Jannik Gerhardy wird Regiomeister im Vier- und Neunkampf

Die Saison 2024 startete für Jannik Gerhardy mit guten Leistungen und entsprechend hohen Ansprüchen für den Sommer. Obwohl er mit sehr guten Werten aus der Wintersaison kam, konnte er nicht wie geplant bei den LVN-Meisterschaften antreten und verpasste so seine Chance auf eine Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft in Koblenz. In diesem Zusammenhang konnte er auch keine Qualifikationsleistung für die DM im Mehrkampf in Hannover erreichen und musste sich gesundheitsbedingt mit alternativem Training über den Sommer retten.

So kamen die offenen Mehrkampfmeisterschaften der Regionen vom 31.08 bis zum 01.09.2024 in Euskirchen für Jannik zum Saisonabschluss genau richtig.

Jannik konnte in der M15 den Vierkampf mit 2.322 Punkten am ersten Tag souverän gewinnen und – obwohl nur 8 Disziplinen am Ende in der Wertung standen – auch den Neunkampf mit 4.534 Punkten knapp für sich entscheiden und wurde auch hier Regiomeister.

Besonders hervorzuheben ist seine Einzelleistung im Hochsprung. Mit übersprungenen 1,84 m im Neunkampf, kletterte Jannik auf Platz 4 der deutschen Bestenliste der Altersklasse M15.

In allen Disziplinen konnte Jannik mit starker persönlicher Bestleistung überzeugen. Nur im Diskuswurf gelang ihm leider ein „Salto Nullo“ – alle seine Versuche landeten zwar jenseits der 40m-Markierung, aber nicht wie geplant im Sektor. Dies ist besonders ärgerlich, da Jannik hier die DM-Einzelnorm im Diskuswurf für sich bestätigen wollte. Mit diesen über 600 Punkten mehr, hätte sich eine Gesamtpunktzahl von ca. 5.200 Punkten in der Ergebnisliste niederschreiben lassen, was wiederum eine TOP 15 Platzierung in Deutschland für Jannik bedeutet hätte.

Im Stabhochsprung Wettkampf konnte sich Jannik unter den Augen seines Stabhochsprungtrainers von 2,80m auf sehr gute 3,40m verbessern und zeigen, dass er auch nach einem Rückschlag noch voll da ist.

Mit diesen guten Leistungen beginnt bereits wieder die Vorbereitung für Jannik Gerhardy für den ersten Zehnkampf in der MU 18 – auch hier hat er das Ziel, gleich im ersten Jahr die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften zu erreichen.

Justus Löbach knackt TLG Vereinsrekord beim Schülersportfest in Remscheid

Das traditionelle Schülersportfest in Remscheid bietet zum Leichtathletik Saisonende nochmal eine gute Möglichkeit, auf verschiedenen Strecken ein letztes Bahnergebnis für dieses Jahr einzufahren.

Justus Löbachs Wettkampfaktivität war verletzungsbedingt dieses Jahr eher spärlich besäht, weswegen sein Trainer Thorsten Knoch und er sich dazu entschlossen, beim besagten Schülersportfest über die 800m eine Teilnahme zu wagen.

Neben Justus Löbach in der Altersklasse M13 waren auch noch die Geschwister Stella und Justus tom Felde jeweils in den Altersklassen W12 und M13 über die 800m am Start.

Alle drei sollten ihre Teilnahmen nicht bereuen. Zunächst lief Stella tom Felde mit 2:52,62min. neue persönliche Bestzeit und auf Platz 3 ihres Laufes.

Eine gute halbe Stunde später starteten Justus Löbach und Justus tom Felde in ihrem 800m Lauf in der M13. Justus Löbach lief dabei einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen und kam in 2:22,43 nicht nur mit neuer persönlicher Bestzeit über die Ziellinie. Sein Ergebnis bedeutete neben Platz 5 in der aktuellen Bestenliste des Landesverbandes auch einen neuen Vereinsrekord für den TLG-Athleten. Für Justus tom Felde stoppten die Uhren bei 2:45,56min im Ziel.

