Archiv für das Jahr: 2026

Erfolgreiche Jugend DM

An den vergangenen beiden Wochenenden fanden in Bochum-Wattenscheid die Deutschen Meisterschaften der Altersklassen U16 bis U23 statt. Die Troisdorfer LG war mit vier Athlet*innen vertreten und konnte dabei starke Leistungen präsentieren.

Den größten Erfolg feierte Jannik Gerhardy, der den Hochsprung der MU18 gewann und sich damit den Deutschen Meistertitel sicherte. Für ihn geht es nun direkt weiter zu den U18-Europameisterschaften nach Italien, wo er bereits am Donnerstag an den Start geht.

Nieke Andersson (WU20) zeigte einen starken Wettkampf und blieb bis einschließlich 1,68 m ohne Fehlversuch. An der neuen persönlichen Bestleistung von 1,72 m scheiterte sie diesmal zwar noch, dennoch belegte sie einen hervorragenden 8. Platz und durfte sich erneut über eine Urkunde bei Deutschen Meisterschaften freuen.

Adanma Nwachukwu, im ersten Jahr der U18, erwischte über die 100 m Hürden einen starken Start und lag bis zur siebten Hürde auf Rang zwei. An der achten Hürde blieb sie jedoch hängen und verlor dadurch ihren Rhythmus. Trotz dieses Missgeschicks lief sie mit 14,62 Sekunden noch eine gute Zeit und belegte am Ende Platz 24.

Mia Haubrichs startete in der WU23 über 5.000 m. Nach einem leichten Infekt ging sie leicht geschwächt ins Rennen. Wie geplant ordnete sie sich nach dem Start im Mittelfeld der zweiten Gruppe ein und fand schnell einen gleichmäßigen Rhythmus. Auch wenn die Rundenzeiten in der zweiten Rennhälfte allmählich etwas langsamer wurden, zeigte sie ein engagiertes Rennen und erreichte nach 18:14,24 Minuten als 15. das Ziel.

Wir gratulieren zu diesen tollen Leistungen und wünschen den Athlet*innen alles Gute für die Zukunft.

Ein Doppeljubiläum zum Staunen: TLG-Geburtstag mit über 1.000 Gästen

Viele Wochen wurde getagt, vorbereitet und organisiert: am 04.07.2026 war es dann endlich so weit. Das große Doppeljubiläum der TLG (60 Jahre) und der Troisdorfer Altstädter (66 Jahre) stand an. Mit einem mitreißenden Bühnenprogramm wurde der Fischerplatz zum Beben gebracht.

Mitten im Herzen Troisdorfs feierten zwei Vereine gemeinsam ihre Jubiläen und stellten so eindrucksvoll unter Beweis, dass Sport & Karneval perfekt harmonieren! Ob bei der Organisation vorab, beim Aufbau oder auch während der Veranstaltung – viele ehrenamtliche Hände bewegen Großes! Und so konnte ein spektakuläres Bühnenprogramm auf die Beine gestellt werden: Jot Drop, JP Weber, Björn Heuser und StadtRand verwandelten den Fischerplatz regelmäßig zur Partyzone! Beim großen Mitsingkonzert traf Björn Heuser den Nerv des Publikums und zum Abschluss begeisterte StadtRand mit Hits wie „Papajei“ oder „Orjenal“. Auch der karitative Zweck sollte dabei nicht zu kurz kommen. In einer amerikanischen Versteigerung konnten fast 600€ für die Kinderkrebshilfe gesammelt werden als ein Kunstwerk von Don Lorenzo unter den Hammer kam. Die über 1.000 Gäste des Abends kamen voll und ganz auf ihre Kosten.

Nicht weniger emotional verliefen auch die Ehrungen, die die TLG auf der Bühne für ihre Jubilare vornahm. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden verschiedene Mitglieder geehrt und gleichzeitig die neue Vereinschronik zum 60. Geburtstag feierlich der Öffentlichkeit präsentiert. Das Engagement wussten auch der Präsident des Kreissportbundes und der Bürgermeister zu schätzen: beide betonten die Bedeutung der Vereine für die Gesellschaft und auch als Aushängeschild für die Stadt Troisdorf.

