Den Drachen bezwungen? Zwei M.U.T.-ige machten sich auf den Weg

Am letzten Oktobersonntag findet im Siebengebirge schon seit über 20 Jahren der Drachenlauf statt. Die 26 km lange Strecke mit 1050 Höhenmetern führt über den Ölberg zur Löwenburg, hinunter nach Rhöndorf und von dort hinauf zum Drachenfels. Nach einer längeren Bergab-Passage geht es über den Petersberg zum Ziel am Heinrich Imbusch Haus. Auf diesem schweren Natur-Erlebnis-Trail waren auch die beiden M.U.T.ler Iris Jaschky-Sterzenbach und Frank Breuer unterwegs. Beide bezwangen den Drachen bei optimalem Läuferwetter, auch wenn ihnen oft heftiger Wind entgegen blies. Iris und Frank finishten in guten Zeiten. Iris Jaschky-Sterzenbach schaffte es sogar in ihrer AK auf den 3. Platz.

Hauptamtliche Stelle „Sportliche Koordination“: jetzt bewerben!

Die Troisdorfer Leichtathletik Gemeinschaft (TLG) ist ein aufstrebender, innovativer und zukunftsorientierter Sportverein mit einem starken Fokus auf Nachwuchsförderung, Gemeinschaft und Bewegung. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum 01.01.2026 eine engagierte hauptamtliche Kraft (m/w/d), die uns in der Organisation undWeiterentwicklung unseres Vereins unterstützt. Die Wochenarbeitszeit beträgt 20 Stunden, die flexibel und teilweise im mobilen Arbeiten absolviert werden können.

Dein Aufgabenbereich:

  • Organisation & Betreuung von Vereinsveranstaltungen
  • Übernahme allgemeiner Verwaltungstätigkeiten
  • Konzeption & Mitwirken bei Schulsportprojekten
  • enge Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Vereins
  • Unterstützung im Bereich Sponsoring & Öffentlichkeitsarbeit
  • uvm.

Das bringst Du mit:

  • Zuverlässigkeit & eigenverantwortliches Arbeiten
  • Strukturiertes & organisatorisches Geschick
  • Interesse an Sport, Vereinsarbeit & Arbeit mit Kindern
  • Kommunikationsfähigkeit & sicheres Auftreten
  • Wünschenswert: Erfahrungen in Schule oder Verein

Das bieten wir:

  • angemessene Vergütung
  • abwechslungsreiche & verantwortungsvolle Tätigkeit in einem motivierten Team
  • Gestaltungsfreiraum für eigene Ideen
  • flexible Arbeitszeiten, auch im mobilen Arbeiten
  • die Möglichkeit, den Verein weiterzuentwickeln

Wir freuen uns auf Deine Aussagekräftige Bewerbung im PDF Format bis zum 31.10.2025 per e-Mail an ralf.saborowski@troisdorfer-lg.de!

Alle weiteren Informationen gibt es in der Stellenausschreibung!

Zuerst veröffentlich: 19.10.2025

TLG im Karnevalszug 2026 – Start in das große Jubiläumsjahr

Schon traditionell nimmt die TLG am 15.02.2026 wieder am Troisdorfer Karnevalszug teil. Im Jahr 2026 steht die Teilnahme am Karnevalszug jedoch unter einem besonders guten Stern: die TLG wird 60 Jahre alt. Das wird gefeiert – und den Auftakt macht der große Tulpensonntagszug in der Innenstadt Troisdorfs.

Wie gewohnt sind alle TLG-Mitglieder mit ihren Familien herzlich eingeladen, dabei zu sein. Alle Informationen gibt es hier und unter www.troisdorfer-lg.de/karnevalszug. Auch die Anmeldung für den Zug kann dort vorgenommen werden.

Wir freuen uns auf viele jecke Pandas – sei dabei, wenn es wieder durch Troisdorfs Straßen geht!

