Archiv für das Jahr: 2026

Maein Marsch in Frankfurt: Ein Abenteuer, das an die persönlichen Grenzen führt

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am Pfingst-Wochenende der Maein Marsch in Frankfurt statt. Gemeinsam mit 31 motivierten Wanderern startete Lev Shamilov am 23.05.26 um 13.00 Uhr zur ersten Runde. Die vier Runden wurden gemeinsam zurückgelegt. Mit einer moderaten Geschwindigkeit von 5 km/h waren die Runden zu schaffen. Gemeinsame Pausen gab es nach jeder halben Runde, 20 Minuten Pause an der zentralen Verpflegungsstation nach jeder Runde.

Die zweite Runde startete um 19.30 Uhr und führte in die Nacht, die dritte Runde begann um 01.30 Uhr. Froh über die kühle Nachtluft waren die Teilnehmer trotz erster Ermüdungserscheinungen gut gelaunt. Die letzte Runde begann um 08.30 Uhr und führte wieder bei hochsommerlichen Temperaturen durch die Stadt und die Natur zum näherkommenden Ziel.
Müde, aber glücklich dabei gewesen zu sein, kamen die Wanderer nach 25 Stunden – ohne Power Nap – nach 101 km wieder am zentralen Verpflegungspunkt an.

Wir gratulieren zu dieser außergewöhnlichen Leistung!

2 neue Vereinsrekorde

Am Pfingstwochenende sorgten die Athletinnen und Athleten des Vereins gleich mehrfach für starke Leistungen und neue Bestmarken. Besonders im Fokus standen dabei zwei neue Vereinsrekorde sowie zahlreiche persönliche Bestleistungen.

Den Auftakt machte am Samstag Jannik Gerhardy in Gladbeck über die 400 Meter Hürden. Mit dem klaren Ziel vor Augen, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften sowie den Vereinsrekord seines Bruders aus dem Jahr 2019 (58,60 Sekunden) zu unterbieten, zeigte er ein starkes Rennen. In 58,03 Sekunden überquerte er die Ziellinie und durfte sich gleich doppelt freuen: DM-Norm erfüllt und neuer Vereinsrekord.

Am Montag stand dann der Wettkampf in Mönchengladbach auf dem Programm. Bei sommerlichen Temperaturen um die 27 Grad waren die Bedingungen ideal für schnelle Zeiten und weite Sprünge. Besonders herausragend präsentierte sich Samuel Krämer über die 80 Meter Hürden. Mit einem starken Lauf steigerte er seine persönliche Bestleistung auf 11,72 Sekunden. Diese Zeit bedeutete nicht nur einen neuen Vereinsrekord, sondern aktuell auch Platz drei in der deutschen Bestenliste.
Auch im anschließenden Weitsprung bewies Samuel Kampfgeist. Nach zwei weniger gelungenen Versuchen konnte er sich im letzten Durchgang noch deutlich steigern und sprang starke 5,55 Meter.

Über die 100 Meter überzeugten Leo Stolz, Jakob Döhler und Clara Schmalbach jeweils mit neuen persönlichen Bestleistungen. Clara zeigte zudem einen starken Wettkampf im Weitsprung und verbesserte sich auf sehr gute 4,56 Meter.

Im Hochsprung der weiblichen U20 gingen Nieke Andersson und Anna Mebus an den Start. Anna sicherte sich mit übersprungenen 1,62 Metern den zweiten Platz. Nieke meisterte 1,65 Meter souverän und gewann damit den Wettbewerb. Auch Hannah Ulb (W14) konnte nach langer Verletzungspause ein gelungenes Comeback feiern und mit 1,39 Metern einen erfolgreichen Einstieg schaffen.

Adanma Nwachukwu und Lara Müller traten jeweils über 100 Meter sowie im Weitsprung an. Über die Sprintdistanz erzielten beide Saisonbestleistungen. Im Weitsprung sicherten sich beide zudem jeweils den zweiten Platz in ihren Wettbewerben.

Zum Abschluss des Wettkampftages standen noch die 400 Meter von Lilith Hauptmann (WU20) auf dem Programm. Mit einem starken Rennen verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um mehr als zwei Sekunden. Die Uhr blieb bei hervorragenden 58,88 Sekunden stehen – damit fehlt ihr nur noch eine Hundertstelspanne von 0,18 Sekunden zur Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.