Wir sind stolz, ein solches Doppeljubiläum durchführen zu können und bedanken uns nochmals bei unseren Freunden der Troisdorfer Altstädter. Eine solche Vereinsfreundschaft über die eigentlichen Schwerpunkte hinweg, sucht seinesgleichen. Wir gratulieren den Troisdorfer Altstädtern herzlich zum Geburtstag und bedanken uns bei allen, die mit uns gemeinsam gefeiert haben.

Sensation in Bochum: Jannik Gerhardy fliegt zu DM-Gold und bucht das EM-Ticket

Bochum – Bei den Deutschen U18-Leichtathletik-Meisterschaften im Lohrheidestadion in Bochum hat Hochspringer Jannik Gerhardy von der Troisdorfer LG sensationell den deutschen Meistertitel gewonnen. Mit übersprungenen 2,08 Metern setzte sich der Troisdorfer in einem hochklassigen Wettkampf gegen die nationale Elite durch. Der Erfolg ist das Resultat einer außergewöhnlichen Teamleistung, eiskalter Nervenstärke und einer punktgenauen sportlichen Planung. Das Timing passte perfekt: Zeitgleich feierte die Troisdorfer LG in der Heimat ihr 60-jähriges Vereinsbestehen – Gerhardy lieferte dazu das passende sportliche Geburtstagsgeschenk.

Die Vorbereitung: Eine trainingswissenschaftliche Punktlandung

Hinter dem Triumph liegt eine monatelange Leidenszeit. Ein hartnäckiges Patellaspitzensyndrom am Stemmbein bremste Gerhardy die gesamte Saison über aus. Um das Knie zu schonen, musste Jannik auf wichtige Wettkämpfe und Landesmeisterschaften verzichten. Die Vorbereitung war eine medizinische und trainingswissenschaftliche Punktlandung. Da Heimtrainer Michael tom Felde zeitgleich seine eigenen Kinder beim Pau Gasol Basketball Camp in Barcelona begleitete, konnte er in Bochum nicht an der Bande stehen. Die sportliche Planung und der Fahrplan für diesen Wettkampf standen jedoch. Die Umsetzung und Betreuung vor Ort wurde durch Landestrainer Roman Buhl kompetent übernommen. Für die medizinische Stabilität in den letzten Monaten sorgte die physiotherapeutische Praxis „Balance Point“ (Sebastian Sohns) in Bonn. Die klare Marschroute für Bochum lautete: Das offizielle EM-Limit von 2,01 Metern springen und Platz eins oder zwei für die sichere Nominierung absichern.

15-Sprung-Marathon und Nervenkrimi bei 1,94 Metern

Der Wettkampfverlauf verlangte Jannik alles ab. Da er verletzungsbedingt kaum Hochsprungtraining absolvieren konnte, war ein ungewöhnlich früher Einstieg bei 1,85 m notwendig, um im großen Teilnehmerfeld Rhythmus und Anlauf aufzubauen. Das führte zu einem enormen Pensum: Während die Konkurrenz im Schnitt mit maximal neun Versuchen durchkam (normal sind 8-10 Sprünge), musste der Troisdorfer 15-mal anlaufen – eine extreme Belastung für sein Knie.

Bei 1,94 m folgte der Moment, der den EM-Traum fast platzen ließ. Jannik leistete sich zwei Fehlversuche. Mit dem Rücken zur Wand bewies der U18-Athlet jedoch die Nervenstärke eines Routiniers, behielt trotz böiger Windverhältnisse seine Routine und rettete sich im dritten Versuch im Wettbewerb.

Taktisches Finale und der Sprung nach Europa

Bei der internationalen Spitzenhöhe von 2,06 Metern folgte der sportliche Wendepunkt. Während der Top-Favorit und amtierende deutsche U20-Hallenmeister Jan Ungeheuer (Turnklub Grevenbroich) mit den Bedingungen kämpfte, flog Jannik direkt im ersten Anlauf fehlerfrei über die Latte. Dieser perfekte Erstversuch erhöhte den Druck auf Ungeheuer massiv. Um im Kampf um Gold zu bleiben, nahm der Grevenbroicher seine verbleibenden Versuche mit auf die nächste Höhe von 2,08 m.

