Verbesserungen fürs Ehrenamt und für Vereine

Die Bundesregierung hat den „Zukunftspakt Ehrenamt“ beschlossen – und der kann deutliche Verbesserungen auch für Sportvereine und ehrenamtlich Engagierte bringen. So soll die steuerfreie Pauschale für Übungsleiter und Übungsleiterinnen von derzeit 3.000,- € jährlich auf 3.300,- € erhöht werden, die für ehrenamtliche Tätigkeiten von 840 Euro auf 960 Euro. Das sogenannte Haftungsprivileg, das Ehrenamtler/innen vor Haftungsansprüchen schützt, soll künftig bei Aufwandsentschädigungen bis 3.300 Euro jährlich gelten, bisher lag die Grenze bei 840 Euro. Die Freigrenze für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb von Vereinen soll auf 50.000,- € angehoben werden. Die Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung bei Einnahmen bis 100.000 € soll gestrichen werden, was vor allem kleineren Vereinen helfen kann, Rücklagen zu schaffen. Gelten könnte das ab 2026, den neuen Regelungen muss allerdings noch der Bundestag zustimmen (Quelle: Landessportbund, „Wir im Sport“)

Teile des „Zukunftspakts Ehrenamt“ wurden schon vom Bundeskabinett beschlossen; besonders im Rahmen des Entwurfs des Steueränderungsgesetzes 2025. Nicht alle Bestandteile sind schon umgesetzt. Es sind noch weitere Schritte geplant, u.a. zur Vereinfachung des Vereins- und Datenschutzrechts und zur Verbesserung staatlicher Strukturen für Engagement.

Erfolgreiche Teilnahme bei der Tour de Tirol: Iris Jaschky-Sterzenbach berichtet

„Am ersten Oktoberwochenende ging es nach 9jähriger Pause erneut zur Tour de Tirol im Wilden Kaiser. Diese umfasst freitags einen 10km Lauf, samstags einen Bergmarathon und sonntags einen Traillauf über 23km.
Das bedeutet in Summe am Wettkampfwochenende 75km mit insgesamt 3500 Höhenmetern.

Bei Kaiserwetter war der 10km Start um 17.30 Uhr und trotz der einiger HM auf drei Runden lief alles planmäßig. Der Startschuss fiel samstags um 8.00 Uhr zum Marathon. Die Strecke ist höchst anspruchsvoll und lässt durch das ständig wechselnde Auf und Ab sowie verschiedenste Untergründe keinen Laufrhythmus zu. Doch dort kamen ihr die guten Streckenkenntnisse und eine optimale Vorbereitung zu Gute. Unterstützt durch den Ehemann sowie Freunde und Bekannte konnte auch dieser Lauf mit 2300 HM erfolgreich ins Ziel – das auf 2000 m Höhe liegt – gebracht werden.

Wenig Zeit um zu regenerieren, da Sonntag der dritte Lauf um 9.00 Uhr gestartet wurde. Am Start mit leicht schmerzenden Beinen rückte jedoch das Gesamtziel schon in greifbare Nähe. Beim letzten Lauf handelte es sich um eine anspruchsvolle Trailstrecke, die durch den nächtlichen Regen glitschig und stellenweise sehr schwierig wurde. Aber nachdem auch dieses Stück gut gemeistert wurde, stand einem erfolgreichen finish nichts mehr im Wege.
Ein emotionaler Zieleinlauf war schließlich der Abschluss. Abends wurde dann ein bisschen gefeiert, dieses 3-Tagesevent erfolgreich gefinisht zu haben. Jetzt kommt erstmal eine längere Regeneration, aber dieses intensive Wochenende wird noch sehr lange im Gedächtnis bleiben.“

„Respekt! Wir gratulieren herzlich zu deiner Teilnahme an diesem anspruchsvollen und erfolgreichen Trail-Wochenende!“

M.U.T. war dabei: Rekord-Beteiligung beim 27. Generali Marathon in Köln!

Was bewegte 37.000 Läuferinnen und Läufer bei kühlem Nieselregen am vergangenen Sonntag durch Köln zu laufen? Das gemeinsame Erlebnis?
Von vielen Zehntausend begeisterten Freunden, Angehörigen und Zuschauern angefeuert zu werden? Die Kölschen Lieder, die überall zu hören waren und die Herzen höherschlagen ließen? Oder das Testen der persönlichen Leistung?

