Kölnpfad Wandern im 4/4 Takt: Ultra-Walker Richard war unterwegs

Ultra Wandern will geübt sein. Wer könnte das besser als unser Ultra-Walker Richard Müller. Bereits im vergangenen Jahr hatte er an vielen Ultra-Walks teilgenommen, so auch am 171 km langen Kölnpfad. Zur Vorbereitung des diesjährigen Kölnpfads bietet der Veranstalter das Kölnpfad Wandern im 4/4 Takt an. Neuralgische Wegpunkte und Markierungen werden bei den vier Streckenabschnitten von jeweils 25 km erwandert. Bei kühlem, meist trockenem Wetter fiel am vergangenen Karfreitag der Startschuss für den ersten „Schritt“. Gewohnt, mehr als 25 km zu walken, nahm Richard auch noch den zweiten „Schritt“ in Angriff.

Die Medaillen, die auch in diesem Jahr zusammengesetzt wieder ein Puzzle ergeben, hat Richard somit schon zur Hälfte erwandert. Wir sind gespannt: erwandert Richard die nächsten beiden „Schritte“ wieder an einem Tag?

Michael Irrgangs 24 Stunden von Sittard

Nicht weit weg von Aachen in den Niederlanden liegt Sittard, wo am vergangenen Wochenende Läufe über 1, 3, 6, 12 und 24 Stunden stattfanden. Michael Irrgang nahm am 24h-Lauf teil, der am Samstag um 16 Uhr gestartet wurde. Dabei galt es, innerhalb von 24h möglichst viele Kilometer zu laufen oder zu wandern. Entscheidend war bei diesem Rennen, wie sehr man sich auf das Wetter einstellen konnte; denn es war kalt, windig und hat die Hälfte der Zeit geregnet.

Michael lief teilweise mit Winterjacke und Skihandschuhen. Trotzdem war es ungemütlich, der Körper ver- krampfte und er wurde von Stunde zu Stunde langsamer. Am Ende kamen über 171km zustande, was einen sehr guten 21. Platz von über 100 Startern bedeutete. Michael errang in seiner Altersklasse M60 den 1. Platz! Die Erkenntnisse des Testlaufes sind begrenzt, da die Ernährung nicht optimal und die Wetterbedingungen außergewöhnlich schlecht waren, aber immerhin war der „Kopf“, also die Willenskraft, konsequent (von kleinen Pausen abgesehen) über die Dauer auf der Strecke zu bleiben und „die Beine“, also die Fähigkeit, bei niedrigem Puls flüssig zu laufen, ganz okay. Die Vorbereitung auf die nächste 48h-Weltmeisterschaft Ende Mai in Ungarn passt soweit, auch wenn es im Februar krankheitsbedingt einen größeren Rückschlag gab.

Der WeirVenloop mit der Abteilung MUT

Mehr als 35.000 Sportbegeisterte machten sich am vergangenen Wochenende auf, um in den verschiedensten Disziplinen – beim  Marathon-Walk, Bambini-Lauf, auf der 5km-, 10km-Strecke sowie beim Halbmarathon – ihr Bestes zu geben. Elf M.U.T.ler:innen nahmen auch dieses Jahr wieder beim WeirVenloop – dem Laufereignis der Niederlande – teil. Aus 30 Nationen kamen die Teilnehmer:innen nach Venlo zu dem über die Landesgrenze bekannten und beliebten Lauf. 1300 freundliche Helfer:innen haben dazu beigetragen, dass das Event gelingen konnte.

Richard Müller startete am Samstag Morgen um 07:00 Uhr bei Sonnenschein und 4 Grad Celsius. Erstaunlich viel Publikum war um diese Zeit schon an der landschaftlich schönen Strecke. Die Stimmung war super – da konnte selbst der Sturm, Starkregen und Hagel den 850 Walker:innen wenig anhaben. Richard kam nach 06:48h ins Ziel und wurde von seiner Frau Anke freudig erwartet.