Das Risiko des Favoriten wurde nicht belohnt – Jan Ungeheuer riss die Höhe. Damit stand Jannik Gerhardy vorzeitig als Deutscher Meister fest. Befreit von jeglicher Last überquerte der frischgebackene Champion im dritten Versuch auch die 2,08 Meter und untermauerte sein EM-Ticket meisterlich. Auf weitere Sprünge bei 2,10 m verzichtete das Trainerteam.

„Nach den Monaten voller Knieschmerzen war dieser Wettkampf unglaublich“, erklärte Jannik Gerhardy. „Als ich bei 1,94 m im dritten Versuch stand, ging es um alles oder nichts, da war ich schon nervös“. „Dass es dann sogar noch zu 2,08 Metern und Gold gereicht hat, kann ich selbst kaum fassen.“

Heimtrainer Michael tom Felde ergänzte aus Barcelona: „Nach dem starken Wettkampf in Siegburg wussten wir: Wenn das Knie hält, ist eine Punktlandung bei 2,06 Metern drin. Der Plan stand in der Theorie und Roman Buhl hat ihn vor Ort mit Jannik super umgesetzt. Ich bin unglaublich stolz auf Janniks mentale Stärke – er hat das selbst absolut stark gelöst. Mein besonderer Dank gilt unserer Troisdorfer LG: Dass der Verein uns komplett freie Hand gelassen und vertraut hat, war das unschätzbare Fundament für diesen Erfolg.“

Mit seiner Siegerhöhe von 2,08 Metern wird Gerhardy aktuell auf Platz 9 in Europa geführt. Vom 16. bis 19. Juli 2026 wird er nun das Nationaltrikot bei der U18-Europameisterschaft in Rieti (Italien) vertreten.

Starke Leistungen der TLG beim Alwin-Herrmann-Schülersportfest

Bei unserem traditionellen Alwin-Herrmann-Schülersportfest am 28. Juni präsentierten sich die Nachwuchsathletinnen und -athleten der Troisdorfer LG in hervorragender Form. Mit 400 Teilnehmern war der Wettkampf gut besucht und verlief trotz der herausfordernden Hitze ohne Probleme.
Mit zahlreichen Podestplätzen, persönlichen Bestleistungen und überzeugenden Auftritten in den verschiedensten Disziplinen zeigte das TLG-Team einmal mehr seine Vielseitigkeit.

Bereits in der Altersklasse M8 sorgten die jungen Sprinter und Springer für starke Ergebnisse. Über 50 Meter sprintete Joscha Gebauer in 8,31 Sekunden auf den 2. Platz. Im Weitsprung ließ er der Konkurrenz keine Chance und gewann mit 3,71 Metern souverän den Wettbewerb. Moritz Kamp erreichte über 50 Meter in 8,51 Sekunden den 3. Platz und wurde mit 3,45 Metern Zweiter im Weitsprung. Auch Nora Bernards durfte sich über einen Podestplatz freuen: In der W8 belegte sie über 50 Meter in 8,91 Sekunden Rang drei und sprang mit 3,13 Metern ebenfalls auf den 3. Platz im Weitsprung.
Die W11 der TLG war nicht weniger erfolgreich: Im Ballwurf überzeugte Nele Schlebusch mit 31 Metern und sicherte sich den 2. Platz. Gleich doppelt erfolgreich war Hümeyra Kurt, die über 800 Meter in 3:01,70 Minuten Zweite wurde und zusätzlich mit 27,50 Metern den 3. Platz im Ballwurf erreichte. Im Hochsprung überquerte Finja Winkler starke 1,10 Meter und belegte damit Rang drei.

