39. Haspa Marathon Hamburg: Wir waren dabei!

Troisdorf, Hamburg im Regen? – Davon konnte am vergangenen Sonntag keine Rede sein. Bei strahlendem Sonnenschein und zunächst kühlen Temperaturen starteten insgesamt 25000 Läuferinnen und Läufer beim 39. Haspa Marathon Hamburg, Deutschlands größtem Frühjahrsmarathon. Ein Highlight für Läuferinnen und Läufer. Bereits im November 2024 waren alle Startplätze ausgebucht. Ein unvergessliches Erlebnis erwartete nicht nur die Läuferinnen und Läufer, auch viele Fans säumten die Strecke. Um 08.25 Uhr ging es für 4000 Halbmarathonis an der Messe an den Start, vorbei an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt. U.a. über die Reeperbahn, Landungsbrücken, Hafencity, Binnen- und Außenalter zum Zielpunkt an der Messe. Christiana Lange kam nach 2:11:13 h ins Ziel, Dieter Nießen nach 2:41:48 h, Elke Atorf folgte nach 2:43:17 h. Eine Stunde später viel der Startschuss für die Marathonis, ebenfalls am Messegelände. Über die Reeperbahn hinaus ging es über Altona, die Elbchaussee, die Landungsbrücken, Hafencity, Binnen- und Außenalter, den Stadtpark, weiter in den Norden und zurück über Winterhude, Rotherbaum zum Ziel. Iris Jaschky erreichte die Zielmatte nach 4:43:07 h, kurz dahinter kam Jürgen Titze nach 4:45:28 h ins Ziel an der Messe. Im Ziel wurden die M.U.T.lerinnen und M.U.T.ler von ihren Partnerinnen und Partnern erwartet. – Für alle war es ein besonderes Ereignis, dabei gewesen zu sein.

Herzlichen Glückwunsch!

Hanna Block knackt 45 Jahre alten Vereinsrekord und löst ein halbes DM-Ticket

„Nach dem Trainingslager ist vor der Saison“, und so ging es für die TLG-Mittelstreckler nach einem anstrengenden Trainingslager direkt wieder in den Wettkampf-Alltag. Einen ersten Formcheck sollten die Athletinnen und Athleten gut eineinhalb Wochen später bei der Bahneröffnung des TuS Köln rrh. im Rahmen der „Krummen Strecken“ bestehen. Den Anfang machte Joseph Tanga über 1.000m. Joseph lief ein mutiges Rennen, musste am Ende aber dem starken Anfangstempo Tribut zollen und kam nach 2:43,68min als 2. ins Ziel. Als nächstes startete TLG-800m-Spezialist Luca Hesemann über die für ihn ungewohnte 600m Strecke. Luca hatte es mit starker Konkurrenz in seinem Lauf zu tun, lief aber taktisch ein nahezu perfektes Rennen und belohnte sich mit einer starken 1:29,08 als Gesamt 3. Im Ziel. In den darauffolgenden weiteren 600m Läufen starteten Mehrkamp-Ass Emma Sternberg (1:43,62, 17.), die TLG Mittelstrecklerinnen Carla Mensching (1:50,54, 24.), Emma Schätzle (1:58,03, 27.) und Sara Kulle (1:58,52, 29.) sowie die Nachwuchs-Talente Jussi Mühlhausen (2:11,63, 38.) und Lena Martins (2:24,39, 46.). Auch sie belohnten sich mit starken Ergebnissen und Platzierungen. Trainer Thorsten Knoch zeigte sich sehr zufrieden mit den Resultaten. Zum Ende des Wettkampfs startete noch Hanna Block über die für sie ungewohnte 2000m-Distanz. Hanna lief die 5 Stadionrunden taktisch klug und kam mit einer starken 6:52,33 nicht nur als Gesamt 17. ins Ziel, sondern knackte auch noch einen 45 Jahre alten Vereinsrekord über die 2000m in ihrer Altersklasse. Nur wenige Tage später durfte Hanna in Düsseldorf bei den LVN Blockmeisterschaften bereits erneut einen Wettkampf bestreiten. Für die kommende U16-DM in Ulm, bei der Hanna die 800m-Qualifikation anpeilt, erwartete der DLV eine gewisse Mindestpunktzahl bei einem Blockwettkampf. Dazu waren neben 100m Sprint, Weitsprung und Ballwurf auch 80m Hürden und ein weiterer 2000m Lauf an einem Wettkampf durchzuführen. TLG-Mehrkampf-Trainerin Selina Dreesbach unterstützte hier sinnvoll und half das Punktekonto schnell zu füllen. Am Ende eines langen Tages standen 2097 Punkte und ein 10. Platz für den Block Lauf. Damit löste Hanna quasi ein halbes DM-Ticket und kann sich nun auf die eigentliche 800m Qualifikationsleistung konzentrieren.