20. Einstein-Marathon Erfolgreiche Teilnahme von Frank Breuer

Troisdorf – Ulm: am vergangenen Sonntag fand die 20. Jubiläumsausgabe des Einstein-Marathons statt, eine der größten Laufveranstaltungen im Süden Deutschlands. Verschiedene Disziplinen, darunter der Marathon, Halbmarathon, Staffelläufe und kürzere Strecken wie 10 km- und 5 km-Läufe wurden angeboten. Der Lauf, benannt nach Albert Einstein, der in Ulm geboren wurde, zieht jährlich Tausende von Teilnehmern und Zuschauern an.

Bei frostigen 3° ging es um 9:10 Uhr gemeinsam mit den Halbmarathon Läufern an den Start. Zunächst ging es für das große Teilnehmerfeld stadtauswärts entlang der Donau durch die Natur, um anschließend auf der anderen Seite der Donau zurück Richtung Neu-Ulm zu laufen. Durch das Neu-Ulmer Zentrum ging es erneut über die Donau, durch die malerische Innenstadt von Ulm, vorbei an einigen Sehenswürdigkeiten, wie z. B. dem Ulmer Münster. Wieder an der Donau angekommen, trennte sich dann das Teilnehmerfeld.

Für die knapp 1000 Marathonläufer ging es bei mittlerweile angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein in die zweite Runde. Diese war im Vergleich zur ersten Runde leicht variabel vom Streckenverlauf gestaltet, so dass es auch nicht langweilig wurde.

Frank erreichte nach 3:52:52 h kaputt, aber glücklich das Ziel auf dem Ulmer Münsterplatz.

 

Erfolgreiche Teilnahme beim 12. Panoramalauf in Altenahr und Ramboll Halbmarathon in Stockholm

Am 31. August 2024 fand in Altenahr der 12. Panoramalauf statt, bei dem die Teilnehmer auf Strecken zwischen 19 und 54 Kilometern die anspruchsvollen Wanderwege rund um den Ort erkunden konnten. Trotz der Hitze, die in den Weinbergen teilweise über 40 Grad erreichte, war die abwechslungsreiche Strecke ein echtes Highlight. Von breiten Wegen bis hin zu steilen Pfaden durch Wälder war für jeden Geschmack etwas dabei. Michael Irrgang, der spontan teilnahm, absolvierte die 54,6 km mit 1.900 Höhenmetern in 7:13 Stunden und belegte damit den 26. Platz unter 57 Finishern. Er lobte die perfekte Verpflegung und Streckenmarkierung sowie die tolle Stimmung.

Fazit: Der Panoramalauf ist ein absolut empfehlenswertes Event für Läufer und Wanderer gleichermaßen.

 

Nur eine Woche später, am 7. September 2024, startete Andrea Weitemeier beim Ramboll Halbmarathon in Stockholm. Der Lauf führte die über 18.000 Teilnehmer aus 100 Nationen entlang der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie dem Königspalast, dem Parlamentsgebäude und durch die malerischen Parks. Bei sommerlichen 27 Grad sorgten Splash-Duschen und zahlreiche Getränkestationen entlang der 21,1 Kilometer langen Strecke für Erfrischung. Andrea erreichte nach 2:18:07 das Ziel und freute sich über die Finisher-Medaille sowie das Finishershirt. Begleitet von begeisterten Zuschauern, Trommlern und Musikgruppen, erlebte sie einen unvergesslichen Lauf durch eine der schönsten Städte Europas. Beide Läufe waren von grandioser Stimmung, malerischen Kulissen und perfekter Organisation geprägt – ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.