Die vielen persönlichen Bestleistungen und starken Platzierungen zeigen die positive Entwicklung der Athletinnen und Athleten. Mit großer Vorfreude blickt das Team nun auf die kommenden LVN-Meisterschaften.

Was den Kern des Ehrenamts ausmacht!

Am 77. Jahrestag unseres Grundgesetzes hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals einen bundesweiten „Ehrentag“ ausgerufen. In seiner Ansprache betonte er besonders, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft ist.

Der Bundespräsident machte deutlich: Unser Staat ist auf aktive und engagierte Menschen angewiesen. Ehrenamt stärkt das gesellschaftliche Miteinander und fördert eine lebendige demokratische Kultur. Gleichzeitig stiftet freiwilliges Engagement nicht nur gesellschaftlichen Nutzen, sondern schafft auch Gemeinschaft, Freude und persönliche Verbundenheit.
Besonders junge Menschen ermutigte Steinmeier, verschiedene Formen des Ehrenamts kennenzulernen und auszuprobieren – ohne sich sofort festlegen zu müssen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und bieten nahezu für jede und jeden eine passende Aufgabe.

Ehrenamt ist das soziale Rückgrat unserer Gesellschaft. Es verbindet Menschen über soziale, kulturelle und generationelle Grenzen hinweg und übernimmt Aufgaben, die der Staat allein nicht leisten kann. Nach Angaben der Bundesregierung engagierten sich im Jahr 2024 rund 27 Millionen Menschen in Deutschland ehrenamtlich – etwa ein Drittel der Bevölkerung.

Gerade im Sport wird deutlich, wie unverzichtbar freiwilliges Engagement ist. Ohne Trainerinnen und Trainer, Vereinsvorstände, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, Platz- und Gerätewarte, Betreuerinnen und Betreuer sowie die vielen Helferinnen und Helfer bei Wettkämpfen und Veranstaltungen würde der Vereins- und Amateursport vielerorts stillstehen.

Der Gesamtvorstand der TLG möchte diesen besonderen Tag deshalb nutzen, um euch allen von Herzen Danke zu sagen.

Euer Einsatz ist weit mehr als Unterstützung. Ihr organisiert, begleitet, motiviert, tröstet, plant und packt mit an. Mit eurer Zeit, eurer Erfahrung und eurem Engagement schafft ihr Gemeinschaft, ermöglicht Training und Wettkämpfe und gebt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen Ort, an dem Sport, Fairness und Zusammenhalt gelebt werden.

Gerade in unserem 60. Jubiläumsjahr wird deutlich, wie sehr die Troisdorfer Leichtathletik-Gemeinschaft von eurem Engagement lebt. Ohne euch wäre unser Verein nicht das, was er heute ist.

Danke für eure Zeit, eure Verlässlichkeit und euer Herzblut. Danke, dass ihr euch engagiert und unsere Gemeinschaft lebendig macht.

Mit großer Anerkennung und herzlichem Dank
Für den Gesamtvorstand der TLG

Ralf Saborowski und Sebastian Dreesbach

 

TLG-Langstrecken-Spezialistin Mia Haubrichs pulverisiert 10km Bestleistung in Schweden

Der „Lundaloppet“ ist ein traditioneller und amtlich vermessener Straßenlauf in der südschwedischen Kleinstadt Lund. Eigentlich sollte TLG-Langstreckenspezialistin und Bio-Medizinstudentin Mia Haubrichs diesen Lauf lediglich als Trainingslauf an ihrem Studienort nutzen. Ihre bestechende Form der letzten Wochen liessen jedoch auf mehr hoffen und so plante TLG-Coach Thorsten Knoch diesen Lauf als ersten echten Vorsaison-Test in ihrem aktuellen Trainingsplan ein.