Weitere Ergebnisse:
Luca Weishaupt 2787 Punkte (1. M15, DM-Norm), Pauline Spengler 2360 Punkte (7. W14), Samuel Krämer 2197 Punkte (2. M13), Lya Walkowiak 2190 Punkte (2. W13), Hannah Ulb 1819 Punkte (10. W13). Jasmin Hamidi 1989 Punkte (3. W12)

Gegen das Vergessen

Heute am 8. Mai erinnern wir an das Ende des Zweiten Weltkriegs. An das Ende eines beispiellosen Menschheitsverbrechens. Etwa 60 Millionen Menschen verloren in diesem Krieg ihr Leben. Die Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes gipfelten im industriell betriebenen Versuch, jüdisches Leben auszulöschen. Sechs Millionen Jüdinnen und Juden wurden Opfer dieses Terrors.

In Berlin ist der heutige 8. Mai einmalig ein Feiertag. Hoffen wir, dass er dem Anlass gerecht wird – der Erinnerung an das Ende von Krieg, Gewaltherrschaft und Völkermord.

Immer häufiger hört man heute, insbesondere von jüngeren Menschen: „Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust – das ist nicht unsere Geschichte.“
Richtig ist: Kaum jemand von uns war selbst dabei. Doch das entbindet keine Generation nach 1945 von der Verantwortung. Der Verantwortung, einzustehen gegen Aggression und Okkupation, gegen Antisemitismus, Rassismus und Hass – unabhängig von Alter, Glauben oder Herkunft.

Erinnerung ist kein Selbstzweck. Sie ist Verpflichtung. In diesen Zeiten mehr denn je.

Die Troisdorfer Leichtathletik-Gemeinschaft trauert um ihr langjähriges Mitglied Carola Meng, die im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

Seit April 1995 war Carola Meng ein fester Bestandteil unserer Gemeinschaft – engagiert, herzlich und stets bereit, Verantwortung zu übernehmen. In der Abteilung TSV war sie über viele Jahre ein unverzichtbarer Aktivposten. Sie war Trägerin der Goldenen Ehrennadel, die ihr für ihre langjährige Tätigkeit als Übungsleiterin verliehen wurde.

Mit großem Einsatz leitete sie unzählige Übungsstunden und gründete auch die beliebte „Er & Sie“ Gruppe. Ebenso geht auf ihre Initiative die sogenannte geschätzte „Hämchenwanderung“ zurück. Besonders bleibt Carola jedoch als liebevolle und verlässliche Betreuerin all jenen in Erinnerung, die seinerzeit an Zeltlagern in Selker Noor teilgenommen haben.

Ihr Wirken hat Spuren hinterlassen – sportlich wie menschlich.

Wir verlieren mit Carola Meng nicht nur ein engagiertes Mitglied, sondern vor allem einen wertvollen Menschen.

Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und allen Angehörigen.