Auch am nächsten Tag wurde das Wetter nicht besser. Die Temperaturen waren immer noch unter 10 Grad, leichte Regenschauer wurden für den Halbmarathon um 14:00 Uhr vorhergesagt. Hagel, Rücken- und Gegenwind – auch das gehörte dazu. Wie in den Vorjahren säumten begeisterte Zuschauer die mit Luftballons und Fähnchen geschmückten Straßen; Anwohner holten ihre Musikboxen raus, 9 Kapellen und einige Bands feuerten mit ihrer Musik die Läufer:innen an. „Getragen“ durch die Musik und das Publikum, das trotz der ungemütlichen Wetterverhältnisse die Halbmarathonis anfeuerte, kamen alle M.U.T.ler:innen ins Ziel und wurden dort von Barbara, Angelika, Rolf, Bernd und Andrea, die verletzungsbedingt nicht starten konnte, erwartet.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Jonas Schäfer:        1:21:27h

Frank Breuer:          1:45:32h

Jürgen Axmacher: 1:56:07h

Thimor Bohn:         2:02:09h

Jürgen Titze:           2:08:20h

Iris Jaschky:             2:08:23h

Christiana Lange:   2:18:07h

Edith Wegel:           2:33:34h

Dieter Nießen:        2:41:03h

Sabine Schäfer:      2:49:40h

Auch MUT’lerin Andrea bei der Winterlaufserie dabei

Am vergangenen Sonntag fanden die Abschluss-Läufe der Winterlauf-Serie des LSV Porz statt. Angeboten wurden u.a. 5 km, 10 km, 15 km und ein Halbmarathon. Gestartet wurde am Haus des Waldes im Gut Leidenhausen in Porz – rund um die Rennbahn. Je nach gewählter Distanz wurde die 5 km-Runde mehrfach gelaufen. Andrea Weitemeier entschied sich für die 10 km und kam nach 1:00:28 h als Dritte in ihrer Altersklasse W55 ins Ziel. Es hätte nicht besser laufen können, denn kurz nachdem Andrea im Ziel war, setzte der Starkregen ein.

MUT-Trainingslager in Luxemburg

Bereits zum 6. Mal fand am vergangenen Wochenende das Trainingslager in Echternach statt. Fünf M.U.T.ler:innen machten sich auf den Weg, im Mullerthal, bekannt auch als „Kleine Luxemburgische Schweiz“, ihre Kondition und Ausdauer weiter zu verbessern.

Jürgen Titze wählte die 26,5km lange Trail-Strecke, die durch Felsspalten, Wälder, lichtdurchflutete Täler, entlang kleiner Wasserläufe über viele Stufen bergauf und bergab führte. 770 Höhenmeter wurden zurückgelegt.

Christiana Lange, Jürgen Titze und Thimor Bohn wurden in der Jugendherberge bereits von Jürgen Mosler (Mo) und Frank Breuer erwartet, die „flotter“ unterwegs waren. Bei Erfrischungsgetränken wurde der Trail sowie der weitere Trainingsplan besprochen. Wie immer gehört zu einem Trainingslager neben dem Austausch, auch eine gute Verpflegung. Im „AAL Eechternoach“  wurden alle leeren Speicher wieder aufgefüllt. Ausgeruht starteten am nächsten Tag Frank und Mo zu einem weiteren anspruchsvollen 21km langen Trail mit ca. 800 Höhenmetern.

Vor der Rückfahrt nach Troisdorf erkundeten Christiana, Jürgen und Thimor die älteste Stadt Luxemburgs. Die fünf M.U.T.ler:innen waren sich einig: „nächstes Jahr sind wir wieder dabei!“

18. INSELLAUF Grafenwerth

Bei Sonnenschein und frostigen Temperaturen machten sich Christiana Lange, Jürgen Axmacher (Axi) und Dieter Nießen am vergangenen Sonntag auf zum „INSELLAUF Grafenwerth“, um die persönliche „Wettkampf-Saison“ zu eröffnen. Neben der von den drei M.U.T.ler:innen gewählten 15km langen Strecke wurde vom Veranstalter, der Triathlon Abteilung der SSF Bonn auch die Kurzstrecke über 5km, der 1000m Schülerlauf und der 15km Insel-Walk angeboten.