Es gab viele Beweggründe für die 21,1 km lange Strecke – auch für unsere M.U.T.ler Udo Lütkeduhme, Gilles Guenat mit Tochter Alina, Jens Flören mit Tochter Sophie. Los ging es für die Halbmarathonis bereits ab 08:30 Uhr in verschiedenen Startblöcken auf der Deutzer Seite durch Sülz, Lindenthal, Ehrenfeld, die Innenstadt.

Trotz Wind und Regen liefen Alina, Sophie, Gilles, Jens und Udo freudig in Zeiten von 1:59:14 – 2:28 h über die Ziellinie am Kölner Dom. Gestärkt warteten sie gespannt auf Jonas Schäfer und Sabine Schäfer, die sich für den Marathon entschieden hatten.

Um 10:30 Uhr gab es das Startsignal. Jonas lief für das Kölner Study-Werk und erreichte nach 2:46:10 h Platz 1 des Cups und verbesserte somit wieder seine persönliche Bestzeit. Ununterbrochen lief Sabine in den Jahren 1997 bis 2019 beim Köln-Marathon. In diesem Jahr war sie wieder dabei und startete zu ihrem 23. Köln-Marathon. Auf dem Weg zur Zielgeraden wurde Sabine von Jonas begleitet. Angefeuert durch die Familie kam Sabine nach 5:15:26 h glücklich ins Ziel.

Mit dabei als Radbegleiter der Elite-Läufer war in diesem Jahr auch wieder Andi Willems. Er machte die Strecke frei für die später drittplatzierte Frau beim Marathon.

Ein „kölscher Tag“ ging zu Ende.
Wir gratulieren herzlich!

9. Walser Trail Challenge 2025

Vom 26. bis zum 27.07.2025 fand im Kleinwalsertal in Österreich die 9. Walser Trail Challenge 2025 statt: und M.U.T. war mit dabei!

Das Triathlon-Team Kleinwalsertal hatte verschiedene Wettkämpfe angeboten: Walser Ultra: 63 km, 3.900 Hm, Widderstein Trail: 15 km, 980 Hm, Walser Trail: 29 km, 1.700 Hm, Walser Trail Challenge Classic: Widderstein Trail + Walser Trail, Walser Trail Challenge Pro. Widderstein Trail + Walser Ultra.

Der Wetterbericht zeigte bereits im Laufe der Woche, dass mit Starkregen zu rechnen sei. Bei strömendem Regen fiel am Samstag um 10.00 Uhr der Startschuss für den Widderstein Trail. Katharina Axmacher, Christiana Lange, Iris Jaschky und Jürgen Titze starteten trotz der kühlen und nassen 11 Grad und wurden von Angehörigen und vielen Freunden am Wegesrand angefeuert. Regen, Graupel und der eisige Wind waren ständige Begleiter. Zunächst führte der Weg entlang der Breitach, langsam ansteigend durchs Gemsteltal, über Felsen, durch Bäche, mit knackigen Anstiegen vorbei an der Widdersteinhütte zum Hochalppass. Von dort ging es über die Bärgunter Mittelalpe, die Bärgunthütte zurück nach Baad ins Ziel. Die 407 Finisher wurden im Ziel mit heißen Getränken und verschiedenen Snacks verpflegt.

Iris und Jürgen hatten sich nicht nur für den Widderstein Trail angemeldet, sondern auch für die Walser Trail Challenge Classic: (2. Tag: Walser Trail: 29 km, 1.700 Hm, 340 Finisher).

Iris berichtet:
Auch am 2. Tag wurde das Wetter nicht besser. Starkregen vor dem Start und viele weitere Schauer waren die ständigen Begleiter des Laufes. Die am Tag zuvor gelaufenen letzten 6 km bergab ging es anfangs bergauf. Wiederum waren viele Bachläufe und Bäche zu durchqueren. Die Strecke führte dann von der Hochalpe über die Mindelheimer Hütte bis zum Fidererpass. Dort musste nach einem sehr steilen Anstieg über Geröll der Fidererpass sowie die Fidererscharte durchquert werden. Nach einer hochalpinen Strecke am Seil begann ab der Fidererhütte dann der Abstieg. Durch den Regen der letzten Tage wurde dieser dann sehr beschwerlich und zum großen Teil in einem kleinen Bachlauf absolviert, da es auf dem Lehmboden keinen wirklichen Halt gab.