Wir werden Carola ein ehrendes Andenken bewahren

2. RurEifelTrail: Mo war dabei!

Troisdorf, Nideggen: zum zweiten Mal fand am vergangenen Samstag der RurEifelTrail statt. Distanzen von 12,5 km bis 66 km mit 520 bis 2.500 Höhenmetern wurden bei diesem anspruchsvollen Frühjahrs-Trail angeboten. Ca. 1300 hatten sich für den RurEifelTrail angemeldet. Darunter befand sich auch Jürgen Mosler (Mo), der sich für den RET44 (44 km) mit 1.720 Höhenmetern entschieden hatte. Los ging es bei strahlendem Sonnenschein, aber noch etwas kühlen Temperaturen um 9:00 Uhr auf der Burg Nideggen. Bei der Planung der Strecke wurde das Umweltamt des Kreises Düren eng eingebunden, Routen wurden abgestimmt, um Rücksicht auf Tiere und Pflanzen zu nehmen. So konnte die gut markierte abwechslungsreiche Strecke durch die Wälder, Berge und Höhen führen, manches „Híndernis“ wurde dabei überwunden, kleine Ortschaften wurden durchlaufen und schließlich endete der Trail wieder auf der Burg Niedeggen. Ausdauer, Kraft und Aufmerksamkeit begleiteten Mo auf der 44 km langen Strecke. Mo kam nach 5:56:34 h ins Ziel, belegte in der AK M55 den 5. Platz!

Respekt! Herzlichen Glückwunsch!

Trainingslager 2025 in Italien

Am 10. April startete unser Trainingslager früh morgens mit dem Flug nach Italien. Von Bologna aus ging es direkt mit dem Bus weiter nach Pesaro, wo uns strahlender Sonnenschein begrüßte, ein perfekter Start in die bevorstehenden intensiven Trainingstage. Nach dem Mittagessen folgte auch schon die erste Trainingseinheit. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, was die Motivation und die Stimmung von Anfang an positiv beeinflusste. In den darauffolgenden Tagen standen täglich drei Trainingseinheiten auf dem Programm. Besonders herausfordernd war die erste Einheit des Tages, die bereits früh am Morgen noch vor dem Frühstück am Strand stattfand. Die Sonne ließ uns während der gesamten Zeit kaum im Stich, was das Training nicht nur angenehmer, sondern auch deutlich schöner machte. Trotz des straffen Programms blieb etwas Zeit, um die Stadt zu erkunden. Einige nutzten auch die Abendstunden, schnappten sich Fahrräder und machten sich auf, um Pesaro zu entdecken. Ein leckeres Eis durfte dabei natürlich nicht fehlen. Ein Highlight war auch in diesem Jahr die traditionelle Mini-Olympiade, bei der vier Teams verkleidet in verschiedenen Spielen gegeneinander antraten. Der Spaß und Teamgeist standen dabei im Vordergrund und sorgten für viele Lacher und tolle Erinnerungen. Zum Abschluss fand am Ostersonntag der Osterlauf statt, eine spannende Rallye durch die Stadt, bei der noch einmal alle ihre Energie aufwendeten. Danach traten wir müde, aber zufrieden die Heimreise an.

Zusammengefasst waren es zehn intensive Tage voller Training, Sonne und Teamgeist. Anstrengend, aber vor allem mit viel Spaß verbunden.

33. ADAC Marathon Hannover Jonas Schäfer lief erneute seine persönliche Bestzeit!

Troisdorf, Hannover: wenig Wind, 10 Grad und Sonnenschein begleiteten Jonas Schäfer am 6. April 2025 beim größten Laufspektakel Niedersachsens, beim ADAC Marathon, der den Rahmen für die Deutschen Marathonmeister-schaften bildete. In den vergangenen Wochen hatte Jonas bereits bei verschiedenen Läufen und Distanzen seine persönlichen Bestzeiten erlaufen. Für Hannover hatte sich Jonas wieder ein persönliches Ziel gesetzt. Um 10:00 h viel der Startschuss, traditionell mit einem musikalischen Spektakel der Scorpions, einer speziellen Version des Mega-Hits „Rock You Like a Hurricane“. Die schnelle Strecke führte u.a. vorbei an architektonischen Sehenswürdigkeiten und durch den größten Stadtwald der Welt. Viele Zuschauer, Bands, DJs und Samba Gruppen säumten die Strecke zum Ziel am Neuen Rathaus. Auch wenn die letzten 7 Km für Jonas hart waren, er das Tempo etwas herausnehmen musste, erreichte Jonas nach 2:47:56 h die Ziellinie mit seiner erneuten Bestzeit von über 9 Minuten zur vorherigen! Bei den Deutschen Meisterschaften erreichte er den 101. Rang, bei den Männern den 29. Platz in seiner Altersklasse. „Ich werde mich jetzt etwas erholen und noch kleinere Läufchen im Sommer machen und starte dann schon bald mit der Vorbereitung für den Marathon in Köln“, teilte Jonas mit.