3. Rheinschwimmen in Bonn: „M.U.T.-Training“ – mal anders

Am 21.09.2025 nahmen Jürgen Titze und Iris Jaschky-Sterzenbach an einem äußerst besonderen Event teil. Es ging um überwachtes Schwimmen im Rhein. Bei angenehmen Außentemperaturen war auch die Wassertemperatur um die 18°C. Die Strecke von insgesamt 2,5 km stromabwärts wollte von beiden bewältigt werden. Schon beim Einstieg an der Südbrücke in Bonn verlor man sich aus den Augen.

Im Wasser war das Schwimmen in der Schifffahrtsrinne beeindruckend und schnell ging das Gefühl für Distanz und Zeit verloren. Begleitet von Kanuten der DLRG kam bald schon die Kennedybrücke in Sicht. Rechtzeitig wurden die Schwimmer wieder Richtung Ufer geschickt und nach ein paar Schwimmzügen gegen die Strömung ging man in Beuel wieder an Land.

Ein sehr gut organisiertes Event des Polizei-Sportvereins Bonn Triathlon e.V., mal ohne Wettkampf-Charakter, wo ein gemeinsames Miteinander der 240 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Vordergrund stand.

43. Kölner Brückenlauf: Udo Lütkeduhme hat erfolgreich teilgenommen!

Nach einem Jahr Pause war es wieder soweit: der 43. Kölner Brückenlauf startete am 14.09.2025 bei bestem Laufwetter. Erstmals wurde auch eine Halbmarathon-Distanz angeboten. Nicht nur ambitionierte Ausdauersportler, auch Hobbyläufer und Köln-Fans starteten am Schokoladenmuseum. Unter den Läufern war auch Udo, der sich für die „Kölsche Runde“ mit 11,11 km angemeldet hatte. Mit Blick auf Dom, Rhein und Altstadt führte die Strecke am Rhein entlang bis zum Wendepunkt kurz vor der Mülheimer Brücke, über die Zoobrücke und zurück über die Hohenzollernbrücke zum Ziel.

Udo lief schließlich nach 1:17:52 h über die Ziellinie und erreichte in der AK M65 Platz 10.

Wir gratulieren Udo herzlich!

Saisonabschluss für Moritz Brenger

Am 11.10.2025 fand der Herbstwerfertag des TSV 95/10 Nieukerk e.V. statt. Auch die TLG war mit Moritz Brenger vertreten. Der 18-jährige bestritt dort seinen dritten Wettkampf im Speerwurf in diesem Jahr.

Bedingt durch einen mehrwöchigen Trainingsrückstand konnte er nicht ganz an seine Leistungen von den vorangegangenen Wettkämpfen anknüpfen. Seine Saisonbestleistung liegt bei 43,49m, mit seinem besten Versuch in Kerken schleuderte er den Speer trotz des Trainingsrückstandes auf eine solide Weite von 40,12m.

Nach diesem Saisonabschluss liegt der Fokus für Moritz auf die neue Wettkampfsaison, die im Januar des kommenden Jahres starten wird, mit dem Ziel einer weiteren Leistungssteigerung.

Wir gratulieren und wünschen Moritz alles Gute!

 

Verbesserungen fürs Ehrenamt und für Vereine

Die Bundesregierung hat den „Zukunftspakt Ehrenamt“ beschlossen – und der kann deutliche Verbesserungen auch für Sportvereine und ehrenamtlich Engagierte bringen. So soll die steuerfreie Pauschale für Übungsleiter und Übungsleiterinnen von derzeit 3.000,- € jährlich auf 3.300,- € erhöht werden, die für ehrenamtliche Tätigkeiten von 840 Euro auf 960 Euro. Das sogenannte Haftungsprivileg, das Ehrenamtler/innen vor Haftungsansprüchen schützt, soll künftig bei Aufwandsentschädigungen bis 3.300 Euro jährlich gelten, bisher lag die Grenze bei 840 Euro. Die Freigrenze für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb von Vereinen soll auf 50.000,- € angehoben werden. Die Pflicht zur zeitnahen Mittelverwendung bei Einnahmen bis 100.000 € soll gestrichen werden, was vor allem kleineren Vereinen helfen kann, Rücklagen zu schaffen. Gelten könnte das ab 2026, den neuen Regelungen muss allerdings noch der Bundestag zustimmen (Quelle: Landessportbund, „Wir im Sport“)