Trotz der äußerst schwierigen Bedingungen konnten Jürgen und Iris beide Läufe beenden und wurden von Teamkollegen und Familie im Ziel gefeiert.

Fazit: Ein schwerer Erlebnislauf – ein wirkliches Erlebnis!

Richard Müller berichtet: „Mein Weg zu 171 km auf dem Kölnpfad“

„Wir starteten bei leichtem Nieselregen am Freitag Morgen um 8:00 Uhr in Köln-Stammheim in der Nähe des Schlossparks mit ca. 400 Teilnehmenden. Zügig ging es dann über Flittard am Rhein entlang zum 1. Verpflegungspunkt (VP) bei Km 13,8. Dort habe ich aber nur etwas getrunken und bin dann auch gleich weiter bis zum nächsten VP bei km 28,1, in Niel an der Leverkusener Brücke. Jetzt wurde es langsam immer wärmer, aber wir hatten zum Glück auch viel Schatten auf der Strecke. Weiter ging es dann zum 3. VP bei 45,7 km über Worringen bis um den Pescher See. Von dort ging es weiter zum VP 4 bei Km 59,8 zum FC Stadion. Bisher läuft noch alles wunderbar.

Inzwischen haben sich mir noch 2 Mitwanderinnen angeschlossen, die das gleiche Tempo hatten. So vergingen die Kilometer wie im Flug. Viele Gespräche, aber auch mal schweigen. So ging es dann in die Nacht und zu VP 5 Nähe Kaltscheuer Weiher. Dort erwartete uns eine große Schar von Glühwürmchen, die uns auch noch eine ganze Weile bis zum VP 6 Km 84,5 bei der Anlegestelle in Köln-Weis begleitet haben. Jetzt ging es die letzten Kilometer auf der linken Rheinseite bis Rodenkirchen über die Brücke bis zu VP 7 Km 95,3 nach Porz-Ensen. Dort haben wir eine etwas längere Pause gemacht und sind dann nicht mehr ganz so frisch in den Sonnenaufgang am Rhein entlang bis zu VP 8 Km 106,7 nach Lülsdorf Gut Schneppenhof gewandert.

Nun haben wir die 100 km überschritten und es geht mir immer noch sehr gut. Bis zum nächsten VP 9 Km 121,6 mussten wir durch die berüchtigte Todeszone bis nach Wahn zur Peter- Petersen-Grundschule. Obwohl wir relativ früh durch diese Zone gingen, war es schon recht warm. Die vielen Wanderer, die nach uns kamen, haben uns sehr leid getan. An der Schule war dann eine etwas längere Pause geplant. Wir konnten uns im Waschraum frischmachen und unsere deponierte Wechselkleidung anziehen. Beim Sockenwechsel bemerkte ich dann eine größere dunkle Blase auf einem Zeh, die ich aufstach und ein Pflaster drauf machte. Dann noch schnell etwas essen und weiter ging es frisch gestärkt zu VP 10, km 135 nach Bensberg. Dieser Weg führte uns über den höchste Punkt Kölns, den Monte Troodelöh (118,04 m ü. NN). Nach einer wieder etwas längeren Pause ging es weiter zur Eisportarena zum VP 11 Km 146,8. Bis hier hin ging es mir noch richtig gut.

Nun wieder frisch gestärkt auf zu VP 11 bei Km 158. Jetzt sagte eine der Mitwanderinnen, ,,du läufst aber sehr schief“. Das hatte ich selbst noch nicht bemerkt. Von da an musste ich mich aber immer mehr überreden nicht aufzuhören. Zwischendurch habe ich dann immer wieder Dehnübungen gemacht, so dass ich wieder eine Weile schmerzfrei laufen konnte. Beim letzten VP km 158,6 wieder dehnen und trinken. Dann die letzten Kilometer mit vielen Unterbrechungen zum Ziel nach Stammheim.

Dort erwartete uns viel Applaus und mich erwarte meine Liebste. Zur großen Überraschung stand auch Elke Duda um 0:25 Uhr im Ziel“.

Richard hat es geschafft, viele Trainingseinheiten, sein starker Wille, seine Ausdauer, aber auch seine Zuversicht haben ihn zu dieser herausragenden Leistung beflügelt.

