Archiv für das Jahr: 2026

Viele Medaillen und PBs bei den Nordrheinmeisterschaften 2026

Die TLG kann auf zwei äußerst erfolgreiche Wochenenden bei den Nordrheinmeisterschaften im Juni 2026 zurückblicken. Den Auftakt machten die Altersklassen der U16, U20 sowie Männer/Frauen bei den Titelkämpfen vom 12. bis 14. Juni in Mönchengladbach, ehe eine Woche später die U14 und U18 in Aachen an den Start ging.

In Mönchengladbach überzeugten die Athletinnen und Athleten der TLG mit einer Vielzahl an Podestplätzen und persönlichen Bestleistungen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Mia Haubrichs in der Frauenklasse, die sich über die 5000 Meter mit einem starken Rennen die Bronzemedaille sicherte und gleichzeitig die Norm für die Deutschen Meisterschaften der U23 erfüllen konnte. Für ein weiteres Highlight sorgte Joseph Tanga in der U20: Über 800 Meter lief er souverän zum Titelgewinn und krönte sich zum Nordrheinmeister. Auch über die 1500 Meter zeigte er seine Klasse und gewann nach einem spannenden Zielsprint die Silbermedaille.

Der Nachwuchs präsentierte sich ebenfalls in bestechender Form. Samuel Krämer (M14) sicherte sich im Weitsprung mit 5,50 Metern die Bronzemedaille und zeigte auch über die 80 Meter Hürden ein herausragendes Rennen, das er in persönlicher Bestzeit von 11,53 Sekunden mit Silber abschloss. Sein beeindruckender Wettkampf wurde mit einer weiteren Silbermedaille im Hochsprung abgerundet.  Moritz Brenger (U20) überzeugte im Speerwurf und belohnte sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung sowie der Silbermedaille. Gleich mehrere TLG-Athletinnen sorgten zudem im Hochsprung für starke Ergebnisse: Stella tom Felde (W14) übersprang 1,58 Meter und gewann Silber, Anna Mebus (U20) stellte ihre persönliche Bestleistung ein und wurde ebenfalls Zweite, während Nieke Andersson (U20) Bronze holte. Abgerundet wurde das gute Abschneiden durch Lya Walkowiak (W14), die im Speerwurf Bronze gewann.

Jakob Döhler konnte in der M14 seine PB über 100m deutlich steigern und sich für das Halbfinale qualifizieren, einen Tag später stellte er im Kugelstoßen ebenfalls eine persönliche Bestleistung auf und belegte dort den 6. Platz.

Nur eine Woche später setzten die jüngeren Athletinnen und Athleten bei den Meisterschaften der U14 und U18 in Aachen die Erfolgsserie fort. Lya Walkowiak trat erneut im Speerwurf an – diesmal jedoch eine Altersklasse höher in der U18. Mit 30,42 Metern belegte sie einen starken fünften Platz und zeigte damit eindrucksvoll ihr großes Potenzial. Für eine weitere Top-Platzierung sorgte Adanma Nwachukwu (U18), die über die 100 Meter Hürden in 14,32 Sekunden ihre PB pulverisierte und die Silbermedaille gewann. Im Weitsprung konnte sie ihr Sprungtalent unter Beweis stellen und sich mit starken 5,41 Metern den 5. Platz sichern.

Sein großes Potential in den Wurfdisziplinen bewies Luca Weishaupt in der U18. Im Kugelstoßen sicherte er sich Bronze, bevor er im Diskuswurf mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 47,20 Metern die Konkurrenz dominierte und den Titel gewann. Auch in den jüngeren Altersklassen gab es starke Leistungen zu feiern. Nele Weishaupt (W12) wurde mit 8,50 Metern Zweite im Kugelstoßen. In derselben Altersklasse qualifizierte sich Jana Feuerherm für das A-Finale über 60 Meter Hürden und steigerte ihre persönliche Bestleistung dabei eindrucksvoll um 0,6 Sekunden. Hannah Cibis (W13) erreichte ebenfalls mit persönlicher Bestzeit das C-Finale über die gleiche Strecke. Komplettiert wurde das starke Mannschaftsergebnis durch Geert Brinkwerth, er konnte den Speer auf eine neue Bestweite werfen. Sein Highlight zeigte sich jedoch im Diskuswurf, wo er mit einer neuen Bestleistung von 24,32 Metern die Silbermedaille gewann. Mit dieser beeindruckenden Weite konnte er darüber hinaus einen neuen Vereinsrekord aufstellen.

