Generali Köln Marathon 2024 M.U.T. war dabei!

Troisdorf, Köln – unter den 30.000 Sportbegeisterten, die am vergangenen Sonntag bei Traumwetter am Generali Köln Marathon, dem größten Laufevent der Domstadt  teilnahmen, waren auch die M.U.T.ler Mattin Becker, Anne Knab, Andrea Weitemeier, Thomas Kurth, David Schäfer.  Gewählt werden konnte zwischen verschiedenen Strecken: dem Marathon, Halbmarathon, Staffelmarathon und dem Schulmarathon. Die flache und schnelle Route führte wieder durch belebte Kölsche Veedel; die Partystimmung entlang der Strecke wurde unterstützt durch einige Live-Bands mit Kölscher Musik und auch durch Anwohner, die ihre Musikanlagen auf die Läuferinnen und Läufer richteten. Unter den vielen begeisterten Zuschauern waren wieder Jürgen und Barbara Axmacher und Sabine Schäfer, die unsere M.U.T.ler anfeuerten.

Anne, Andrea, Thomas und David hatten den Halbmarathon gewählt, Mattin freute sich auf die Marathonstrecke.

David kam nach 1:49:54 h ins Ziel, kurz danach folgte Anne, die nach 1:55:44 h über die Ziellinie lief. Andrea kam nach 2:15:50 h ins Ziel und Thomas, der seine Tochter begleitete, finishte nach 2:30:30 h.  Mattin erreichte nach 4:50:31 h das Ziel. Nach dem Zieleinlauf ging es in die Verpflegungsmeile. Gestärkt stand für alle M.U.T.ler fest: es war ein toller Lauf mit guter Stimmung.

Auch bei den Radbegleitern war M.U.T. vertreten. André Willems begleitete einige Marathonis auf der Strecke.

Justus Löbach knackt TLG Vereinsrekord beim Schülersportfest in Remscheid

Das traditionelle Schülersportfest in Remscheid bietet zum Leichtathletik Saisonende nochmal eine gute Möglichkeit, auf verschiedenen Strecken ein letztes Bahnergebnis für dieses Jahr einzufahren.

Justus Löbachs Wettkampfaktivität war verletzungsbedingt dieses Jahr eher spärlich besäht, weswegen sein Trainer Thorsten Knoch und er sich dazu entschlossen, beim besagten Schülersportfest über die 800m eine Teilnahme zu wagen.

Neben Justus Löbach in der Altersklasse M13 waren auch noch die Geschwister Stella und Justus tom Felde jeweils in den Altersklassen W12 und M13 über die 800m am Start.

Alle drei sollten ihre Teilnahmen nicht bereuen. Zunächst lief Stella tom Felde mit 2:52,62min. neue persönliche Bestzeit und auf Platz 3 ihres Laufes.

Eine gute halbe Stunde später starteten Justus Löbach und Justus tom Felde in ihrem 800m Lauf in der M13. Justus Löbach lief dabei einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen und kam in 2:22,43 nicht nur mit neuer persönlicher Bestzeit über die Ziellinie. Sein Ergebnis bedeutete neben Platz 5 in der aktuellen Bestenliste des Landesverbandes auch einen neuen Vereinsrekord für den TLG-Athleten. Für Justus tom Felde stoppten die Uhren bei 2:45,56min im Ziel.

20. Einstein-Marathon Erfolgreiche Teilnahme von Frank Breuer

Troisdorf – Ulm: am vergangenen Sonntag fand die 20. Jubiläumsausgabe des Einstein-Marathons statt, eine der größten Laufveranstaltungen im Süden Deutschlands. Verschiedene Disziplinen, darunter der Marathon, Halbmarathon, Staffelläufe und kürzere Strecken wie 10 km- und 5 km-Läufe wurden angeboten. Der Lauf, benannt nach Albert Einstein, der in Ulm geboren wurde, zieht jährlich Tausende von Teilnehmern und Zuschauern an.