Bei den Jungen der Altersklasse M11 war Tim Wielpütz mit 35 Metern im Ballwurf erfolgreich und wurde Dritter. Im Weitsprung sprang Elian Ta mit 4,16 Metern auf einen hervorragenden 2. Platz.
Auch die älteren Athletinnen und Athleten der Troisdorfer LG sammelten zahlreiche Topplatzierungen. Über 75 Meter lief Nazarii Mazur in 10,40 Sekunden auf den 2. Platz. In den Hürdenwettbewerben zeigte die TLG ihre Stärke: Matteo Meutzner erreichte Platz zwei, während Jussi Mühlhausen siegte . Jana Feuerherm konnte sich über 60 Meter Hürden ebenfalls mit rund einer Sekunde Vorsprung gegen die Konkurrenz durchsetzen Zusätzlich sicherte sich Jussi im Weitsprung den 3. Platz, Jana lief über 75m auf Rang 3.
Lena Martins (W13) rundete das starke Gesamtergebnis der Troisdorfer LG mit dem Sieg im Hochsprung ab. Mit übersprungenen 1,35 Metern sicherte sie sich verdient den ersten Platz.
Bei unseren älteren Athleten konnte Jakob Döhler (M14) über 100 Meter in 13,06 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung aufstellen.

Mit vielen Medaillen, persönlichen Erfolgen und großem Einsatz blickt die TLG auf einen äußerst erfolgreichen Wettkampftag in Troisdorf zurück. Die gezeigten Leistungen machen Lust auf die kommenden Veranstaltungen der Sommersaison.

Wetterkapriolen bei der 24h DM – Michael Irrgang gewann 3 Medaillen

Trotz angekündigten Hitze- und Gewitterwarnungen wurde die diesjährige 24h-Lauf-Meisterschaft in Delmenhorst am Samstag pünktlich um 12 Uhr gestartet. Überdurchschnittlich viele Frauen und Männer setzten sich in Bewegung, um fortan in 24h so weit zu laufen oder zu wandern, wie es geht. Die meisten von ihnen hatten in den letzten Wochen ihre Hitzeverträglichkeit trainiert und einen angepassten Plan. So kam es auch zu keinen ersten Zwischenfällen. Optimistisch wie immer hoffte ich auf ein sehr gutes Rennen, denn ich hatte bei noch heißeren Bedingungen meine letzten Trainingseinheiten absolviert.
Im Schatten waren es am Samstagnachmittag beherrschbare 35 bis 37 Grad.

Die tagsüber überwiegend schattige, 1,34 km-lange Runde verlief über staubige Parkwege und einen gepflasterten Parkplatz, hatte einen Bereich zur Eigenverpflegung, einen großen gemeinsamen Verpflegungsbereich, wo es neben einer großen Anzahl von Speisen und Getränken auch eine Massage sowie Wasserwannen zum Kühlen gab. Mein Startpassverein ist die LG Ultralauf, ein überregionaler Ultralaufverein, von dem etwa 20 Frauen und Männer am Start waren. Außerdem hatten wir einige Betreuer vor Ort und gut ausgestattete Pavillons. Das war Gold wert, denn so bekamen die Athleten ihre Spezialverpflegung freundlich angereicht und hatten einen Rückzugsort zum Ausruhen. Die ersten Stunden vergingen und alles verlief nach Plan – Pace und Puls passten! Vorne rannten die Eliteläufer ein atemberaubendes Tempo, hinten im Feld wurde sehr frühzeitig viel gewandert und jede Bank im Schatten für eine kurze Verschnaufpause genutzt und im mittleren Leistungsbereich, wozu ich mich zähle, wurde in einer individuellen Mischung aus Gehen und Laufen fleißig Kilometer gesammelt.

Stündlich wurde die Strecke etwas leerer, teils weil Teilnehmer ihr Rennen abbrachen oder sehr lange pausierten. Abends wurde es aufgrund des aufkommenden, leichten Windes etwas angenehmer aber selbst um Mitternacht waren es noch fast 30 Grad! Das angesagte Gewitter sah man zunächst nur in der Ferne, aber das beunruhigte niemanden, bis plötzlich ein lauter Donner zeitgleich mit einem Blitz zu hören war. Der Regen zuvor war zunächst unmerklich und eher angenehm, wurde dann stärker, sodass viele ihre Regenjacken anzogen, und schwächte sich aber bereits wieder ab, als plötzlich gegen 3 Uhr das Rennen unterbrochen wurde. Nach Überquerung der elektronischen Rundenzählung wurden die Teilnehmer direkt in eine Turnhalle geleitet, um dort zu warten.