Insgesamt zeigen die Ergebnisse der beiden Meisterschaftswochenenden die hervorragende Entwicklung der TLG-Athletinnen und -Athleten. Die Vielzahl an Medaillen, Bestleistungen und Qualifikationen unterstreicht nicht nur die individuelle Klasse, sondern auch die erfolgreiche und nachhaltige Trainingsarbeit im Verein.

Erfolgreiche Teilnahme von Michael Irrgang beim 100-Meilenlauf in Groningen: Michael berichtet

Pünktlich um 9 Uhr werden 6 Läufer mit Glockengeläut auf die erste der 3 Runden geschickt. Sie führte die Teilnehmer mit ihren Begleitern über 63,5 km rund um Groningen.

Michael wurde von seiner Frau, Schwägerin und Schwager mit Rädern begleitet und von ihnen unterwegs bestens versorgt und unterhalten. Meist ging es auf flachen, gepflasterten oder asphaltierten Radwegen und Straßen durch eine schöne Landschaft. Nach gut 7 Stunden erreichte Michael als erster der Gruppe wieder den Wechselpunkt in Sint Annen. Schnell umziehen für die Nacht, Verpflegen und schon ging es in die zweite Runde, die über Winsum ,der schönsten Stadt des Landes, nach Leens und wieder zurück führte. Auch diese 55,4 km-Schleife lief sich noch recht locker, auch wenn ab und zu ein paar Regentropfen fielen. In die letzte, kurze Runde von nur 42,3 km startete Michael dann gegen Mitternacht. Mittlerweile war der Regen stärker, die Luft kühler und der aufkommende Wind kam gefühlt die ganze Zeit von vorne. 11 km des Weges führten über Wiesenwege und das waren selten schöne Wege in einem Park, sondern eher Pfade über einen unwegsamen Acker oder durchhüfthohes, nasses Gras. Aber irgendwann ging die Sonne wieder auf, der Regen hörte auf und das Ziel nahte.

Nach 21 Stunden und 17 Minuten beendete Michael als erster die dritte Runde mit über 2 Stunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Die einzige Frau im Ziel brauchte über 9 Stunden mehr Zeit für die ca.161 km, die anderen 3 Starter, zwei Männer und eine Frau, beendeten bereits nach der ersten Runde das Rennen. Insgesamt war es eine sehr herzliche, familiäre Veranstaltung, die sehr viel Freudebereitete und in den vergangenen 8 Ausgaben oft nur zwischen 5 und10 Finisher hatte.

DM – Quali für Adanma Nwachukwu

Trotz teils widriger Wetterbedingungen zeigten die Athletinnen und Athleten des Vereins starke Leistungen und zahlreiche persönliche Bestleistungen.

Für das sportliche Highlight des Wettkampftages sorgte Adanma Nwachukwu (WU18) über die 100 Meter Hürden. Bei regulären Windbedingungen von +0,2 m/s sprintete sie in hervorragenden 14,63 Sekunden zu einer neuen persönlichen Bestleistung. Mit dieser Zeit unterbot sie gleichzeitig die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften in Wattenscheid und sicherte sich damit ihr DM-Ticket.

Auch über die 100 Meter der Frauen konnten Anne Spengler und Despoina Sidiropoulou überzeugen. Anne lief starke 12,65 Sekunden, dicht gefolgt von Despoina, die nach 12,72 Sekunden die Ziellinie überquerte.

Eine starke Leistung zeigte zudem Lilith Hauptmann (WU20). Trotz strömenden Regens steigerte sie ihre persönliche Bestleistung über 200 Meter auf 26,23 Sekunden.

Bei den männlichen U18-Athleten präsentierte sich Luca Weishaupt in den Wurfdisziplinen in guter Form. Im Speerwurf erreichte er 42,95 Meter und im Kugelstoßen 14,14 Meter. Besonders erfolgreich verlief der Diskuswurf, in dem er mit 40,23 Metern eine neue persönliche Bestleistung aufstellte.

Einen Sieg konnte Lya Walkowiak (W14) feiern. Mit einer Weite von 31 Metern gewann sie den Speerwurfwettbewerb ihrer Altersklasse und zeigt konstant weite Würfe.

Auch die jüngeren Athleten wussten zu überzeugen. Maximilian Schmidt (M12) lief über die Sprintstrecke starke 10,93 Sekunden und sicherte sich damit den dritten Platz.

Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für Geert Brikwerth (M12), der einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nahm. Im Kugelstoßen gewann er mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 9,53 Metern die Goldmedaille. Im Speerwurf erreichte er mit 25,58 Metern den zweiten Platz. Über die Hürden sprintete er in 11,24 Sekunden auf Rang drei und komplettierte damit seine eindrucksvolle Medaillensammlung.

Insgesamt blicken die Athletinnen und Athleten auf einen erfolgreichen Wettkampftag mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen, Podestplätzen und der erfreulichen DM-Qualifikation von Adanma Nwachukwu zurück.

Großer Grund zum Feiern: Einladung zum Doppeljubiläum der Troisdorfer Altstädter & TLG

Was wäre unsere Stadt ohne ihre Vereine? Sie sind das Herzstück unserer Gemeinschaft, sie bringen Menschen zusammen und sie schaffen unvergessliche Momente. Wir – die Troisdorfer Altstädter und die Troisdorfer Leichtathletik-Gemeinschaft – haben in diesem Jahr das große Glück, gleich zwei tolle Geburtstage feiern zu dürfen!

• Die Troisdorfer Altstädter werden 66 Jahre alt – eine magische Zahl für jeden Karnevalisten!

• Die Troisdorfer Leichtathletik-Gemeinschaft blickt stolz auf 60 Jahre sportliche Vereinsgeschichte zurück.

Auch wenn uns auf den ersten Blick Welten zwischen Laufbahn und Karnevalsbühne trennen, verbindet unsere beiden Vereine seit vielen Jahren eine tiefe, sportlich-närrische Freundschaft. Und genau diese Verbundenheit möchten wir feiern – am liebsten gemeinsam mit euch!

Wir laden euch und eure Vereinsmitglieder von ganzem Herzen zu unserem großen Doppeljubiläum ein:

• Wann: Samstag, den 04. Juli 2026, ab 15:00 Uhr

• Wo: Auf dem Fischerplatz im Herzen der Troisdorfer Stadtmitte

Das erwartet euch:

Neben kühlen Getränken, gutem Essen und einem bunten Mitmach-Programm für die ganze Familie (und alle Junggebliebenen) schalten wir ab dem Abend einen Gang höher. Ab 17:00 Uhr startet unser musikalisches Bühnenprogramm, das für absolute Spitzenstimmung sorgen wird. Mit dabei sind:

• Björn Heuser (für das größte Mitsingkonzert in der Geschichte unserer Stadt)

• Die Band Stadtrand (für den perfekten Party-Sound)

• Ein exklusiver Extra-Auftritt von JP Weber

• Eine der bekannten Troisdorfer Mundartgruppen JOT DROP (für Emotionen in ihrem letzten Bandjahr)

Lasst uns gemeinsam zeigen, wie stark der Zusammenhalt unter den Troisdorfer Vereinen ist.

Packt eure Vereinskollegen, Partner und Freunde ein und feiert mit uns einen unvergesslichen Tag.

Wir freuen uns auf euch, tolle Gespräche und ein großartiges Fest!

Sparda-Bank NACHTLAUF Bonn: M.U.T.-Team nahm erfolgreich teil

Leichter Nieselregen begleitete auch in diesem Jahr knapp 1100 Läuferinnen und Läufer beim Bonner Nachtlauf. Gewählt werden konnte zwischen SpeedRun und FunRun. Wie immer waren auch drei M.U.T.ler sowie zwei befreundete Läuferinnen darunter. Kurz vor dem Start wurden die 700 FunRun Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die 5 km lange Strecke in der Rheinaue mit Musik eingestimmt.

Pünktlich um 21.00 Uhr fiel der Startschuss. Die Möglichkeit bestand nach einer Runde auszusteigen. Für Elke Atorf, Christiana Lange, Udo Lütkeduhme, Anja Kopp und Johanna Salz stand fest: wir laufen 2 Runden.
Viele Zuschauer und Freunde, darunter Nicole Vanderschaeghe und David Quabeck sowie die schon von weitem zu hörenden Trommler unter der Südbrücke feuerten die Läuferinnen und Läufer an. Christiana kam nach 57:17 min ins Ziel, belegte in der AK W65 Platz 1. Johanna finishte nach 1:05:52 h in der AK W25, Platz 81, gefolgt von Elke und Udo, die gemeinsam nach 1:09:03 h über die Matte liefen. Elke auf Platz 13, AK W55,Udo Platz 14, AK M65. Nach 1:09:52 h kam Anja auf Platz 20 in der AK W50 ins Ziel und vervollständigte das „M.U.T.-Team“. Die Fünf freuten sich über die persönlichen Ergebnisse, stärkten sich trotz zunehmendem Regen mit Getränken und Bananen und machten sich anschließend auf den Weg nach Hause.