Traditionelle Wochenendfahrt nach Panarbora erneut mit über 50 Teilnehmer:innen

Vom 23. – 25.08.2024 stand die nun schon traditionelle Wochenendfahrt nach Panarbora an. Zum dritten Mal hieß es, gemeinsam eine schöne Zeit in Waldbröl zu verbringen. Dabei steht der gruppenübergreifende Zusammenhalt stets im Mittelpunkt. Über 50 Kinder nutzten die Chance und waren wieder mit dabei.
Zum ersten Mal ging es dabei mit dem Reisebus gemeinsam nach Waldbröl, um schon bei der Anreise ein gemeinsames (und vor allem auch nachhaltigeres) Erlebnis zu haben. So ging es gemeinsam vom Aggerstadion aus zur Jugendherberge Panarbora. Auch in diesem Jahr wurden alle Kinder, Jugendliche und Betreuer:innen in den Zimmern des Afrika- und Südamerika-Dorfes untergebracht. Nachdem alle Zimmer eingerichtet und alle betten bezogen waren, lernte man sich gegenseitig etwas besser kennen und konnte sich bei einem gemeinsamen Abendessen nochmals stärken. Am Samstag standen dann viele aktive Programmpunkte auf dem Plan. Neben dem Baumwipfelpfad und dem großen, hölzernen Aussichtsturm hab es auch verschiedene sportliche und außersportliche Angebote wie beispielsweise das Bemalen eines eigenen Turnbeutels. Auch hier wurde stets Wert auf das gemeinsame Erleben gelegt. Auch der Sport kam dabei nicht zu kurz, trotz der hohen Temperaturen. Gemeinsame Spiele und viele zurückgelegte Meter über Wiesen, Steine und Sand standen dabei im Mittelpunkt. Auch samstags gab es alle Mahlzeiten gemeinsam im Restaurant der Jugendherberge, bevor abends nicht nur der Regen, sondern auch ein stärkeres Gewitter über Waldbröl hinwegzog. Auch das konnte gemeinschaftlich „überstanden“ werden. Sonntags mussten alle Zimmer schon wieder verlassen werden, ehe es Frühstück gab und die Zeit bis zum Mittagessen mit Freizeit auf dem Spielplatz überbrückt wurde. Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Reisebus zurück in das heimische Aggerstadion.
Nach dem dritten Mal sind Veranstaltungen Tradition. Heißt: wir fahren im nächsten Jahr wieder nach Panarbora. Die Wochenendfahrt der TLG hat sich mittlerweile ein den Jahreskalender eingebrannt und findet immer am ersten Wochenende nach dem Wiederbeginn der Schulzeit statt. Darauf freuen wir uns in 2025 schon jetzt!

Erste FSJ´lerin der TLG stellt sich vor

Hallo, ich bin Marit, ich bin 18 Jahre alt, habe dieses Jahr mein Abitur gemacht und absolviere nun mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) hier im Verein. Ich habe mich für das FSJ entschieden, weil ich mich für Sport und die Arbeit mit Menschen begeistere und den Verein mehr kennenlernen möchte. Aktuell trainiere ich drei Gruppen und freue mich darauf, die Kinder und Jugendlichen in ihrer sportlichen Entwicklung zu unterstützen. Ich bin selbst schon einige Jahre in der TLG und finde es deswegen besonders spannend, die Möglichkeit zu haben, die verschiedenen Bereiche des Vereinslebens kennenzulernen und dabei auch selbst zu wachsen.

Ich freue mich auf die kommende Zeit und darauf, die Vereinsarbeit aktiv mitzugestalten.

Zu erreichen bin ich unter dieser E-Mail: fsj@troisdorfer-lg.de

Eröffnung der Paralympics in Paris

Die Paralympics in Paris wurden mit einer beeindruckenden Eröffnungszeremonie auf dem historischen Place de la Concorde eingeleitet. Mit 4.400 Athletinnen und Athleten aus 184 Nationen, die in 549 Wettbewerben der 22 Sportarten antreten, ist das Event ein wahres Fest des Sports und der Inklusion. Der Präsident des Internationalen Paralympischen Komitees, Andrew Parson, betonte in seiner Rede die Bedeutung der französischen Werte „Liberté, Égalité, Fraternité“, um eine Inklusionsrevolution zu fördern, die zu mehr Menschlichkeit und Akzeptanz für Menschen mit Behinderungen führt.

