Bedingungen ideal für schnelle Zeiten und weite Sprünge. Besonders herausragend präsentierte sich Samuel Krämer über die 80 Meter Hürden. Mit einem starken Lauf steigerte er seine persönliche Bestleistung auf 11,72 Sekunden. Diese Zeit bedeutete nicht nur einen neuen Vereinsrekord, sondern aktuell auch Platz drei in der deutschen Bestenliste.
Auch im anschließenden Weitsprung bewies Samuel Kampfgeist. Nach zwei weniger gelungenen Versuchen konnte er sich im letzten Durchgang noch deutlich steigern und sprang starke 5,55 Meter.

Über die 100 Meter überzeugten Leo Stolz, Jakob Döhler und Clara Schmalbach jeweils mit neuen persönlichen Bestleistungen. Clara zeigte zudem einen starken Wettkampf im Weitsprung und verbesserte sich auf sehr gute 4,56 Meter.

Im Hochsprung der weiblichen U20 gingen Nieke Andersson und Anna Mebus an den Start. Anna sicherte sich mit übersprungenen 1,62 Metern den zweiten Platz. Nieke meisterte 1,65 Meter souverän und gewann damit den Wettbewerb. Auch Hannah Ulb (W14) konnte nach langer Verletzungspause ein gelungenes Comeback feiern und mit 1,39 Metern einen erfolgreichen Einstieg schaffen.

Adanma Nwachukwu und Lara Müller traten jeweils über 100 Meter sowie im Weitsprung an. Über die Sprintdistanz erzielten beide Saisonbestleistungen. Im Weitsprung sicherten sich beide zudem jeweils den zweiten Platz in ihren Wettbewerben.

Zum Abschluss des Wettkampftages standen noch die 400 Meter von Lilith Hauptmann (WU20) auf dem Programm. Mit einem starken Rennen verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um mehr als zwei Sekunden. Die Uhr blieb bei hervorragenden 58,88 Sekunden stehen – damit fehlt ihr nur noch eine Hundertstelspanne von 0,18 Sekunden zur Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.

Die vielen persönlichen Bestleistungen und starken Platzierungen zeigen die positive Entwicklung der Athletinnen und Athleten. Mit großer Vorfreude blickt das Team nun auf die kommenden LVN-Meisterschaften.

Was den Kern des Ehrenamts ausmacht!

Am 77. Jahrestag unseres Grundgesetzes hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals einen bundesweiten „Ehrentag“ ausgerufen. In seiner Ansprache betonte er besonders, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft ist.

Der Bundespräsident machte deutlich: Unser Staat ist auf aktive und engagierte Menschen angewiesen. Ehrenamt stärkt das gesellschaftliche Miteinander und fördert eine lebendige demokratische Kultur. Gleichzeitig stiftet freiwilliges Engagement nicht nur gesellschaftlichen Nutzen, sondern schafft auch Gemeinschaft, Freude und persönliche Verbundenheit.
Besonders junge Menschen ermutigte Steinmeier, verschiedene Formen des Ehrenamts kennenzulernen und auszuprobieren – ohne sich sofort festlegen zu müssen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und bieten nahezu für jede und jeden eine passende Aufgabe.

Ehrenamt ist das soziale Rückgrat unserer Gesellschaft. Es verbindet Menschen über soziale, kulturelle und generationelle Grenzen hinweg und übernimmt Aufgaben, die der Staat allein nicht leisten kann. Nach Angaben der Bundesregierung engagierten sich im Jahr 2024 rund 27 Millionen Menschen in Deutschland ehrenamtlich – etwa ein Drittel der Bevölkerung.

Gerade im Sport wird deutlich, wie unverzichtbar freiwilliges Engagement ist. Ohne Trainerinnen und Trainer, Vereinsvorstände, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, Platz- und Gerätewarte, Betreuerinnen und Betreuer sowie die vielen Helferinnen und Helfer bei Wettkämpfen und Veranstaltungen würde der Vereins- und Amateursport vielerorts stillstehen.

Der Gesamtvorstand der TLG möchte diesen besonderen Tag deshalb nutzen, um euch allen von Herzen Danke zu sagen.

Euer Einsatz ist weit mehr als Unterstützung. Ihr organisiert, begleitet, motiviert, tröstet, plant und packt mit an. Mit eurer Zeit, eurer Erfahrung und eurem Engagement schafft ihr Gemeinschaft, ermöglicht Training und Wettkämpfe und gebt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen Ort, an dem Sport, Fairness und Zusammenhalt gelebt werden.

Gerade in unserem 60. Jubiläumsjahr wird deutlich, wie sehr die Troisdorfer Leichtathletik-Gemeinschaft von eurem Engagement lebt. Ohne euch wäre unser Verein nicht das, was er heute ist.

Danke für eure Zeit, eure Verlässlichkeit und euer Herzblut. Danke, dass ihr euch engagiert und unsere Gemeinschaft lebendig macht.

Mit großer Anerkennung und herzlichem Dank
Für den Gesamtvorstand der TLG

Ralf Saborowski und Sebastian Dreesbach