Teile des „Zukunftspakts Ehrenamt“ wurden schon vom Bundeskabinett beschlossen; besonders im Rahmen des Entwurfs des Steueränderungsgesetzes 2025. Nicht alle Bestandteile sind schon umgesetzt. Es sind noch weitere Schritte geplant, u.a. zur Vereinfachung des Vereins- und Datenschutzrechts und zur Verbesserung staatlicher Strukturen für Engagement.

Erfolgreiche Teilnahme bei der Tour de Tirol: Iris Jaschky-Sterzenbach berichtet

„Am ersten Oktoberwochenende ging es nach 9jähriger Pause erneut zur Tour de Tirol im Wilden Kaiser. Diese umfasst freitags einen 10km Lauf, samstags einen Bergmarathon und sonntags einen Traillauf über 23km.
Das bedeutet in Summe am Wettkampfwochenende 75km mit insgesamt 3500 Höhenmetern.

Bei Kaiserwetter war der 10km Start um 17.30 Uhr und trotz der einiger HM auf drei Runden lief alles planmäßig. Der Startschuss fiel samstags um 8.00 Uhr zum Marathon. Die Strecke ist höchst anspruchsvoll und lässt durch das ständig wechselnde Auf und Ab sowie verschiedenste Untergründe keinen Laufrhythmus zu. Doch dort kamen ihr die guten Streckenkenntnisse und eine optimale Vorbereitung zu Gute. Unterstützt durch den Ehemann sowie Freunde und Bekannte konnte auch dieser Lauf mit 2300 HM erfolgreich ins Ziel – das auf 2000 m Höhe liegt – gebracht werden.

Wenig Zeit um zu regenerieren, da Sonntag der dritte Lauf um 9.00 Uhr gestartet wurde. Am Start mit leicht schmerzenden Beinen rückte jedoch das Gesamtziel schon in greifbare Nähe. Beim letzten Lauf handelte es sich um eine anspruchsvolle Trailstrecke, die durch den nächtlichen Regen glitschig und stellenweise sehr schwierig wurde. Aber nachdem auch dieses Stück gut gemeistert wurde, stand einem erfolgreichen finish nichts mehr im Wege.
Ein emotionaler Zieleinlauf war schließlich der Abschluss. Abends wurde dann ein bisschen gefeiert, dieses 3-Tagesevent erfolgreich gefinisht zu haben. Jetzt kommt erstmal eine längere Regeneration, aber dieses intensive Wochenende wird noch sehr lange im Gedächtnis bleiben.“

„Respekt! Wir gratulieren herzlich zu deiner Teilnahme an diesem anspruchsvollen und erfolgreichen Trail-Wochenende!“

M.U.T. war dabei: Rekord-Beteiligung beim 27. Generali Marathon in Köln!

Was bewegte 37.000 Läuferinnen und Läufer bei kühlem Nieselregen am vergangenen Sonntag durch Köln zu laufen? Das gemeinsame Erlebnis?
Von vielen Zehntausend begeisterten Freunden, Angehörigen und Zuschauern angefeuert zu werden? Die Kölschen Lieder, die überall zu hören waren und die Herzen höherschlagen ließen? Oder das Testen der persönlichen Leistung?

Es gab viele Beweggründe für die 21,1 km lange Strecke – auch für unsere M.U.T.ler Udo Lütkeduhme, Gilles Guenat mit Tochter Alina, Jens Flören mit Tochter Sophie. Los ging es für die Halbmarathonis bereits ab 08:30 Uhr in verschiedenen Startblöcken auf der Deutzer Seite durch Sülz, Lindenthal, Ehrenfeld, die Innenstadt.

Trotz Wind und Regen liefen Alina, Sophie, Gilles, Jens und Udo freudig in Zeiten von 1:59:14 – 2:28 h über die Ziellinie am Kölner Dom. Gestärkt warteten sie gespannt auf Jonas Schäfer und Sabine Schäfer, die sich für den Marathon entschieden hatten.