Der Start erfolgte am vergangenen Samstagmorgen mit weiteren rund 3000 Teilnehmern in der Innenstadt von Lund. Mia’s Renntaktik beinhaltete primär die 38-Minuten-Grenze anzugreifen. Die teils kurvige, teils hügelige Strecke sollte aber zu einer kleinen Herausforderung für die Lokal-Matadorin werden. Verlief die Strecke auf den ersten 4km noch relativ flach, ging es auf den nächsten 4km eher bergan. Mia ließ sich davon aber nicht sonderlich beeindrucken und bewältigte auch diesen Streckenabschnitt mutig und selbstbewußt, jedoch mit entsprechenden Einbußen in der Pace. Auf den letzten beiden Kilometern konnte sie ihre prognostizierte Pace wieder aufnehmen und ein wenig Boden gut machen.

Nach 38:12 Minuten lief Mia völlig überglücklich als Dritte der Gesamtwertung über die Ziellinie, hatte sie doch ihre 10km-Bestmarke um über 2 Minuten geradezu pulverisiert. Auch Trainer Thorsten Knoch zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Mit Spannung erwarten beide nach ihrer Rückkehr Anfang Juni die Nordrhein-Meisterschaften in Mönchengladbach Mitte Juni über 1500m und 5000m um sich für die Teilnahme an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in der U23 in Bochum-Wattenscheid qualifizieren zu können.

Starke Leistungen bei den LVN-Meisterschaften im Mehrkampf

Am 16. und 17. Mai fanden in Düsseldorf die LVN-Meisterschaften im Mehrkampf statt. Für den Verein gingen einige Athletinnen und Athleten an den Start und konnten mit vielen persönlichen Bestleistungen überzeugen.

In der Altersklasse W14 absolvierten Stella tom Felde und Lya Walkowiak ihren ersten Siebenkampf. Beide zeigten starke Leistungen und belegten am Ende hervorragende Plätze unter den Top Ten. Stella tom Felde erreichte mit 3356 Punkten einen tollen 4. Platz. Zur DM-Norm fehlten ihr lediglich 69 Punkte. Besonders in ihrer Paradedisziplin Hochsprung überzeugte sie mit starken 1,64 m, an der nächsten Höhe von 1,68 m scheiterte sie nur denkbar knapp. Darüber hinaus stellte Stella weitere persönliche Bestleistungen auf: 100m in 14,12 Sekunden, 80m Hürden in 14,26 Sekunde, Kugel 10,20 m sowie 2:34,72 Minuten über die abschließenden 800 m.

Auch Lya Walkowiak sammelte mit 3174 Punkten viele Punkte und belegte am Ende Rang 9. Sie stellte ebenfalls zahlreiche persönliche Bestleistungen auf: 100m in 13,70 Sekunden, Hochsprung 1,44m, 80m Hürden in 14,45 Sekunden sowie 7,02 m im Kugelstoßen. Besonders stark präsentierte sich Lya im Speerwurf mit 30,75 m sowie über 100 m – in beiden Disziplinen sammelte sie jeweils mehr als 500 Punkte für die Gesamtwertung.

In der weiblichen U18 gingen Emma Sternenberg und Adanma Nwachukwu an den Start. Adanma erwischte einen hervorragenden Wettkampfstart und lief über die 100m Hürden in 14,62 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit. Damit unterbot sie zwar die DM-Qualifikationsnorm, allerdings wurde der Lauf mit 2,9 m/s Rückenwind gemessen und kann deshalb nicht anerkannt werden. Die Norm muss sie daher noch einmal bestätigen. Auch im weiteren Verlauf sammelte Adanma weitere persönliche Bestleistungen, unter anderem mit 9,71 m im Kugelstoßen, und gab ihre Führung bis zum Ende des Wettkampfs nicht mehr ab. Mit starken 4122 Punkten sicherte sie sich souverän den Sieg.

Emma Sternenberg zeigte besonders zum Abschluss des Wettkampfs einen starken 800-m-Lauf in 2:34,80 Minuten und schob sich damit noch auf einen guten 7. Platz nach vorne. Mit insgesamt 3306 Punkten sammelte sie ihre meisten Punkte über die Hürden sowie über 200 m, wo sie jeweils die 500-Punkte-Marke übertraf.