Start und Ziel der 15km langen Strecke führte vom Stadion in Königswinter am Rhein entlang zur Insel Grafenwerth, dort wurde eine Schleife gelaufen und dann ging es wieder zurück. Nicht nur Christiana, Axi und Dieter freuten sich auf die zweite Hälfte der Strecke, auch 75 Läuferinnen und 181 Läufer waren froh, endlich den Wind im Rücken zu spüren. Axi erreichte nach 1:22:43h das Ziel, belegte in der Altersklasse M60 den 9. Platz, gefolgt von Christiana nach 1:30:06h mit Platz 2 in der Altersklasse W60. Den 4. Platz der Altersklasse M65 belegte Dieter nach 1:48:10h.

Ein großes Dankeschön geht an die Triathlon Abteilung der SSF Bonn für die gelungene Veranstaltung und an Andrea, die auf der Brücke anfeuerte und Getränke bereit hielt.

M.U.T. beim Bonner Silvesterlauf

Silvester 2023: nach einigen bangen Tagen konnte der Bonner Silvesterlauf nun doch stattfinden. Aufgrund des Hochwassers gab es eine kleine Streckenänderung in der Rheinaue. Zwei Laufdistanzen standen zur Auswahl. Alle, die es ruhiger angehen lassen wollten, liefen die 5 km-Runde einmal, 629 motivierte Läufer:innen wählten den zweifachen Rundkurs, die 10 km-Strecke.

Laufen und etwas Gutes tun, das hatte sich der Veranstalter des Bonner Silvesterlauf, der Bonner Laufladen, auch in diesem Jahr auf die Fahne geschrieben. 1 Euro pro Teilnehmer:in wurde an die Welthungerhilfe gespendet. Mit dabei waren unsere beiden M.U.T.ler:innen Andrea Weitemeier und Wolfgang Menzel. Andrea belegte Platz 5 in der AK W55 in 00:57:39 h, Wolfgang erreichte das Ziel nach 01:16:19 h und belegte Platz 8 in der AK M65. Besser konnte das alte Laufjahr wohl kaum abgeschlossen werden!

MUT’lerin beim Siebengebirgs-Halbmarathon

Bei milden 9 Grad, fast schon frühlingshaft, gingen am vergangenen Sonntagmorgen insgesamt 513 Läufer:innen beim jährlichen Siebengebirgsmarathon bzw. Halbmarathon an den Start. Als erstes war um kurz vor 9 Uhr das Warmlaufen auf der Trabrennbahn des Gangpferdezentrums in Aegidienberg angesagt, begleitet durch die Moderation des Veranstalters, TRI Power Rhein Sieg e.V. und rockigen Klängen aus den Lautsprechern. Unter den wachsamen Augen der Islandponys und Applaus der nachfolgenden Halbmarathonläufer:innen gingen um 9 Uhr erst einmal 185 Marathonis an den Start – der schon bodenmäßig auf dem ersten Kilometer arg matschig und rutschig war.

Gegen 9:20 Uhr folgte der Startschuss für die 328 Halbmarathonis. Auf der landschaftlich schönen Halbmarathon-Strecke, auf der ca. 450 Höhenmeter zu bewältigen waren, ließ sich gegen 10 Uhr sogar die Sonne blicken, sodass man fast schon gut eine Sonnenbrille hätte brauchen können. Die Verpflegung unterwegs durch die stets freundlichen Helfer:innen war beispielhaft! Alle 5 km wurden die Läufer:innen mit Cola, Isos, Wasser, Tee und Bananen versorgt und natürlich ordentlich angefeuert. Auch die Streckenposten waren zahlreich vertreten.