Um 10:30 Uhr gab es das Startsignal. Jonas lief für das Kölner Study-Werk und erreichte nach 2:46:10 h Platz 1 des Cups und verbesserte somit wieder seine persönliche Bestzeit. Ununterbrochen lief Sabine in den Jahren 1997 bis 2019 beim Köln-Marathon. In diesem Jahr war sie wieder dabei und startete zu ihrem 23. Köln-Marathon. Auf dem Weg zur Zielgeraden wurde Sabine von Jonas begleitet. Angefeuert durch die Familie kam Sabine nach 5:15:26 h glücklich ins Ziel.

Mit dabei als Radbegleiter der Elite-Läufer war in diesem Jahr auch wieder Andi Willems. Er machte die Strecke frei für die später drittplatzierte Frau beim Marathon.

Ein „kölscher Tag“ ging zu Ende.
Wir gratulieren herzlich!

9. Walser Trail Challenge 2025

Vom 26. bis zum 27.07.2025 fand im Kleinwalsertal in Österreich die 9. Walser Trail Challenge 2025 statt: und M.U.T. war mit dabei!

Das Triathlon-Team Kleinwalsertal hatte verschiedene Wettkämpfe angeboten: Walser Ultra: 63 km, 3.900 Hm, Widderstein Trail: 15 km, 980 Hm, Walser Trail: 29 km, 1.700 Hm, Walser Trail Challenge Classic: Widderstein Trail + Walser Trail, Walser Trail Challenge Pro. Widderstein Trail + Walser Ultra.

Der Wetterbericht zeigte bereits im Laufe der Woche, dass mit Starkregen zu rechnen sei. Bei strömendem Regen fiel am Samstag um 10.00 Uhr der Startschuss für den Widderstein Trail. Katharina Axmacher, Christiana Lange, Iris Jaschky und Jürgen Titze starteten trotz der kühlen und nassen 11 Grad und wurden von Angehörigen und vielen Freunden am Wegesrand angefeuert. Regen, Graupel und der eisige Wind waren ständige Begleiter. Zunächst führte der Weg entlang der Breitach, langsam ansteigend durchs Gemsteltal, über Felsen, durch Bäche, mit knackigen Anstiegen vorbei an der Widdersteinhütte zum Hochalppass. Von dort ging es über die Bärgunter Mittelalpe, die Bärgunthütte zurück nach Baad ins Ziel. Die 407 Finisher wurden im Ziel mit heißen Getränken und verschiedenen Snacks verpflegt.

Iris und Jürgen hatten sich nicht nur für den Widderstein Trail angemeldet, sondern auch für die Walser Trail Challenge Classic: (2. Tag: Walser Trail: 29 km, 1.700 Hm, 340 Finisher).

Iris berichtet:
Auch am 2. Tag wurde das Wetter nicht besser. Starkregen vor dem Start und viele weitere Schauer waren die ständigen Begleiter des Laufes. Die am Tag zuvor gelaufenen letzten 6 km bergab ging es anfangs bergauf. Wiederum waren viele Bachläufe und Bäche zu durchqueren. Die Strecke führte dann von der Hochalpe über die Mindelheimer Hütte bis zum Fidererpass. Dort musste nach einem sehr steilen Anstieg über Geröll der Fidererpass sowie die Fidererscharte durchquert werden. Nach einer hochalpinen Strecke am Seil begann ab der Fidererhütte dann der Abstieg. Durch den Regen der letzten Tage wurde dieser dann sehr beschwerlich und zum großen Teil in einem kleinen Bachlauf absolviert, da es auf dem Lehmboden keinen wirklichen Halt gab.

Trotz der äußerst schwierigen Bedingungen konnten Jürgen und Iris beide Läufe beenden und wurden von Teamkollegen und Familie im Ziel gefeiert.

Fazit: Ein schwerer Erlebnislauf – ein wirkliches Erlebnis!