Als um halb 6 das Rennen neu gestartet wurde, war die Sonne bereits aufgegangen. Die ersten Runden fühlten sich für mich echt schlimm an. Der Körper war in einer Art Schlaf- oder Regenerationsmodus und wehrte sich gegen einen Wiederanlauf des Motors. Aber schließlich stimmte fast alles wieder, nur der Puls war viel zu niedrig, und so konnte ich die letzten Stunden noch ein einigermaßen gutes Tempo halten, was den allerwenigsten Teilnehmern gelang. Gegen 10 Uhr kam schließlich die kraftvoll scheinende Sonne wieder. Da vormittags ein Großteil der Strecke in der Sonne lag, wurden die Teilnehmer zum Ende hin noch einmal ordentlich gebraten.

Die letzte Stunde war – wie so oft – magisch. Obwohl alle Läuferinnen und Läufer körperlich völlig ko waren, begannen einige einen nicht für möglich gehaltenen Endspurt. Viele Zuschauer am Streckenrand feuerten lautstark die Laufteilnehmer an und sorgten so für eine Gänsehautatmosphäre. Irgendwann ertönte schließlich ein lautes, erlösendes Signal und die Teilnehmer blieben stehen, damit die Restmeter vermessen werden konnten, woraus sich dann die metergenaue Gesamtleistung berechnet. Von den 141 gestarteten Männern im offenen Lauf erzielte Michael Irrgang einen hervorragenden 16. Platz mit 163,9 Kilometern und erzielte damit den zweiten Platz in seiner Altersklasse M60 (Jahrgang 1962 bis 1966). Dazu kommt noch eine Goldmedaille mit seinen Vereinskollegen und eine Goldmedaille mit der Männerseniorenmannschaft. Insgesamt eine bisher nie erzielte Auswahl von Meisterschaftsmedaillen in meiner langen Ultralaufkarriere!

Spätestens bei der Siegerehrung wurde allen Beteiligten klar, was für unfassbar sensationelle Leistungen erzielt wurden. Der beste Mann lief 211,9 km, die beste Frau 202,5, die älteste Teilnehmerin, lief mit ihren 87 Jahren 105,5 Kilometer! Insgesamt war es eine hervorragend organisierte Deutsche Meisterschaft mit angekündigtem Extremwetter. Die Bedingungen waren sehr hart, aber die Teilnehmer teilten sich überwiegend ihr Rennen klug ein, kämpften und konnten sich am Ende über ihre guten Leistungen freuen.

Nieke Andersson springt DM-Qualifikation

Am Samstag (27.06.2026) ging Nieke Andersson beim Leichtathletik-Meeting in Köln an den Start. Bei hochsommerlichen Temperaturen von 39 Grad galt es, im letzten möglichen Qualifikationswettkampf die DM-Norm von 1,71 m zu überspringen.

Nieke zeigte sich von Beginn an in starker Form. Sie stieg bei 1,55 m in den Wettkampf ein und meisterte die ersten Höhen souverän. Die 1,68 m überquerte sie im zweiten Versuch, bevor sie sich die Qualifikationshöhe von 1,71 m auflegen ließ. Diese meisterte sie im dritten Versuch mit einem technisch sauberen Sprung und sicherte sich damit die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Anschließend versuchte sie sich noch an 1,73 m, scheiterte dort jedoch nur denkbar knapp.

Im gleichen Wettbewerb ging auch Anna Mebus an den Start. Mit übersprungenen 1,55 m belegte sie den zweiten Platz. Lilly Mühlhausen (W15) sicherte sich mit 1,50 m den ersten Platz.

Samuel Krämer (M14) trat über die 80 m Hürden an und gewann die Silbermedaille.