Wir gratulieren Richard sehr herzlich!

Viele neue PBs bei den Regionsvergleichskämpfen in Wassenberg

Am 28.09.2025 wurden in Wassenberg die Regionsvergleichskämpfe des Verbandes Nordrhein ausgerichtet. Auch die Troisdorfer LG war dort in der Altersklasse U14 stark vertreten. Mit Stella tom Felde, Lya Walkowiak und Samuel Krämer gingen drei Nachwuchsathlet:innen für die Region Südost an den Start, die mit großem Einsatz und überragenden Leistungen überzeugten. Sie sammelten wichtige Punkte für ihre Region und setzten ein deutliches Ausrufezeichen zum Saisonabschluss.

Sowohl Stella tom Felde als auch Samuel Krämer durften in gleich drei Disziplinen für die Region punkten. Stella startete mit dem Diskuswurf, wo sie den Diskus auf 21,25m schleuderte. Es folgte der Hochsprung, dort konnte Stella mit starken 1,56m eine großartige neue persönliche Bestleistung aufstellen und den dritten Platz belegen. Ihren gelungenen Wettkampftag rundete sie mit 9,33m im Kugelstoßen ab.

Samuel Krämers Wettkampf begann mit dem Weitsprung. In dieser ersten Disziplin sprang er eine herausragende neue PB von 5,32m und sammelte somit gleich zu Beginn viele wertvolle Punkte für das Team Südost. Weiter ging es mit den 60m Hürden, dort gelang Samuel ein blitzschnelles Rennen. Die Uhr stoppte bei 9,94s, das bedeutete den zweiten Platz und eine weitere persönliche Bestleistung. Abschließend überzeugte Samuel im Hochsprung, wo er mit 1,48m ebenfalls den zweiten Platz belegte.

In der weiblichen U14 konnte Lya Walkowiak im Speerwurf glänzen. Sie ließ sämtliche Konkurrenz hinter sich und warf den Speer auf hervorragende 33,39m – eine neue PB für die 13-jährige!

Die ausgezeichneten Leistungen der drei TLG Athlet:innen wurden mit tollen Mannschaftsergebnissen der Region Südost belohnt. Lya und Stella gewannen in der weiblichen U14 mit einer Gesamtpunktzahl von 87 Punkten Silber, während sich Samuels Team der männlichen U14 von der Konkurrenz absetzte und die Vergleichskämpfe mit genau 100 Punkten souverän gewinnen konnte.

Wir gratulieren unseren Athlet:innen und sind gespannt auf weitere großartige Ergebnisse in der neuen Saison!

Viele Podestplätze bei der Miniolympiade in Oberpleis

Am 20. September 2025 nahm die Troisdorfer LG mit einer starken Nachwuchstruppe an der traditionellen Miniolympiade der SSG Königswinter in Oberpleis teil. In spannenden Dreikämpfen und über die 800-Meter-Distanz konnten unsere jungen Athletinnen und Athleten von der U8 bis zur U14 viele Erfolge feiern und wichtige Wettkampferfahrungen sammeln.

In der Altersklasse M7 überzeugte besonders Joscha Gebauer, der mit 891 Punkten den Dreikampf gewann. Er glänzte besonders über die Sprintdistanz und erzielte in 7,49s eine herausragende 50m-Zeit.  Dahinter folgte Moritz Kampf mit 777 Punkten auf Platz zwei, während Justus Pollheim mit 673 Punkten den dritten Rang belegte – ein beeindruckendes Troisdorfer Dreifach-Podium!
Auch über 800 Meter liefen die drei vorne mit: Moritz Kampf sicherte sich den Sieg in starken 3:15,33 min, Joscha Gebauer folgte als Dritter (3:35,54 min) und Justus Pollheim als Vierter (3:49,68 min).

In der M8 beeindruckte Adem Altinpinar, der den 800-Meter-Lauf souverän in 3:06,94 min gewann. Im Dreikampf erreichte Maximilian Pressa mit 560 Punkten einen guten vierten Platz.