Bei frostigen 3° ging es um 9:10 Uhr gemeinsam mit den Halbmarathon Läufern an den Start. Zunächst ging es für das große Teilnehmerfeld stadtauswärts entlang der Donau durch die Natur, um anschließend auf der anderen Seite der Donau zurück Richtung Neu-Ulm zu laufen. Durch das Neu-Ulmer Zentrum ging es erneut über die Donau, durch die malerische Innenstadt von Ulm, vorbei an einigen Sehenswürdigkeiten, wie z. B. dem Ulmer Münster. Wieder an der Donau angekommen, trennte sich dann das Teilnehmerfeld.

Für die knapp 1000 Marathonläufer ging es bei mittlerweile angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein in die zweite Runde. Diese war im Vergleich zur ersten Runde leicht variabel vom Streckenverlauf gestaltet, so dass es auch nicht langweilig wurde.

Frank erreichte nach 3:52:52 h kaputt, aber glücklich das Ziel auf dem Ulmer Münsterplatz.

 

Nieke Andersson international in Portugal für die TLG am Start

Im portugiesischen Pombal, ungefähr 2 Autostunden von Lissabon entfernt, fanden zum dritten Mal die „Dynamic New Athletics“ des europäischen Dachverbands (European Athletics) statt. Dieser neumoderne Teamwettkampf der Altersklasse U20 ist als Ländervergleichskampf angelegt, bei dem 12 europäische Nationen an den Start gehen. Unter anderem auch das „Team Youth Eagles“ für Deutschland. In diesem Jahr freute sich eine TLG-Athletin über die Nominierung in die Nachwuchsauswahl: für Nieke Andersson ging es im Hochsprungwettbewerb um Punkte für das Deutsche Team.

In einem gänzlich anderen Wettbewerbsformat treten jeweils 3 Nationen pro Match in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Die Teams starten dabei mit jeweils einer Person pro Disziplin und treten in den technischen Disziplinen in sogenannten „head-to-head duels“ gegeneinander an. Das heißt: ein Versuch, ein Gegner, die bessere Leistung gewinnt. Im Hochsprung, der Disziplin, in der Nieke an den Start gehen sollte, kam nochmals erschwerend hinzu, dass die Springerinnen die zu überspringende Höhe geheim abgeben und anschließend auch nur eine einzige Chance zum Überspringen der gewünschten Höhe haben. So entstand gleich im ersten Duell gegen die Französin ein „Zentimeterkrimi“. Nieke ließ 1,60m, die Französin 1,61m auflegen. Da Nieke die Latte deutlich übersprang, die Französin aus Metz jedoch einen ungültigen Versuch verbuchen musste, siegte Nieke in diesem Duell. Im zweiten Duell des Tages unterlag Nieke gegen eine Teilnehmerin der U20 WM, im für die Rangfolge entscheidenden dritten Duell musste sie sich ebenfalls, nach guten Sprüngen, knapp geschlagen geben.

Am Sonntag fand dann in neuen Konstellationen das Duell um die finalen Platzierungen der Nationen statt. Hier gelang Nieke der Tagessieg im Hochsprung, sodass sie 12 Punkte für Deutschland sammeln konnte. Sie siegte erneut gegen die Französin, setze sich im zweiten Duell gegen die Portugiesin durch und sicherte sich im Duell um Platz 1 mit erneut deutlich übersprungenen 1,60m den Tagessieg. Nebenbei liefen durchgehend Kameraleute für den internationalen Livestream über den Platz und Fotografen schossen Fotos. Auch diese Erfahrungen sind für Nieke sicherlich in bleibender Erinnerung gespeichert.