Am Sonntag gingen außerdem einige Athletinnen und Athleten der U14 an den Start und konnten ebenfalls mit neuen persönlichen Bestleistungen überzeugen. Geert Brinkwerth stellte gleich drei neue Bestmarken auf: 11,35 Sekunden über 75 m, 4,10 m im Weitsprung und 1,24 m im Hochsprung. Matteo Meutzner verbesserte sich im Weitsprung auf gute 3,94 m. Jussi Mühlhausen erzielte im Ballwurf mit 21,50 m eine neue persönliche Bestleistung. Annika Barth und Hannah Cibis übersprangen beide im Hochsprung erstmals 1,24 m.

Nun freuen wir uns auf die weiteren Wettkämpfe und weiter Bestleistungen.

54. Westerwälder Volkswandertag & 26. Westerwald-Lauf

,,Wandern, laufen, erleben“: So lautete das diesjährige Motto des Westerwälder Volkswandertags und Westerwald-Laufs. Wanderer konnten zwischen der 7 km Familienstrecke, 11 km, 20 km und 30km wählen. Elke Duda, Richard Müller und Dieter Nießen machten sich auf die 30 km lange Strecke.

Iris Jaschky-Sterzenbach, Christiana Lange, Frank Breuer und Jürgen Titze nahmen am Westerwald-Lauf teil, wählten die 30 km Distanz.

Die 30 km-Strecke führte alle sieben M.U.T.ler vom Freibad Rengsdorf entlang des Völkerwiesenbachs, des Butterpfads, nach Bonefeld, Ehlscheid, Kurtscheid, Escherwiese, der Fockensbachmühle, durch Straßenhaus und zurück zum Freibad Rengsdorf. Außerordentliche Ausblicke, forderndes Gelände, ca.600 Höhenmeter und einige Wetterkapriolen begleiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Leider fehlte auf der 30 km Strecke ein Verpflegungspunkt zwischen Kilometer7 (1. VP) und 20. Wurde der VP vergessen? Versorgt mit Getränken, Siedewürstchen und Erbsensuppe beim letzten VP konnten die Energiereserven wieder aufgefüllt werden.

Da es sich um einen Fun-Lauf handelte, wurde keine offizielle Zeitabnahme genommen. Dies spielte aber keine Rolle, denn der Spaß und das gemeinschaftliche Erlebnis standen im Vordergrund. Im Ziel angekommen konnten sich alle Wanderer und Läufer mit Erfrischungsgetränken und selbstgebackenen Kuchen des TV Rengsdorf stärken.

Nachruf Volker Krajenski

Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Vereinsmitglied Volker Krajenski, der am 14. Januar 2026, nur zwei Tage vor seinem 60. Geburtstag, verstorben ist.

Volker gehörte seit dem Jahr 2010 der Troisdorfer Leichtathletik-Gemeinschaft (TLG), Abteilung Leichtathletik, an und war vielen Mitgliedern, Sportlerinnen und Sportlern sowie Gästen des Aggerstadions als engagierter Sprecher und Moderator zahlreicher Veranstaltungen bekannt. Mit seiner angenehmen Stimme, seiner Zuverlässigkeit und seiner stets freundlichen Art prägte er viele Wettkämpfe und Vereinsveranstaltungen über Jahre hinweg.

Volker war ein Mensch, dem man gerne begegnete – herzlich, hilfsbereit und immer zugewandt. Seine nette Persönlichkeit und sein offenes Wesen machten ihn zu einem geschätzten Mitglied unserer Gemeinschaft.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen beiden Kindern sowie allen Angehörigen und Freunden.

Die Troisdorfer Leichtathletik-Gemeinschaft wird Volker Krajenski ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Vorstand der TLG & Abteilung LA

DM- und EM-Norm für Jannik Gerhardy

Bei den Regionsmeisterschaften am 09. und 10. Mai in Siegburg präsentierten sich die Athletinnen und Athleten der Troisdorfer LG in starker Form und sammelten zahlreiche Medaillen, persönliche Bestleistungen sowie wichtige Qualifikationen für kommende Meisterschaften. Insgesamt konnte die TLG 27 Medaillen sammeln.