Wir gratulieren!

Justus tom Felde holt Silber

Am vergangenen Wochenende fanden in Wassenberg die LVN-Meisterschaften im Blockwettkampf statt. Die Athletinnen und Athleten der TLG präsentierten sich dabei in guter Form und konnten zahlreiche persönliche Bestleistungen erzielen.

Im Blockwettkampf Wurf der Altersklasse M13 sicherte sich Justus tom Felde mit einer starken Leistung den zweiten Platz und damit den Vizemeistertitel. Besonders erfreulich: In gleich vier Disziplinen stellte er neue persönliche Bestleistungen auf. Über die Hürden lief er 11,63 Sekunden, die 75 Meter sprintete er in 11,83 Sekunden, im Weitsprung erreichte er 4,12 Meter und im Kugelstoßen 8,80 Meter.

Auch Nele Weishaupt (W12) absolvierte den Block Wurf und konnte sich über neue persönliche Bestleistungen im Sprint sowie über die Hürden freuen.

Im Block Lauf gingen Annika Barth, Jussi Mühlhausen und Jana Feuerherm an den Start. Annika Barth (W13) zeigte einen herausragenden Wettkampf und verbesserte sich gegenüber ihrem letzten Blockwettkampf im April um mehr als 200 Punkte. Mit vier neuen persönlichen Bestleistungen überzeugte sie auf ganzer Linie: Die 75 Meter lief sie in 11,19 Sekunden, über die Hürden war sie rund eine Sekunde schneller als jemals zuvor, im Weitsprung übertraf sie erstmals die Vier-Meter-Marke und über 800 Meter verbesserte sie sich um mehr als fünf Sekunden. Mit insgesamt 2.040 Punkten belegte sie einen starken neunten Platz.

Jana Feuerherm (W12) startete mit einer guten Hürdenleistung und einer neuen Bestzeit über 75 Meter von 10,90 Sekunden in den Wettkampf. Nach der vierten Disziplin musste sie den Wettbewerb jedoch leider vorzeitig beenden.

Jussi Mühlhausen (M13) zeigte ebenfalls gute Leistungen. Besonders im Weitsprung mit 4,40 Metern, über die Hürden in 11,20 Sekunden sowie im Sprint mit 10,91 Sekunden konnte er überzeugen. Am Ende kämpfte er sich auf einen guten sechsten Platz.

Im Block Sprint/Sprung gingen Lena Martins (W13), Lya Walkowiak (W14) und Lilly Mühlhausen (W15) an den Start. Lilly Mühlhausen erfüllte dabei die geforderte Zusatznorm. Die meisten Punkte sammelte sie mit ihrem starken Hochsprung von 1,56 Metern sowie über 100 Meter in 13,67 Sekunden und über die Hürden in 13,63 Sekunden.

Lya Walkowiak präsentierte sich ebenfalls in ausgezeichneter Form. Sie begann ihren Wettkampf mit ihrer Paradedisziplin Speerwurf und gewann diese mit starken 31,20 Metern. Anschließend stellte sie über die Hürden eine neue persönliche Bestzeit auf und verbesserte sich dabei um beeindruckende 0,8 Sekunden. Am Ende belegte sie einen hervorragenden siebten Platz.

Lena Martins konnte im Block Sprint/Sprung erneut ihre Stärke im Hochsprung unter Beweis stellen und erreichte gute 1,36 Meter.

Nach den erfolgreichen Blockmeisterschaften richten sich die Blicke nun bereits auf die kommenden LVN-Einzelmeisterschaften, die in zwei bis drei Wochen in Aachen und Mönchengladbach stattfinden. Dort möchten die Athletinnen und Athleten an ihre guten Leistungen anknüpfen und weitere Erfolge feiern.

Maein Marsch in Frankfurt: Ein Abenteuer, das an die persönlichen Grenzen führt

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am Pfingst-Wochenende der Maein Marsch in Frankfurt statt. Gemeinsam mit 31 motivierten Wanderern startete Lev Shamilov am 23.05.26 um 13.00 Uhr zur ersten Runde. Die vier Runden wurden gemeinsam zurückgelegt. Mit einer moderaten Geschwindigkeit von 5 km/h waren die Runden zu schaffen. Gemeinsame Pausen gab es nach jeder halben Runde, 20 Minuten Pause an der zentralen Verpflegungsstation nach jeder Runde.