„Nieke hat sich mit dem Tagessieg am Sonntag mehrt als gut verkauft und ein absolutes Highlight zum Saisonausklang erleben dürfen“, freute sich ihr Trainer Sebastian Dreesbach für seine Athletin. „Ein besonderes Dankeschön möchten wir auch Cologne Athletics und der LG Stadtwerke München aussprechen, die die Gesamtorganisation für das „Team Youth Eagles“ vorab und vor Ort hatten.“

Ultratrail du Mullerthal, Michael Irrgang berichtet:

Troisdorf, Mullerthal (Luxemburg): „Nachdem ich letztes Jahr zum ersten Mal am MUT-Trainingslager in Luxemburg teilnahm, von dem fantastischen Lauf- und Wandergebiet begeistert war und von dem Leopard-Trail über die Muellerthal-Trails hörte, gab es die Idee, an dieser Veranstaltung einmal teilzunehmen.

Alle Runden mit seinen 112 km und 3.500 Höhenmetern nonstop kennenzulernen, klang für mich sehr verlockend und so kam es, dass ich letztes Wochenende an diesem außergewöhnlichen Lauf teilnahm. Praktisch ist, dass die Logistik ausgesprochen einfach ist. So bin ich am Freitagnachmittag nach Luxemburg gefahren und konnte mich vor dem Start um 22 Uhr in Heringer Millen noch etwas ausruhen. Der Lauf durch die Nacht war wunderbar, denn die Nacht war sternenklar und nicht zu kalt. Zwischen den „interessanten Stellen“ gab es immer wieder gut zu laufende Wege, sodass ich recht flott vorankam. Nach 64 km kam man wieder in Heringer Millen an, um nach einer kleinen Versorgungspause die zweite Runde, die deutlich anspruchsvoller war, bei Tageslicht zu laufen. Nun ging es stets über Treppen steil hoch oder runter, auf schmalen Wegen durch die Wälder oder entlang von kleinen Bächen vorbei an imposanten Felswänden. Immer wieder ging es auch durch die typischen, schmalen Spalten, von denen der Veranstalter vermutlich keine einzige ausließ. Allerdings sogen die Treppen ordentlich Kraft und insbesondere treppab-laufen auf den sehr schmalen Treppen gestalteten sich zunehmend schwierig.

Ein paar markante Stellen habe ich sogar wieder erkannt, obwohl ich mir die Umwege zu den lohnenswerten Aussichtspunkten diesmal schenkte. Irgendwann merkten dann meine Beine auch, dass 112 km ganz schön viel ist und so wurde ich immer langsamer. Nach ca. 17,5 Stunden erreichte ich schließlich glücklich das Ziel. So hart der Lauf dann letztendlich wurde, so möchte ich doch keinen Kilometer und keinen Berg missen. Der Lauf, insbesondere die zweite Runde, führte über eine sensationell einmalig schöne Strecke und machte unglaublich Spaß. Wem die 112 km-Strecke zu lang ist, kann sich auch mit 70 km oder 35 km begnügen, wobei das Zeitlimit auch ein Wandern zulässt.

Nach dem Lauf kurz ausgeruht und dann mit dem Auto wieder nach Troisdorf gefahren, wo ich dann pünktlich zum Abendessen wieder ankam. Schöner kann man einen Herbsttag einfach nicht verbringen.“