Nun blicken wir voller Vorfreude auf die Deutschen U18/U23-Meisterschaften in der kommenden Woche. Dort werden Mia Haubrichs (5.000 m), Adanma Nwachukwu (100 m Hürden) und Jannik Gerhardy (Hochsprung) an den Start gehen. Eine Woche später folgen die Deutschen U20-Meisterschaften mit Nieke Andersson und Jannik Gerhardy im Hochsprung.

Wir wünschen allen Athletinnen und Athleten viel Erfolg!

Viele Medaillen und PBs bei den Nordrheinmeisterschaften 2026

Die TLG kann auf zwei äußerst erfolgreiche Wochenenden bei den Nordrheinmeisterschaften im Juni 2026 zurückblicken. Den Auftakt machten die Altersklassen der U16, U20 sowie Männer/Frauen bei den Titelkämpfen vom 12. bis 14. Juni in Mönchengladbach, ehe eine Woche später die U14 und U18 in Aachen an den Start ging.

In Mönchengladbach überzeugten die Athletinnen und Athleten der TLG mit einer Vielzahl an Podestplätzen und persönlichen Bestleistungen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Mia Haubrichs in der Frauenklasse, die sich über die 5000 Meter mit einem starken Rennen die Bronzemedaille sicherte und gleichzeitig die Norm für die Deutschen Meisterschaften der U23 erfüllen konnte. Für ein weiteres Highlight sorgte Joseph Tanga in der U20: Über 800 Meter lief er souverän zum Titelgewinn und krönte sich zum Nordrheinmeister. Auch über die 1500 Meter zeigte er seine Klasse und gewann nach einem spannenden Zielsprint die Silbermedaille.

Der Nachwuchs präsentierte sich ebenfalls in bestechender Form. Samuel Krämer (M14) sicherte sich im Weitsprung mit 5,50 Metern die Bronzemedaille und zeigte auch über die 80 Meter Hürden ein herausragendes Rennen, das er in persönlicher Bestzeit von 11,53 Sekunden mit Silber abschloss. Sein beeindruckender Wettkampf wurde mit einer weiteren Silbermedaille im Hochsprung abgerundet.  Moritz Brenger (U20) überzeugte im Speerwurf und belohnte sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung sowie der Silbermedaille. Gleich mehrere TLG-Athletinnen sorgten zudem im Hochsprung für starke Ergebnisse: Stella tom Felde (W14) übersprang 1,58 Meter und gewann Silber, Anna Mebus (U20) stellte ihre persönliche Bestleistung ein und wurde ebenfalls Zweite, während Nieke Andersson (U20) Bronze holte. Abgerundet wurde das gute Abschneiden durch Lya Walkowiak (W14), die im Speerwurf Bronze gewann.

Jakob Döhler konnte in der M14 seine PB über 100m deutlich steigern und sich für das Halbfinale qualifizieren, einen Tag später stellte er im Kugelstoßen ebenfalls eine persönliche Bestleistung auf und belegte dort den 6. Platz.

Nur eine Woche später setzten die jüngeren Athletinnen und Athleten bei den Meisterschaften der U14 und U18 in Aachen die Erfolgsserie fort. Lya Walkowiak trat erneut im Speerwurf an – diesmal jedoch eine Altersklasse höher in der U18. Mit 30,42 Metern belegte sie einen starken fünften Platz und zeigte damit eindrucksvoll ihr großes Potenzial. Für eine weitere Top-Platzierung sorgte Adanma Nwachukwu (U18), die über die 100 Meter Hürden in 14,32 Sekunden ihre PB pulverisierte und die Silbermedaille gewann. Im Weitsprung konnte sie ihr Sprungtalent unter Beweis stellen und sich mit starken 5,41 Metern den 5. Platz sichern.