Besonders spannend ist das Event für die Region Bonn Rhein-Sieg, da drei herausragende Athletinnen und Athleten die Region in Paris vertreten:

  • Markus Rehm aus Troisdorf, ein Para-Leichtathlet, tritt im Weitsprung an und nimmt bereits zum vierten Mal an den Paralympics teil. Rehm ist bekannt für seine außergewöhnlichen Leistungen und gilt als Favorit in seiner Disziplin.
  • Annika Zeyen-Giles vom SSF Bonn startet im Para-Radsport (Handbike) und feiert ihre sechste Teilnahme an den Spielen. Zeyen-Giles ist eine erfahrene Athletin und hofft, erneut auf dem Podium zu stehen.
  • Natascha Hiltrop, eine gebürtige Bonnerin, tritt im Para Sportschießen für den SV Lengers 1964 (Heringen, Hessen) an und ist ebenfalls zum vierten Mal bei den Paralympics dabei. Hiltrop hat bereits in der Vergangenheit Medaillen gewonnen und strebt auch dieses Mal nach Höchstleistungen.

Die Troisdorfer Leichtathletik-Gemeinschaft drückt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Daumen, insbesondere den drei Athletinnen und Athleten aus der Region. Wir hoffen auf erfolgreiche Wettkämpfe und wünschen ihnen eine unvergessliche Zeit in Paris. Die Unterstützung aus der Heimat wird ihnen sicherlich zusätzlichen Rückenwind geben.

Familien.Sommer.Fest für Mitglieder und Familien am 31.08.2024

Das traditionsreiche Familien.Sommer.Fest für TLG-Mitglieder und deren Familien steht am 31.08.2024 wieder an. Mit Hüpfburg, Bubble Soccer, Motorikparcours, XXL-Riesenrutsche, Burger, Getränken, uvm. freuen wir uns auf einen ereignisreichen Tag!

Anmelden kannst Du Dich und Deine Familie in der TLG-App oder unter https://troisdorfer-lg.de/familiensommerfest/.

Wir freuen uns auf Dich!

Halbmarathon in Berlin: Andrea war dabei!

39.000 Läufer:innen und Skater:innen starteten am vergangenen Sonntag bei außergewöhnlich warmen Temperaturen auf der Halbmarathon-Strecke in Berlin. An den vielen Verpflegungspunkten konnten sich alle, die mit der Wärme zu kämpfen hatten, erfrischen. Die Stimmung der Zuschauer:innen motivierte die Teilnehmer:innen und lenkte somit auch von der zunehmenden Hitze ab.

Das Ziel befand sich hinter dem Brandenburger Tor, das Andrea als ihr „Highlight“ empfunden hatte. Trotz „Zickereien“ des Oberschenkels war Andrea froh, es ohne Gehpausen – bei strahlend blauem Himmel – nach 2:41:11 h ins Ziel geschafft zu haben. „Berlin ist immer einen Lauf wert“, so die begeisterte Meinung von Andrea.

Zwei Mal Doppel-Gold bei den Nordrhein-Seniorenmeisterschaften

Mit einer kleinen, aber sehr erfolgreichen Gruppe gingen die TLG-Senior:innen bei den Landesmeisterschaften in der Düsseldorfer Leichtathletikhalle an den Start. Doppel-Gold gab es für Lisa Wagner und Anja Seyfarth, Friedhelm Adorf sicherte sich außer Wertung die schnellsten Zeiten über 60m und 200m.

Bei ihrem Wettkampf-Comeback überzeugte Lisa Wagner (W30) über die Sprintdistanzen. Sie siegte im 60m-Sprint in starken 8,22s und setzte sich auch über die längere Distanz (200m) in 27,05s durch. Ihre Vereinskollegin Anja Seyfarth, die ebenfalls ihren ersten echten Wettkampf bestritt, siegte über die 60m der Altersklasse W35 in schnellen 8,75s. Auch im Weitsprung siegte sie überlegen mit 4,19m. Als Starter außer Wertung sicherte sich Friedhelm Adorf (M80) zwar nicht Doppel-Gold, jedoch gelangen ihm die schnellsten Sprintzeiten seiner Altersklasse. Der für die LG Rhein-Wied startende Sprinter, der jedoch seit vielen Jahren in Troisdorf trainiert, überzeugte mit beeindruckenden 9,20s über 60m und starken 31,93s über 200m.

Trainer Reiner Falk freute sich über die vielen schnellen Zeiten: „Unsere 3 Sportler:innen haben heute gezeigt, was in ihnen steckt. Das zeigt auch das hohe Niveau der Trainingsgruppe!“ Wir gratulieren ganz herzlich zu den tollen Leistungen.