22. Löwenburglauf – Das Original Andrea Weitemeier berichtet über ihre Teilnahme

Troisdorf, Königswinter- dieser Lauf ist jedes Jahr wieder ein richtig schöner
Siebengebirgslauf: Nette Läufer, tolles symphatisches Organisationsteam, uriger Ort
am Lemmerzbad unterhalb von Schloss Drachenburg und eine richtig reizvolle
Strecke: Der Löwenburglauf!
Nachdem ich in den beiden vergangenen Jahren in der „Light Version“ (8,8 km)
gelaufen bin, meinte ein Lauffreund, ob ich mich nicht einmal an das Original, also an
die 15,4 km wagen will. Gesagt, getan: angemeldet und nun auch gelaufen. Bei
traumhaftem sonnigen Spätsommerwetter gingen mit Startschuss um 11:00 Uhr vor
dem Lemmerz insgesamt knapp über 200 Läufer*innen an den Start für beide
Distanzen.
Vom Lemmerzbad geht es durch das gefürchtete „Kanonenrohr“ bis zum Löwenburg-
Restaurant ins Siebengebirge hoch. Nach einer Umrundung der Löwenburg führt die
Strecke am Milchhäuschen vorbei wieder zurück zum Lemmerzbad.
15 km und 400 Höhenmeter sind anspruchsvoll, aber dennoch, für geübte Läufer ein
hervorragender Auftakt in den Spätsommer. Unterwegs wurden wir von etlichen
begeisterten Wanderern ordentlich angefeuert! Die „Piranjas op Jück“ trommelten
für uns an der Margarethenhöhe.
Ich konnte den 2. Platz meiner AK W55
belegen und mich nach dem Lauf mit
netten Gesprächen, Cola und Kuchen
stärken.

Herzlichen Glückwunsch!

Erfolgreiche Teilnahme beim 12. Panoramalauf in Altenahr und Ramboll Halbmarathon in Stockholm

Am 31. August 2024 fand in Altenahr der 12. Panoramalauf statt, bei dem die Teilnehmer auf Strecken zwischen 19 und 54 Kilometern die anspruchsvollen Wanderwege rund um den Ort erkunden konnten. Trotz der Hitze, die in den Weinbergen teilweise über 40 Grad erreichte, war die abwechslungsreiche Strecke ein echtes Highlight. Von breiten Wegen bis hin zu steilen Pfaden durch Wälder war für jeden Geschmack etwas dabei. Michael Irrgang, der spontan teilnahm, absolvierte die 54,6 km mit 1.900 Höhenmetern in 7:13 Stunden und belegte damit den 26. Platz unter 57 Finishern. Er lobte die perfekte Verpflegung und Streckenmarkierung sowie die tolle Stimmung.

Fazit: Der Panoramalauf ist ein absolut empfehlenswertes Event für Läufer und Wanderer gleichermaßen.

 

Nur eine Woche später, am 7. September 2024, startete Andrea Weitemeier beim Ramboll Halbmarathon in Stockholm. Der Lauf führte die über 18.000 Teilnehmer aus 100 Nationen entlang der schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie dem Königspalast, dem Parlamentsgebäude und durch die malerischen Parks. Bei sommerlichen 27 Grad sorgten Splash-Duschen und zahlreiche Getränkestationen entlang der 21,1 Kilometer langen Strecke für Erfrischung. Andrea erreichte nach 2:18:07 das Ziel und freute sich über die Finisher-Medaille sowie das Finishershirt. Begleitet von begeisterten Zuschauern, Trommlern und Musikgruppen, erlebte sie einen unvergesslichen Lauf durch eine der schönsten Städte Europas. Beide Läufe waren von grandioser Stimmung, malerischen Kulissen und perfekter Organisation geprägt – ein Erlebnis, das lange in Erinnerung bleibt.

U18 Team der TLG wird Landesmeister – U14 Team holt überraschend Bronze

Der Sportpark Nord war in diesem Jahr der Austragungsort der Nordrhein Teamendkämpfe, an denen die TLG mit zwei Teams teilnahm. Die weibliche U14 qualifizierte sich in den Regionsvorkämpfen für das Finale, das Team der weiblichen U18 durfte ohne Vorkampf in Bonn starten. Am Ende des Tages gab es für die weibliche U18 Gold, die weibliche U14 freute sich sehr über Bronze. Zwei der besten Teams im Verbandsgebiet kommen dementsprechend aus Troisdorf!