Sein großes Potential in den Wurfdisziplinen bewies Luca Weishaupt in der U18. Im Kugelstoßen sicherte er sich Bronze, bevor er im Diskuswurf mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 47,20 Metern die Konkurrenz dominierte und den Titel gewann. Auch in den jüngeren Altersklassen gab es starke Leistungen zu feiern. Nele Weishaupt (W12) wurde mit 8,50 Metern Zweite im Kugelstoßen. In derselben Altersklasse qualifizierte sich Jana Feuerherm für das A-Finale über 60 Meter Hürden und steigerte ihre persönliche Bestleistung dabei eindrucksvoll um 0,6 Sekunden. Hannah Cibis (W13) erreichte ebenfalls mit persönlicher Bestzeit das C-Finale über die gleiche Strecke. Komplettiert wurde das starke Mannschaftsergebnis durch Geert Brinkwerth, er konnte den Speer auf eine neue Bestweite werfen. Sein Highlight zeigte sich jedoch im Diskuswurf, wo er mit einer neuen Bestleistung von 24,32 Metern die Silbermedaille gewann. Mit dieser beeindruckenden Weite konnte er darüber hinaus einen neuen Vereinsrekord aufstellen.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der beiden Meisterschaftswochenenden die hervorragende Entwicklung der TLG-Athletinnen und -Athleten. Die Vielzahl an Medaillen, Bestleistungen und Qualifikationen unterstreicht nicht nur die individuelle Klasse, sondern auch die erfolgreiche und nachhaltige Trainingsarbeit im Verein.

Erfolgreiche Teilnahme von Michael Irrgang beim 100-Meilenlauf in Groningen: Michael berichtet

Pünktlich um 9 Uhr werden 6 Läufer mit Glockengeläut auf die erste der 3 Runden geschickt. Sie führte die Teilnehmer mit ihren Begleitern über 63,5 km rund um Groningen.

Michael wurde von seiner Frau, Schwägerin und Schwager mit Rädern begleitet und von ihnen unterwegs bestens versorgt und unterhalten. Meist ging es auf flachen, gepflasterten oder asphaltierten Radwegen und Straßen durch eine schöne Landschaft. Nach gut 7 Stunden erreichte Michael als erster der Gruppe wieder den Wechselpunkt in Sint Annen. Schnell umziehen für die Nacht, Verpflegen und schon ging es in die zweite Runde, die über Winsum ,der schönsten Stadt des Landes, nach Leens und wieder zurück führte. Auch diese 55,4 km-Schleife lief sich noch recht locker, auch wenn ab und zu ein paar Regentropfen fielen. In die letzte, kurze Runde von nur 42,3 km startete Michael dann gegen Mitternacht. Mittlerweile war der Regen stärker, die Luft kühler und der aufkommende Wind kam gefühlt die ganze Zeit von vorne. 11 km des Weges führten über Wiesenwege und das waren selten schöne Wege in einem Park, sondern eher Pfade über einen unwegsamen Acker oder durchhüfthohes, nasses Gras. Aber irgendwann ging die Sonne wieder auf, der Regen hörte auf und das Ziel nahte.

Nach 21 Stunden und 17 Minuten beendete Michael als erster die dritte Runde mit über 2 Stunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Die einzige Frau im Ziel brauchte über 9 Stunden mehr Zeit für die ca.161 km, die anderen 3 Starter, zwei Männer und eine Frau, beendeten bereits nach der ersten Runde das Rennen. Insgesamt war es eine sehr herzliche, familiäre Veranstaltung, die sehr viel Freudebereitete und in den vergangenen 8 Ausgaben oft nur zwischen 5 und10 Finisher hatte.

DM – Quali für Adanma Nwachukwu

Trotz teils widriger Wetterbedingungen zeigten die Athletinnen und Athleten des Vereins starke Leistungen und zahlreiche persönliche Bestleistungen.

Für das sportliche Highlight des Wettkampftages sorgte Adanma Nwachukwu (WU18) über die 100 Meter Hürden. Bei regulären Windbedingungen von +0,2 m/s sprintete sie in hervorragenden 14,63 Sekunden zu einer neuen persönlichen Bestleistung. Mit dieser Zeit unterbot sie gleichzeitig die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid und sicherte sich damit ihr DM-Ticket.

Auch über die 100 Meter der Frauen konnten Anne Spengler und Despoina Sidiropoulou überzeugen. Anne lief starke 12,65 Sekunden, dicht gefolgt von Despoina, die nach 12,72 Sekunden die Ziellinie überquerte.