Andrea Weitemeier erreichte beim Halbmarathon nach 02:26:00 das Ziel im Bürgerhaus in Aegidienberg, wo eine reichhaltige Auswahl an Getränken und Kuchen auf die Finisher wartete. „Danke an den TRI Power Rhein Sieg e.V. für die umfangreiche Betreuung beim Siebengebirgs-Lauf und die tolle reibungslose Organisation“.

M.U.T. beim Mondorfer Spendenlauf

Bei winterlichen „0 Grad“ und strahlendem Sonnenschein fiel am Sonntag, 3.12.23 am Adenauerplatz der Startschuss für den Mondorfer Weihnachtslauf. Neben dem Bambinilauf, dem Schülerlauf, dem 5 km-Wettbewerb und den Walking-Strecken starteten 350 Läufer:innen um 11:30 Uhr auf der 10 km-Strecke.
Etliche begeisterte Anwohner:innen und Wanderer:innen säumten gut gelaunt die Strecke, die durch Mondorf, auf dem Damm und zurück am Rhein entlang durch den Hafen und über die kleine Insel führte, auf der dieses Jahr drei Dudelsackspieler in ihren Kilts der Kälte mit ihren schottischen Klängen trotzten.

Unsere M.U.T.ler:innen nahmen beim 5 km und 10 km-Wettbewerb teil. Kathrin Breuer erreichte nach 5 km in 37:42 das Ziel als 13. ihrer AK W35. Beim 10 km Lauf erreichte nach Jürgen Titze, der bei 49:19 als 5. seiner AK die Ziellinie überquerte, Daniel Wegel mit 53:35 das Ziel und belegte Platz 7 seiner AK M30. Nach 58:14 lief Andrea Weitemeier ins Ziel als 3. in ihrer AK W55, dicht gefolgt von Timo und Frank Breuer mit 59:38. Timo war als jüngster M.U.T.ler auf der Strecke dabei und schaffte den 1. Platz in seiner AK MKU10. Timor Bohn, der verletzungsbedingt auf den letzten 3 km nur gehen konnte, erreichte trotzdem nach 01:01:50 das Ziel, gefolgt von Dieter Nießen nach 01:09:06 als 30. seiner AK M60.

Glücklich und zufrieden stärkten sich die M.U.T.ler:innen am Weihnachtsmarkt mit heißen Getränken und leckeren Kuchenteilchen. Vielen Dank an den TuS Mondorf für die tolle Organisation und das stets fröhliche Helfer:innenteam! Am 13. Januar 2024 wird der Erlös aus dem 29. Mondorfer REWE Weihnachtslauf zur Asklepios Kinderklinik in Sankt Augustin an die EKKK e.V. übergeben.

MUT’ler Jürgen Titze beim New York Marathon

Seit 1970 findet jeweils am ersten Sonntag im November in New York City ein Marathon statt. Neben dem Boston-Marathon und dem Chicago-Marathon zählt der New York Marathon zu den wichtigsten und größten Laufveranstaltungen in den USA und hat sich 2006 mit diesen beiden Veranstaltungen sowie dem London-Marathon und dem Berlin-Marathon zu den World Marathon Majors zusammengeschlossen.

Jürgen Titze war einer der 51.402 Finisher:innen, die bei angenehmen 12 Grad durch alle fünf Bezirke von New York City, beginnend auf der Verrazano-Narrows Bridge auf Staten Island und durch Brooklyn, Queens, Manhattan und die Bronx, zum Ziel in den Central Park liefen. Die Atmosphäre während des Marathons aufsaugend, in Gemeinschaft mit begeisterten Läuferinnen und Läufern, all dies und noch vieles mehr, machte den anspruchsvollen Lauf zu einem unvergesslichen Erlebnis. Jürgen finishte nach 4:25:23h.