In beiden Teams trugen alle Athletinnen ihren Teil zu diesem großartigen Erfolg bei. Lara Müller gab im Sprint und im Weitsprung alles, Johanna Mühlbauer ging im Kugelstoßen und über 100m auf Punktejagd, Finja Markov schleuderte den Speer und stieß die Kugel weit, Adanma Nwachukwu ersprintete Punkte über 100m und ging ebenfalls im Kugelstoßen an den Start, Finja Hauprich sammelte im Hochsprung und im Speerwurf ihre Zähler, Hanna Block freute sich über ihre gesammelten Punkte im 800m-Lauf, Emma Sternberg ging in der gleichen Disziplin an den Start und sammelte dort und im Kugelstoßen weitere wichtige Punkte, Laura Bormans sprintete über 100m dem Ziel entgegen, Maren Argus und Nieke Andersson konnten im Speerwurf und im Hochsprung an den Start gehen und dort wichtige Punkte für das Team sammeln. Mit gleich 2 Staffeln am Start konnte nicht nur die geschlossene Mannschaftsleistung unterstrichen werden, sondern auch in dieser Disziplin der Sieg gefeiert werden. Am Ende standen 7.070 Punkte zu Buche und damit fast 400 Punkte mehr als das zweitplatzierte Team. Für diese grandiose Teamleistung wurden alle Athletinnen mit der Goldmedaille ausgezeichnet!

Das Team der weiblichen U14 sammelte im Finale knapp 900 Punkte mehr als im Vorkampf und erkämpfte sich damit erfreulicherweise die unerwartete Bronzemedaille! Die 6.501 Punkte wurden von Amelie Bormans im Kugelstoßen, Syrine Bounizar im Kugelstoßen sowie über 800m, Nina Engels über 800m, Lilly Mühlhausen im Hürdensprint und im Weitsprung, Lena Preuß über 75m, Milana Rein im Hürdensprint und im Ballwurf, Lya Walkowiak im Ballwurf sowie über 800m, Pauline Spengler im Sprint, im Hürdensprint und im Weitsprung, Stella tom Felde über 800m und im Weitsprung, Rahel Tiessen im Ballwurf sowie Hannah Ulb im Kugelstoßen gesammelt. Auch hier konnte die TLG zwei Staffel stellen, die größtmöglichen Erfolgsaussichten zu haben. Die Mädels unterstützen sich, feuerten sich gegenseitig laut an und hatten viel Spaß gemeinsam. Das sollte am Ende mit der wohlverdienten Bronzemedaille gefeiert werden.

Darüberhinaus konnte Luca Weishaupt als M14 Athlet außer Wertung – im Rahmen des Hochsprungwettbewerbs der männlichen U18 – sein Können beweisen. Mit übersprungenen 1,72m setzte er sich zu diesem späten Zeitpunkt deutlich an die Spitze der LVN-Bestenliste im Hochsprung und verbesserte seine PB um starke achte Zentimeter. Die TLG ist stolz auf alle Landesmeisterinnen, alle Bronzemedaillengewinnerinnen und sämtliche Einzelleistungen, die als Team in Bonn erbracht wurden. Gold & Bronze sind der Lohn!