Auch unsere jüngeren Athletinnen der weiblichen Altersklassen lieferten hervorragende Leistungen.
In der W7 gewann Karlotta Ulb den Dreikampf mit 632 Punkten. Malia Ismail belegte hier Rang fünf (486 Punkte). Noura Sarbar aus der U8 feierte einen Doppelsieg: Sowohl im Dreikampf (717 Punkte) als auch über 800 Meter (3:17,66 min) war sie nicht zu schlagen. Juna Kovarik erreichte in derselben Altersklasse Platz drei im Dreikampf (624 Punkte) und wurde ebenfalls Dritte über 800 Meter (3:47,79 min).
In der nächsthöheren Altersklasse dominierte Noa Heckel, die sowohl den 800-Meter-Lauf (3:13,80 min) als auch den Dreikampf mit 937 Punkten souverän gewinnen konnte.

Die etwas älteren Altersklassen der TLG waren nicht weniger erfolgreich.
Bei den M10 sammelte Tim Wielpütz im Dreikampf 796 Punkte (Platz 7) und erreichte über 800 Meter mit 3:18,99 min einen guten fünften Rang.
Maximilian Schmidt (M11) sicherte sich in 923 Punkten den Dreikampfsieg mit fast 100 Punkten Vorsprung.

Auch der M13 gab es gleich mehrere TLG-Erfolge: Leo Stolz (1121 Punkte) belegte im Dreikampf mit 1121 Punkten den ersten Platz, gefolgt von seinem Teamkollegen Jakob Döhler (1078 Punkte), der direkt hinter ihm auf dem Podium landete, während Maximilian Wolf mit 775 Punkten Platz sechs belegte. Über 800 Meter gewann Jakob Döhler in 2:54,16 min, Leo Stolz folgte als Dritter (3:09,57 min) und Maximilian Wolf wurde Fünfter.

In der W11 überzeugten Anna Haas (1024 Punkte, Platz 7) und Jana Feuerherm (1019 Punkte, Platz 8) im Dreikampf. Über 800 Meter lief Jana in 3:06,35 min auf Platz drei, Anna folgte in 3:28,75 min auf Rang neun.
In der Altersklasse der W12 erzielten Hannah Cibis (1159 Punkte, Platz 4) und Pina Brock (1080 Punkte, Platz 5) tolle Ergebnisse im Dreikampf. Über 800 Meter belegte Pina zudem den dritten Platz (3:27,36 min). Auch Angeliki Nikiforou sammelte wertvolle Wettkampferfahrung (663 Punkte).

In der W13 feierte Lya Walkowiak einen beeindruckenden Sieg im Dreikampf mit 1392 Punkten. Sie sprintete 10,44s auf 75m, schleuderte den Ball auf beeindruckende 36,60m und beendete ihren Dreikampf mit überzeugenden 4,45m im Weitsprung. Hannah Ulb (1131 Punkte, Platz 5) und Anni Eisermann (801 Punkte, Platz 6) rundeten das gute Teamergebnis ab.

Die Nachwuchsathleten der TLG präsentierten sich bei der Königswinterer  Miniolympiade in ausgezeichneter Form und sammelten bei guter Stimmung zahlreiche Siege, Podestplätze und Bestleistungen.

 

 

Starker Saisonabschluss für Luca Weishaupt bei den Verbandskämpfen in Flensburg

Am 20. September 2025 fand in Flensburg der Vergleichskampf der Norddeutschen Verbände in der Altersklasse U16 statt. Insgesamt sechs Landesverbände traten gegeneinander an: Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin, Hamburg, West-Dänemark und Nordrhein. Jede Disziplin war dabei mit zwei Athlet:innen pro Verband besetzt, von denen das jeweils bessere Ergebnis in die Wertung einfloss, und man 1-6 Punkte für seinen Verband sichern konnte.

Für den Leichtathletik-Verband Nordrhein (LVN) ging Luca gleich in zwei Disziplinen an den Start: Stabhochsprung und Kugelstoßen. Vereinskameradin Hanna Block war ebenfalls für die 800m nominiert, musste aber leider verletzungsbedingt absagen.
Luca begann seinen Wettkampf mit dem Stabhochsprung. Nach einem vielversprechenden Sprung über 3,10 m wurde der Wettbewerb für ihn jedoch unterbrochen, da nun bereits das Kugelstoßen begann. Dort gelang ihm ein starker Auftritt: Mit 14,71 m – nur knapp unter seiner persönlichen Bestleistung – sicherte er sich Rang 2 und damit 5 wertvolle Punkte für das Team Nordrhein.