Die zweite Runde startete um 19.30 Uhr und führte in die Nacht, die dritte Runde begann um 01.30 Uhr. Froh über die kühle Nachtluft waren die Teilnehmer trotz erster Ermüdungserscheinungen gut gelaunt. Die letzte Runde begann um 08.30 Uhr und führte wieder bei hochsommerlichen Temperaturen durch die Stadt und die Natur zum näherkommenden Ziel.
Müde, aber glücklich dabei gewesen zu sein, kamen die Wanderer nach 25 Stunden – ohne Power Nap – nach 101 km wieder am zentralen Verpflegungspunkt an.

Wir gratulieren zu dieser außergewöhnlichen Leistung!

2 neue Vereinsrekorde

Am Pfingstwochenende sorgten die Athletinnen und Athleten des Vereins gleich mehrfach für starke Leistungen und neue Bestmarken. Besonders im Fokus standen dabei zwei neue Vereinsrekorde sowie zahlreiche persönliche Bestleistungen.

Den Auftakt machte am Samstag Jannik Gerhardy in Gladbeck über die 400 Meter Hürden. Mit dem klaren Ziel vor Augen, die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften sowie den Vereinsrekord seines Bruders aus dem Jahr 2019 (58,60 Sekunden) zu unterbieten, zeigte er ein starkes Rennen. In 58,03 Sekunden überquerte er die Ziellinie und durfte sich gleich doppelt freuen: DM-Norm erfüllt und neuer Vereinsrekord.

Am Montag stand dann der Wettkampf in Mönchengladbach auf dem Programm. Bei sommerlichen Temperaturen um die 27 Grad waren die Bedingungen ideal für schnelle Zeiten und weite Sprünge. Besonders herausragend präsentierte sich Samuel Krämer über die 80 Meter Hürden. Mit einem starken Lauf steigerte er seine persönliche Bestleistung auf 11,72 Sekunden. Diese Zeit bedeutete nicht nur einen neuen Vereinsrekord, sondern aktuell auch Platz drei in der deutschen Bestenliste.
Auch im anschließenden Weitsprung bewies Samuel Kampfgeist. Nach zwei weniger gelungenen Versuchen konnte er sich im letzten Durchgang noch deutlich steigern und sprang starke 5,55 Meter.

Über die 100 Meter überzeugten Leo Stolz, Jakob Döhler und Clara Schmalbach jeweils mit neuen persönlichen Bestleistungen. Clara zeigte zudem einen starken Wettkampf im Weitsprung und verbesserte sich auf sehr gute 4,56 Meter.

Im Hochsprung der weiblichen U20 gingen Nieke Andersson und Anna Mebus an den Start. Anna sicherte sich mit übersprungenen 1,62 Metern den zweiten Platz. Nieke meisterte 1,65 Meter souverän und gewann damit den Wettbewerb. Auch Hannah Ulb (W14) konnte nach langer Verletzungspause ein gelungenes Comeback feiern und mit 1,39 Metern einen erfolgreichen Einstieg schaffen.

Adanma Nwachukwu und Lara Müller traten jeweils über 100 Meter sowie im Weitsprung an. Über die Sprintdistanz erzielten beide Saisonbestleistungen. Im Weitsprung sicherten sich beide zudem jeweils den zweiten Platz in ihren Wettbewerben.

Zum Abschluss des Wettkampftages standen noch die 400 Meter von Lilith Hauptmann (WU20) auf dem Programm. Mit einem starken Rennen verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung um mehr als zwei Sekunden. Die Uhr blieb bei hervorragenden 58,88 Sekunden stehen – damit fehlt ihr nur noch eine Hundertstelspanne von 0,18 Sekunden zur Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.

Die vielen persönlichen Bestleistungen und starken Platzierungen zeigen die positive Entwicklung der Athletinnen und Athleten. Mit großer Vorfreude blickt das Team nun auf die kommenden LVN-Meisterschaften.

Was den Kern des Ehrenamts ausmacht!

Am 77. Jahrestag unseres Grundgesetzes hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erstmals einen bundesweiten „Ehrentag“ ausgerufen. In seiner Ansprache betonte er besonders, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft ist.