Eine starke Leistung zeigte zudem Lilith Hauptmann (WU20). Trotz strömenden Regens steigerte sie ihre persönliche Bestleistung über 200 Meter auf 26,23 Sekunden.

Bei den männlichen U18-Athleten präsentierte sich Luca Weishaupt in den Wurfdisziplinen in guter Form. Im Speerwurf erreichte er 42,95 Meter und im Kugelstoßen 14,14 Meter. Besonders erfolgreich verlief der Diskuswurf, in dem er mit 40,23 Metern eine neue persönliche Bestleistung aufstellte.

Einen Sieg konnte Lya Walkowiak (W14) feiern. Mit einer Weite von 31 Metern gewann sie den Speerwurfwettbewerb ihrer Altersklasse und zeigt konstant weite Würfe.

Auch die jüngeren Athleten wussten zu überzeugen. Maximilian Schmidt (M12) lief über die Sprintstrecke starke 10,93 Sekunden und sicherte sich damit den dritten Platz.

Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für Geert Brikwerth (M12), der einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nahm. Im Kugelstoßen gewann er mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 9,53 Metern die Goldmedaille. Im Speerwurf erreichte er mit 25,58 Metern den zweiten Platz. Über die Hürden sprintete er in 11,24 Sekunden auf Rang drei und komplettierte damit seine eindrucksvolle Medaillensammlung.

Insgesamt blicken die Athletinnen und Athleten auf einen erfolgreichen Wettkampftag mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen, Podestplätzen und der erfreulichen DM-Qualifikation von Adanma Nwachukwu zurück.

Großer Grund zum Feiern: Einladung zum Doppeljubiläum der Troisdorfer Altstädter & TLG

Was wäre unsere Stadt ohne ihre Vereine? Sie sind das Herzstück unserer Gemeinschaft, sie bringen Menschen zusammen und sie schaffen unvergessliche Momente. Wir – die Troisdorfer Altstädter und die Troisdorfer Leichtathletik-Gemeinschaft – haben in diesem Jahr das große Glück, gleich zwei tolle Geburtstage feiern zu dürfen!

• Die Troisdorfer Altstädter werden 66 Jahre alt – eine magische Zahl für jeden Karnevalisten!

• Die Troisdorfer Leichtathletik-Gemeinschaft blickt stolz auf 60 Jahre sportliche Vereinsgeschichte zurück.

Auch wenn uns auf den ersten Blick Welten zwischen Laufbahn und Karnevalsbühne trennen, verbindet unsere beiden Vereine seit vielen Jahren eine tiefe, sportlich-närrische Freundschaft. Und genau diese Verbundenheit möchten wir feiern – am liebsten gemeinsam mit euch!

Wir laden euch und eure Vereinsmitglieder von ganzem Herzen zu unserem großen Doppeljubiläum ein:

• Wann: Samstag, den 04. Juli 2026, ab 15:00 Uhr

• Wo: Auf dem Fischerplatz im Herzen der Troisdorfer Stadtmitte

Das erwartet euch:

Neben kühlen Getränken, gutem Essen und einem bunten Mitmach-Programm für die ganze Familie (und alle Junggebliebenen) schalten wir ab dem Abend einen Gang höher. Ab 17:00 Uhr startet unser musikalisches Bühnenprogramm, das für absolute Spitzenstimmung sorgen wird. Mit dabei sind:

• Björn Heuser (für das größte Mitsingkonzert in der Geschichte unserer Stadt)

• Die Band Stadtrand (für den perfekten Party-Sound)

• Ein exklusiver Extra-Auftritt von JP Weber

• Eine der bekannten Troisdorfer Mundartgruppen JOT DROP (für Emotionen in ihrem letzten Bandjahr)

Lasst uns gemeinsam zeigen, wie stark der Zusammenhalt unter den Troisdorfer Vereinen ist.

Packt eure Vereinskollegen, Partner und Freunde ein und feiert mit uns einen unvergesslichen Tag.

Wir freuen uns auf euch, tolle Gespräche und ein großartiges Fest!