In der Gesamtwertung präsentierte sich der LVN in absoluter Topform: Sowohl bei den Jungen (MU16) als auch bei den Mädchen (WU16) sowie in der Mixed-Wertung konnte der Verband die Konkurrenz deutlich hinter sich lassen. Mit einer geschlossenen Teamleistung und konstant starken Ergebnissen sammelte der Verband Nordrhein zahlreiche Punkte und durfte sich am Ende über einen souveränen Dreifacherfolg freuen.

Luca konnte somit einen wichtigen persönlichen Beitrag zum Gesamtsieg leisten.
Der Wettkampf war für ihn ein gelungener Abschluss einer starken Saison, nun geht es für ihn in die wohlverdiente Pause, bevor nach den Herbstferien die Vorbereitung auf die nächste Saison beginnt.

 

Unsere neue FSJlerin stellt sich vor

Hallo,

ich heiße Lara und bin 18 Jahre alt. Ich bin bereits seit 2012 bei der Troisdorfer LG in der Leichtathletik aktiv und nachdem ich dieses Jahr mein Abitur gemacht habe, absolviere ich seit September als Marits Nachfolgerin hier im Verein mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ). Ich bin schon seit Mai Trainerin der U10 und freue mich nun, auch noch die U12 sowie die Grundlagengruppe zu übernehmen. Neben meiner Tätigkeit als Trainerin möchte ich den Verein auch in vielerlei weiterer Hinsicht Gruppen- und Abteilungsübergreifend unterstützen und voranbringen. Nachdem ich einen Großteil meiner Kindheit selbst in den Kindergruppen auf der Bahn verbracht habe, bin ich gespannt darauf, in eine neue Rolle zu schlüpfen und den Verein aus einem ganz anderen Blickwinkel kennenzulernen. Ich arbeite sehr gerne mit Menschen zusammen und bin neugierig darauf, viel neues zu lernen und mich persönlich weiterzuentwickeln.

Ich freue mich auf mein FSJ und darauf, das Vereinsleben aktiv mitzugestalten!
Zu erreichen bin auch ich unter der Mailadresse fsj@troisdorfer-lg.de
sowie unter der Telefonnummer +49 1575 7243764

Erfolgreiches Basketballturnier der TLG

Am 6./7.September richteten die Basketballer der Troisdorfer Leichtathletik Gemeinschaft ein großes Turnier unter dem Motto „Rhein-Sieg Championships“ aus. Samstags standen die Herrenteams der Region im Rampenlicht. Nach durchaus spannenden und hochklassigen Duellen auf Landesliganiveau konnten sich die Gastgeber der TLG den Turniersieg vor dem Team von Athena Porz sichern.

 Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Jugend. Insgesamt 16 Mannschaften in den Altersgruppen U12 und U16 fanden den Weg in die Leichtathletikhalle am Gymnasium Altenforst. Mit über 200 Zuschauern war die Halle gut gefüllt und mit zahlreichen Helfern konnte auch für das leibliche Wohl gesorgt werden. Das Turnier gab allen Mannschaften kurz vor Saisonbeginn die Möglichkeit, den aktuellen Leistungsstand zu überprüfen. Organisator Thomas Voß: „Die gesamte Veranstaltung verlief störungsfrei und sorgte bei allen Teilnehmern für Spaß und gute Laune. Bei so vielen Menschen in der Halle ist eine straffe Organisation und die Disziplin aller Teilnehmer wichtig. Danke nochmal an alle für die großartige Unterstützung!“

In der Altersgruppe U12 gewann das Team von Future Sports Meckenheim das Finale gegen Roleber. Der dritte Platz ging an Oberpleis. Die entsprechenden Pokale wurden mit Begeisterung entgegengenommen. Bei der U16 behielt am Ende die Mannschaft von BG Bonn im Finale gegen Lohmar das bessere Ende für sich.
Zwischendurch gab es je Altersgruppe auch einen 3-Punkte Wettbewerb. Die treffsichersten Schützen könnten sich auch hier über einen Pokal und T-Shirts als Preise freuen.

Für das Organisationsteam rund um Samara Conrad, Felix Pohle, Jonny Gebreyesus und Thomas Voß waren das zwei anstrengende Tage. Das positive Feedback der teilnehmenden Coaches und der Spaß bei den Jugendlichen waren dann aber eine gute Entschädigung. Eine Wiederholung im kommenden Jahr ist nicht ausgeschlossen.