Besonders herausragend war dabei Jannik Gerhardy, der mit übersprungenen 2,03 Metern im Hochsprung nicht nur eine neue persönliche Bestleistung aufstellte, sondern gleichzeitig auch die Normen für die Deutschen Meisterschaften sowie die Europameisterschaften erfüllte. Zusätzlich sicherte er sich Gold im Speerwurf mit starken 50,21 Metern und einer weiteren persönlichen Bestleistung sowie Bronze im Stabhochsprung mit 4,00 Metern.

Der Hochsprung verlief insgesamt sehr gut. Nieke Andersson (WU20) überquerte die 1,65m und ließ sich dann die DM Norm von 1,71m auflegen, an diesen scheiterte sie nur ganz knapp. Anna Mebus wurde im gleichen Wettbewerb Zweite mit 1,59m. Lena Martins (W13) konnte sich mit toller persönlicher Bestleistung von 1,39m die Bronzemedaille sichern. In der W14 und W15 gingen beide Goldmedaillen an die TLG. In der W14 gewann Stella tom Felde mit neuer persönlicher Bestleistung von 1,62m. Lilly Mühlhausen konnte ihren Titel aus der Halle verteidigen und sprang gute 1,53m. Außerdem gewann Samuel Krämer (M14) im Hochsprung Silber mit übersprungenen 1,60m.

Er überzeugte zusätzlich im Hürdensprint. Dort gewann er in 12,00 Sekunden Gold und holte sich im Weitsprung mit persönlicher Bestleistung von 5,59 Metern Silber.

Ebenfalls erfolgreich verlief das Wochenende für Adanma Nwachukwu. Sie gewann Gold im Weitsprung mit 5,40 Metern sowie Gold über die Hürden in 14,95 Sekunden. Über 200 Meter sprintete sie in persönlicher Bestzeit von 26,61 Sekunden zu Bronze. Ebenfalls über eine großartige Bestzeit konnte sich Lilith Hauptmann freuen. Sie lief strake 26,35s und sicherte sich damit Bronze.

Über die längeren Distanzen konnten auch einige Medaillen gesammelt werden. Justus tom Felde (M12) sicherte sich Silber in guten 2:32,75 Minuten. Über die gleiche Distanz freute sich Antonia Seidel über Silber. Über die 1500m ging Joseph Tanga an den Start und überzeugte mit persönlicher Bestzeit von 4:07,37 Minuten und Gold.

Im Kugelstoßen sicherten sich die Geschwister Nele Weishaupt (W12) und Luca Weishaupt (MU18) Gold im Kugelstoßen. Zusätzlich holte Stella tom Felde (W14) Gold mit guten 9,74m. Außerdem stieß Geert Brinkwerth (M12) 9,18m und sicherte sich mit über einem Meter PB die Silbermedaille. Auch Jakob Döhler (M14) konnte abliefern und sichert sich die Bronzemedaille mit 9,36m.

Im Speerwurf zeigte Lya Walkowiak (W14) wieder ihre Klasse und gewann mit 31,33 Metern Gold. Lara Müller (WU20) sprang im Weitsprung gute 5,15m und konnte sich mit der Bronzemedaille belohnen. Matteo Meutzner holte in persönlicher Bestleistung von 10,44 Sekunden Bronze über die Hürden.

Auch die Staffeln sorgten für starke Ergebnisse: Die WU20-Staffel (Nieke Andersson, Lilith Hauptmann, Adanma Nwachukwu und Lara Müller) gewann Gold in 49,65 Sekunden und verpasste die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften nur denkbar knapp. Die MU14-Staffel (Jussi Mühlhausen, Maximilian Schmidt, Matteo Meutzner und Elian Ta) sicherte sich Bronze in 41,48 Sekunden.

Bei den Regionsmeisterschaften wurden insgesamt viele neue Bestleistungen erzielt. Wir freuen uns jetzt auf die nächsten Wettkämpfe in der Saison. Nächstes Wochenende geht es für einige Athlet*innen zu den LVN Meisterschaften Mehrkampf in Düsseldorf. Wir wünschen viel Erfolg!