Der Bundespräsident machte deutlich: Unser Staat ist auf aktive und engagierte Menschen angewiesen. Ehrenamt stärkt das gesellschaftliche Miteinander und fördert eine lebendige demokratische Kultur. Gleichzeitig stiftet freiwilliges Engagement nicht nur gesellschaftlichen Nutzen, sondern schafft auch Gemeinschaft, Freude und persönliche Verbundenheit.
Besonders junge Menschen ermutigte Steinmeier, verschiedene Formen des Ehrenamts kennenzulernen und auszuprobieren – ohne sich sofort festlegen zu müssen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und bieten nahezu für jede und jeden eine passende Aufgabe.

Ehrenamt ist das soziale Rückgrat unserer Gesellschaft. Es verbindet Menschen über soziale, kulturelle und generationelle Grenzen hinweg und übernimmt Aufgaben, die der Staat allein nicht leisten kann. Nach Angaben der Bundesregierung engagierten sich im Jahr 2024 rund 27 Millionen Menschen in Deutschland ehrenamtlich – etwa ein Drittel der Bevölkerung.

Gerade im Sport wird deutlich, wie unverzichtbar freiwilliges Engagement ist. Ohne Trainerinnen und Trainer, Vereinsvorstände, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, Platz- und Gerätewarte, Betreuerinnen und Betreuer sowie die vielen Helferinnen und Helfer bei Wettkämpfen und Veranstaltungen würde der Vereins- und Amateursport vielerorts stillstehen.

Der Gesamtvorstand der TLG möchte diesen besonderen Tag deshalb nutzen, um euch allen von Herzen Danke zu sagen.

Euer Einsatz ist weit mehr als Unterstützung. Ihr organisiert, begleitet, motiviert, tröstet, plant und packt mit an. Mit eurer Zeit, eurer Erfahrung und eurem Engagement schafft ihr Gemeinschaft, ermöglicht Training und Wettkämpfe und gebt Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen Ort, an dem Sport, Fairness und Zusammenhalt gelebt werden.

Gerade in unserem 60. Jubiläumsjahr wird deutlich, wie sehr die Troisdorfer Leichtathletik-Gemeinschaft von eurem Engagement lebt. Ohne euch wäre unser Verein nicht das, was er heute ist.

Danke für eure Zeit, eure Verlässlichkeit und euer Herzblut. Danke, dass ihr euch engagiert und unsere Gemeinschaft lebendig macht.

Mit großer Anerkennung und herzlichem Dank
Für den Gesamtvorstand der TLG

Ralf Saborowski und Sebastian Dreesbach

 

TLG-Langstrecken-Spezialistin Mia Haubrichs pulverisiert 10km Bestleistung in Schweden

Der „Lundaloppet“ ist ein traditioneller und amtlich vermessener Straßenlauf in der südschwedischen Kleinstadt Lund. Eigentlich sollte TLG-Langstreckenspezialistin und Bio-Medizinstudentin Mia Haubrichs diesen Lauf lediglich als Trainingslauf an ihrem Studienort nutzen. Ihre bestechende Form der letzten Wochen liessen jedoch auf mehr hoffen und so plante TLG-Coach Thorsten Knoch diesen Lauf als ersten echten Vorsaison-Test in ihrem aktuellen Trainingsplan ein.

Der Start erfolgte am vergangenen Samstagmorgen mit weiteren rund 3000 Teilnehmern in der Innenstadt von Lund. Mia’s Renntaktik beinhaltete primär die 38-Minuten-Grenze anzugreifen. Die teils kurvige, teils hügelige Strecke sollte aber zu einer kleinen Herausforderung für die Lokal-Matadorin werden. Verlief die Strecke auf den ersten 4km noch relativ flach, ging es auf den nächsten 4km eher bergan. Mia ließ sich davon aber nicht sonderlich beeindrucken und bewältigte auch diesen Streckenabschnitt mutig und selbstbewußt, jedoch mit entsprechenden Einbußen in der Pace. Auf den letzten beiden Kilometern konnte sie ihre prognostizierte Pace wieder aufnehmen und ein wenig Boden gut machen.

Nach 38:12 Minuten lief Mia völlig überglücklich als Dritte der Gesamtwertung über die Ziellinie, hatte sie doch ihre 10km-Bestmarke um über 2 Minuten geradezu pulverisiert. Auch Trainer Thorsten Knoch zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Mit Spannung erwarten beide nach ihrer Rückkehr Anfang Juni die Nordrhein-Meisterschaften in Mönchengladbach Mitte Juni über 1500m und 5000m um sich für die Teilnahme an den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in der U23 in Bochum-Wattenscheid qualifizieren zu können.