44. Generali Halbmarathon Berlin M.U.T. war dabei!

Troisdorf, Berlin: unter den 40.721 Läuferinnen und Läufern des Berliner Halbmarathons, der damit in die Gruppe der größten Halbmarathonläufe der Welt aufgestiegen ist, befand sich auch Andrea Weitemeier. Kühle Temperaturen, Wind und Sonnenschein begleiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 06.04.2025 auf der Halbmarathon-Strecke, die vorbei an vielen Berliner Sehenswürdigkeiten, u.a. der Museumsinsel, dem Berliner Dom auf die 2 km lange Zielgerade „Unter den Linden“ zum Zielpunkt, dem Brandenburger Tor führte. Angespornt durch viele Bands und die gute Stimmung der Zuschauer an der Strecke erreichte Andrea nach 2:15:23 h das Ziel und genoss gemeinsam mit vielen Finishern unter dem Brandenburger Tor ihre erfolgreiche Teilnahme.

12. Beueler 10er Erfolgreiche Teilnahme von Andrea Weitemeier

Troisdorf, Bonn-Beuel: neun Tage vor dem Bonn Marathon fand am vergangenen Freitag der Beueler 10er in der Beueler Rheinaue statt. DER Vorbereitungslauf für den Bonn Marathon. Zwei Wettbewerbe wurden angeboten: 5 km und 10 km. Knapp 1000 Teilnehmer nahmen teil. Begleitet durch die Sambagruppe Piranhas op Jück und mit Musik vom DJ Enrico startete Andrea Weitemeier auf der 10 km Distanz und kam nach 56:52 min ins Ziel, belegte den 4. Platz ihrer Altersklasse. Ein schöner Volkslauf, den der Verein für gesundheitsbewussten Ausdauersport e.V. veranstaltete.

18. Arrow Venloop M.U.T. stark vertreten

Am vergangenen Sonntag nahm eine beeindruckende Teilnehmerzahl von 25.000 Läuferinnen und Läufern aus 30 Nationen beim Arrow Venloop in Venlo teil. Bei windigem Sonnenschein fanden neben dem Halbmarathon auch die 5- und 10-km-Distanzen statt. M.U.T. war mit einer engagierten Gruppe von zehn Läuferinnen und Läufern erneut am Start und zeigte einmal mehr ihre Stärke und Begeisterung.

Der Venloop ist nicht nur in Deutschland, sondern auch international bekannt, vor allem aufgrund der flachen Strecke, die es den Athleten ermöglicht, Spitzenzeiten zu laufen. Zudem sorgt die außergewöhnliche Stimmung entlang der Strecke für ein einzigartiges Erlebnis: Party-Musik, Girlanden, Luftballons und eine große Zahl an anfeuernden Zuschauern und Anwohnern machten den Lauf zu einem Fest der guten Laune.

Erstmalig ging Dieter Nießen beim 10-km-Lauf an den Start. Die Strecke führte durch die malerische Altstadt von Venlo, wo er von vielen begeisterten Zuschauern angefeuert wurde. Mit einer Zeit von 1:09:58 h erreichte Dieter das Ziel und konnte dann seine M.U.T. Kollegen beim Halbmarathon unterstützen.

Die Halbmarathonis von M.U.T. zeigten ebenfalls tolle Leistungen. David und Jonas Schäfer erreichten mit jeweils 1:53:11 h das Ziel. Jürgen Axmacher lief die Strecke in 2:00:33 h, gefolgt von Jürgen Titze (2:13:32 h) und Iris Jaschky (2:13:33 h). Sabine Schäfer, Christiana Lange und Elke Atorf kamen alle mit einer Zeit von etwa 2:13:30 h ins Ziel, während Nicole Vanderschaeghe den Halbmarathon in 2:42:28 h abschloss.

Im Finisher-Zelt wurden die fleißigen Läufer mit Getränken versorgt und ihre glücklichen Gesichter zeigten, wie sehr sie den Lauf genossen haben. Die gute Stimmung und das tolle Erlebnis machten den Venloop zu einem unvergesslichen Event. M.U.T. wird sicherlich auch im kommenden Jahr wieder vertreten sein – der Termin steht bereits fest: 22. März 2026.

„Venloop, da musst du gewesen sein!“