Starke Mannschaftsleistung beim Aggerstadion Opening

Am Sonntag, den 03.05., fanden in Troisdorf die Regionsmeisterschaften im Vierkampf statt. Für die jüngeren Athletinnen und Athleten wurde zusätzlich ein Dreikampf angeboten, während die Altersklasse U16+ auch in Einzeldisziplinen an den Start gehen konnte.
Die Teams überzeugten mit starken Leistungen: Das weibliche Team sicherte sich mit insgesamt 7.346 Punkten souverän den Titel – und das mit einem Vorsprung von über 3.000 Punkten. Dazu gehörten Lena Martins (1.552 Punkte), Hannah Cibis (1.531), Annika Barth (1.512), Jana Feuerherm (1.399) und Nele Weishaupt (1.352).
Auch die Jungs zeigten eine starke Teamleistung und erreichten mit 6.557 Punkten den zweiten Platz. Für die Mannschaft starteten Matteo Meutzner (1.403), Jussi Mühlhausen (1.369), Geert Brinkwerth (1.347), Maximilian Kumphaar (1.251) und Valentin Schmid (1.187). Besonders erfreulich: Im Hochsprung konnten sich alle Athlet:innen über persönliche Bestleistungen freuen.

In der Altersklasse M8 sicherte sich Joscha Gebauer mit 843 Punkten den Titel. Er überzeugte vor allem im 50-Meter-Sprint mit 8,22 Sekunden sowie im Weitsprung mit 3,51 Metern. In derselben Altersklasse gewann Justus Pollheim die Bronzemedaille. Auch in der W8 gab es Grund zur Freude: Nora Bernards gewann den Dreikampf, insbesondere dank eines starken Weitsprungs von 3,11 Metern. Sophie Schiller komplettierte das gute Ergebnis mit Bronze.
Anton Rost (M9) gewann den Sprint in starken 8,92 Sekunden. In der M11 sicherte sich Elian Ta mit 7,81 Sekunden einen hervorragenden dritten Platz. Niclas Schlebusch (M9) erreichte im Ballwurf mit 24,50 Metern Rang zwei, während Marta Küster (W10) sich ebenfalls im Ballwurf mit 22,50 Metern den zweiten Platz holte. Ida Hensellek (W9) belegte im Weitsprung mit 3,15 Metern den dritten Platz.

In der Altersklasse M14 überzeugte Samuel Krämer: Bei seinem ersten Start über 300 Meter Hürden stellte er in 44,23 Sekunden direkt einen neuen Vereinsrekord auf. Zur Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im nächsten Jahr fehlen ihm nur 0,23 Sekunden. Im Hochsprung übersprang er zudem starke 1,62 Meter.
Lilly Mühlhausen (W15) steigerte ihre persönliche Bestleistung im Hochsprung um fünf Zentimeter auf 1,57 Meter und scheiterte nur knapp an der nächsten Höhe von 1,62 Metern. Nieke Andersson stieg mit soliden 1,65 Metern in die Saison ein, und Luca Weishaupt näherte sich mit 1,77 Metern ebenfalls seiner persönlichen Bestleistung. Über die 200m konnte Adanma Nwachukwu eine neue Bestleistung von 27,03 sek. aufstellen.
Insgesamt sind die Ergebnisse ein gelungener Einstieg in die Saison – und machen Lust auf die kommenden Wettkämpfe.

44. Lohners Vulkanmarathon: Iris-Jaschky berichtet

Der 44. Lohners Vulkanmarathon fand traditionell am 1.Mai in Mendig statt. Bei sehr warmem Wetter waren dort auch Mitglieder der M.U.T.-Gruppe auf verschiedenen Strecken unterwegs.

Beim 5 km Walking Wettbewerb starteten Andrea Lütkedume, die in 50 Minuten glücklich die Ziellinie passierte. Ebenso war Thorsten Tiede am Start und konnte erfolgreich finishen. Auf der anspruchsvollen, hügeligen 10 km Strecke waren Alexandra Tiede und Iris Jaschky-Sterzenbach unterwegs. Alexandra erreichte in der AK W55 den 8. Platz in einer Zeit von 72 Minuten. Iris konnte in der AK W65 mit einer Zeit von 62 Minuten auf Platz 3 und somit aufs Podest springen.
Zusammen mit den Angehörigen wurde sich danach bei Kaffee und Kuchen gestärkt. Auf jeden Fall eine tolle Veranstaltung, die für jeden eine Streck anbietet und liebevoll organisiert wird von der LG Laacher See.