Traditionelle Wochenendfahrt nach Panarbora erneut mit über 50 Teilnehmer:innen

Vom 23. – 25.08.2024 stand die nun schon traditionelle Wochenendfahrt nach Panarbora an. Zum dritten Mal hieß es, gemeinsam eine schöne Zeit in Waldbröl zu verbringen. Dabei steht der gruppenübergreifende Zusammenhalt stets im Mittelpunkt. Über 50 Kinder nutzten die Chance und waren wieder mit dabei.
Zum ersten Mal ging es dabei mit dem Reisebus gemeinsam nach Waldbröl, um schon bei der Anreise ein gemeinsames (und vor allem auch nachhaltigeres) Erlebnis zu haben. So ging es gemeinsam vom Aggerstadion aus zur Jugendherberge Panarbora. Auch in diesem Jahr wurden alle Kinder, Jugendliche und Betreuer:innen in den Zimmern des Afrika- und Südamerika-Dorfes untergebracht. Nachdem alle Zimmer eingerichtet und alle betten bezogen waren, lernte man sich gegenseitig etwas besser kennen und konnte sich bei einem gemeinsamen Abendessen nochmals stärken. Am Samstag standen dann viele aktive Programmpunkte auf dem Plan. Neben dem Baumwipfelpfad und dem großen, hölzernen Aussichtsturm hab es auch verschiedene sportliche und außersportliche Angebote wie beispielsweise das Bemalen eines eigenen Turnbeutels. Auch hier wurde stets Wert auf das gemeinsame Erleben gelegt. Auch der Sport kam dabei nicht zu kurz, trotz der hohen Temperaturen. Gemeinsame Spiele und viele zurückgelegte Meter über Wiesen, Steine und Sand standen dabei im Mittelpunkt. Auch samstags gab es alle Mahlzeiten gemeinsam im Restaurant der Jugendherberge, bevor abends nicht nur der Regen, sondern auch ein stärkeres Gewitter über Waldbröl hinwegzog. Auch das konnte gemeinschaftlich „überstanden“ werden. Sonntags mussten alle Zimmer schon wieder verlassen werden, ehe es Frühstück gab und die Zeit bis zum Mittagessen mit Freizeit auf dem Spielplatz überbrückt wurde. Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Reisebus zurück in das heimische Aggerstadion.
Nach dem dritten Mal sind Veranstaltungen Tradition. Heißt: wir fahren im nächsten Jahr wieder nach Panarbora. Die Wochenendfahrt der TLG hat sich mittlerweile ein den Jahreskalender eingebrannt und findet immer am ersten Wochenende nach dem Wiederbeginn der Schulzeit statt. Darauf freuen wir uns in 2025 schon jetzt!

Erfolgreiche TLG Mittelstreckler bei der Bahnlaufserie in Bergisch-Gladbach

Bei der traditionellen Bahnlaufserie in Bergisch-Gladbach erwischten die TLG Mittelstreckler am ersten Veranstaltungstag einen mehr als gute Gelegenheit, die aktuelle Form zu testen. Mit Hanna Block und Luisa Broeske starteten gleich zwei Debutanten über die 800m. Beim Wettbewerb der unter 16-jährigen liefen die beiden mutig und engagiert jeweils direkt auf den 2. bzw. 3 Platz ihrer Altersklassen (Hanna in 2:43,30, 2. W14, Luisa in 2:52,34, 3. W15). Gespannt erwartete Trainer Thorsten Knoch den Lauf der Männer-Hauptklasse und auch hier sollte er nicht enttäuscht werden: Zunächst kam Luca Hesemann im 2. Lauf der stark besetzten Hauptklasse nach ambitionierte 2:10,43 min ins Ziel (5. U23). Direkt im Anschluss stoppten die Uhren für Joseph Tanga bei starken 2:10,28 min (7. U18), was eine persönliche Bestleistung für den Mittelstrecken-Spezialisten bedeutete. Im anschließenden 4. Lauf knackte auch Moses Langat seine Bestmarke über die 800m. Der Langsprinter lief auf der für ihn eher unüblichen 800m Distanz ein starkes Rennen und kam nach 2:16,78 min. (6. U23)ins Ziel. Zum Abschluss des Tages war mit Carla Mensching eine weitere Spezialistin über die 800m Distanz am Start und auch sie durfte sich über eine persönliche Bestleistung freuen. In einem starken Rennen dominierte sie über weite Strecken ihre Verfolgerinnen und kam im 2. Lauf nach starken 2:35,52 min. als 5. Ihrer Altersklasse in der U18 ins Ziel. Luca und Joseph werden am 12.09.2024 über die 1.500m Distanz beim 2. Tag der Bahnlaufserie an den Start gehen.